Beiträge von Ufo01

    Hallo,

    JGF zitierte seinen Fahrlehrer von 1990 und k+b210 erweiterte das Thema Richtung Reifenschaden. Seht mir bitte deshalb nach, dass ich wieder mal die vereinzelt beliebte Rubrik „Altes Wissen“ hervorkrame: An meinem Barkas B1000 Pritsche Plane hatte ich von 1976 bis 1990 ausschließlich hinten rechts Reifenpannen infolge Auflesens von Fremdkörpern. Links nur Protektor Lösen von Runderneuerten. Der rechte Vorderreifen (Frontantrieb) verschliss schneller infolge vermehrtem Schmutz -> Schlupf -> Schmirgel am rechten Fahrbahnrand.

    Um den Faden wieder aufzunehmen: Ich habe das Glück, dass an den Paar Einmündungen und Autobahnkreuzen, die ich noch befahre, zufällig fast kilometerlange Einfädelspuren verbaut worden. An der einen Stelle geht auf einer Länge von 2 km die Einfädel- in die Ausfädelspur der Ausfahrt, an der ich gleich wieder raus muss, ohne Unterbrechung über. Streit in der Familie darüber, ob man rechts weiterfahren darf, wenn man, wie ich neu aufgefahren die Autobahn sofort wieder verlässt. Ich bin dort schon oft nach ordnungsgemäßem Einordnen hinter einem 90 km/h fahrenden LKW mit hohem Überschuss rechts überholt worden. Meine Meinung: Beim Befahren der für eine Autobahn ziemlich scharfen Rechtskurve einen halben Meter neben einer Schallschutzmauer knallen „Die“ voll in ein liegengebliebenes Fahrzeug oder einen Ausfahrtsrückstau. An meiner einzigen Auffahrt mit „normaler“ Einfädellänge kommt man mit komfortabler Weitsicht auf den fließenden Verkehr an. Danach geht es ohne Geschwindigkeitsbegrenzung weiter, sodass man ruhig mal in den Kickdown (ab 90 % Strompedalweg eingestellt) treten kann.

    Sorry für Wand und evtl. OT.

    Hallo ccwue,

    apropos Lava. Hat eigentlich schon jemand mal eine Kehrmaschine auf der Autobahn arbeiten sehen? Mir würde es jedenfalls davor krausen, durch den rumliegenden Schotter zu brettern. Mir ist vor Jahren mit meinem damaligen IONIQ HEV Trend an einer fast schon verpassten Ausfahrt (verschätzt und bergab) die Straße ausgegangen. Der vergleichbare Bremsweg auf Beton verlängerte sich auf dem Zeug, welches auf dem dann folgenden Standstreifen gleichmäßig verteilt war auf gut das Doppelte. (Zurückfahren hoffentlich verjährt, kommt keinesfalls wieder vor!)

    Mal sehen ob es klappt, abschließend einen alten Beitrag von mir auszubuddeln.


    Hallo Michael Der mit dem Strom faehrt,

    meine Situation war damals so, dass ich wegen der höchstens zwei Geräte für eine kurze Fahrt sonst extra in den Laderaum eines T4 ohne zweite Rückbank mühsam hätte reinklettern müssen. Bei Euren IONIQs seid Ihr mit einem weit zu öffnenden Kofferraum gesegnet. Ich habe an meiner Limousine hinten nur einen „Briefkastenschlitz“, in den ich mich tief hinein beugen/verrenken müsste, um die Taschen bis an die Lehne der Rückbank zu schieben.

    Hallo Florian FloSto,

    ich möchte Dir gern einen Tipp weiterreichen, aus grauer Vorzeit, als noch Röhrenmonitore zur Reparaturwerkstatt transportiert worden sind. Die Dinger waren kopflastig und standen auf Gummifüßen, welche ein gestrecktes Rechteck umfassten. Ordentlich eingeladen, fielen sie entweder beim Bremsen oder in der Kurve um. Das Frappierende war, dass sie diagonal hingestellt, sogar ungesichert zügiger Fahrt trotzten. Vorschlag: in den großen z.B. Kaufland Tragetasche unten mit H-Milchkartons oder Gläsern eine gute Basis (tiefer Schwerpunkt) schaffen. Und dann gleich hinten an der Ladekante diagonal stehen lassen. Hinten deswegen, weil bei einem EV die Ladung nur durch Beschleunigung umstürzen kann.

    Hallo Steffen SteMo,

    leider noch mal das altbekannte Thema, welches besagt: Nicht vor größeren Strecken prüfen, sondern in der ersten Pause einer längeren Fahrt mit hoher Leistung. Vor Start stimmt der Füllstand des mit Benzin verdünnten Motoröls perfekt. Er sackt dann erst nach Verdunsten des Sprits eventuell ab.

    Hallo Nico Vasco,

    bitte eine Frage: Welchen Sprit tankst Du? Wenn man Uli Plug-in-Fan in #12 folgt, könnte die Benzinsorte eine Rolle spielen. Eventuell war das Hochdrehen nur eine Reaktion der Motorsteuerung auf die vorübergehenden Zündaussetzer. Ich habe in meiner HEV-Zeit (Rentner -> extreme Kurzstrecken, < 1.500 km/a) nur Aral Ultimate 102 getankt. Mein Vorschlag einer Tankstrategie für Dich wäre: Vor anstehenden Fernfahrten, um die Kosten zu drücken, E10 tanken und zu deren Ende hin möglichst leer fahren. In der Folgezeit dann anfangs mal etwas mehr der oben genannten Spritsorten Deiner Wahl tanken. Um das E10 auszudünnen. Und wenn dann Dein plug-in-übliches Spiel mit der Verschiebung der Elektro- und Benzinkilometer in die gewünschte Richtung wieder beginnt, kleckerweise tanken. Um möglichst das Werbeversprechen des teuren Benzins wirken zu lassen, aber auch für die nächste weite Strecke gewappnet zu sein.

    Hallo Hape HapeGehrig,


    die an den Tesla Superchargern festen Ladekabel haben am Stecker einen Taster. Drückt man diesen in der Nähe der Ladeklappe, öffnet sich diese. Weiterhin gibt es schweineteure Kabel mit Type 2 Stecker mit diesem Taster.

    Hallo Masterglow,

    zwischen den Zeilen Deiner Beiträge lese ich, dass Du einen IONIQ HEV FL besitzt, mindestens in der Ausstattungsvariante Style. Somit schaffst Du die ausgezeichneten Verbrauchswerte, welche Steffen SteMo mit seinem IONIQ HEV vFL Trend erzielt, nie mehr.

    Zu Deinen Eindrücken bezüglich des Toyota Corolla: Du bist unbewusst zu einer sparsameren Fahrweise gezwungen worden. Zwei Elektromotorgeneratoren, der eine davon als Startergenerator, ständig ohne ausrückbare Kupplung mit dem Verbrenner einerseits und nach einem Untersetzungsgetriebe mit dem Differenzial der Vorderachse andererseits also alle vier Komponenten nur durch ein Planetengetriebe miteinander verbunden sollen´s richten. Kein CVT-Getriebe. Es ist gefühlt sanfteres Anfahren, weil etwas verzögert. Der Gummibandeffekt verstärkt den Eindruck noch etwas.

    Kennlinien Prius 3.JPG

    Wenn der Atkinson angerissen wird, läuft er die meiste Zeit an dem vom Sternchen s. oben gekennzeichneten Betriebspunkt. 22 kW bei 2.100 min-1 bei denen 220 g Benzin pro kWh verbrannt werden, reichen komfortabel um 110 km/h bei 5,8 l/100km vor Rekuperation fahren zu können.

    kW.png

    Nun, der IONIQ HEV kommt den von reinen Verbrennern kommenden Fahrern entgegen. Kein Gummiband. Sondern kerniges Durchschalten der Gänge, wie man es auch selbst gemacht hätte. Er verliert aber leicht durch das An- und Abschwellen der Drehzahl gegenüber dem fast immer, wenn er läuft, am optimalen Betriebspunkt arbeitenden Priusmotor.

    Mein eigener verlustreicher Irrweg zur reinen Elektromobilität führte über zwei Hyundai IONIQ HEV. Erst Trend MJ18 und dann 2020 Facelift Style Ausführung. Die HEV Geschichte verpuffte dann aber in CO2-Wolken. Ich hatte das Kraftstoffsparwunder Trend (3,2…4,5 l/100km) in den Spritfresser FL Style (4,5…6,0 l/100km) mit 17er Breit- statt 15er schmalen Ballonreifen, Partikelfilter und mehr Fahrzeugmasse eingetauscht.

    Mal sehen, wie sich die Diskussion in dem von Dir erstellten Thema weiterentwickelt. Du wirst vermutlich später mit allen möglichen Anleitungen zum Segeln, viel oder wenig Rekuperation und so weiter zugeschüttet.

    Meine eventuell extreme Meinung dazu ist: Man muss das Auto machen lassen und ihm nicht ständig mit schweren Eingriffen in seine Arbeit reinpfuschen. Ich hatte das Daumengasfahren erlernt. Beim FL Style nur noch mit Schaltwippen gebremst.

    Mist, jetzt hast du mich als extraterrestrische Lebensform enttarnt...

    Hallo Bernd revolt,

    ja, ja, wir sind überall ("uuups"), aber an dem gemessen, was gerade so abgeht, vergleichsweise noch harmlos.

    Steffen SteMo, die von Dir beobachteten Monster-SUV's könnten (noch eins drauf) Diesel gewesen sein. Deren Fahrer kämpfen zeitweise beim Tanken mit dem Schaum, welcher oft stoppt.

    Hallo Michael Der mit dem Strom faehrt,


    könnte sehr wahrscheinlich mit dem Übertanken zu tun haben. Um die Umweltnormen einzuhalten, ist neben dem Tank beim IONIQ links der Kanister als Teil des Verdunstungsemissionskontrollsystems verbaut, welches einerseits das Entweichen von Benzindämpfen verhindern als auch eine Leckage des Systems melden soll. Es geht nicht nur um das überkopfliegende Unfallauto, sondern auch um das Atmen des Tanks durch Temperaturschwankungen. Bei laufendem Motor geht alles klar. Die im Kanister gesammelten Gase werden zum Ansaugkrümmer geleitet. Steht der Motor und der Druck steigt über ein gewisses Maß hinaus (sonst müsste der Tank übertrieben aus 5 mm starkem schweren Stahl bestehen), werden die Gase durch einen Aktivkohlefilter geleitet, bevor sie notgedrungen doch ins Freie abgelassen werden müssen. Dieser sollte unbedingt vor flüssigem Kraftstoff geschützt werden. Der Fahrer kann da mithelfen. Ich glaube aufgeschnappt zu haben, dass nach dem ersten Stoppen der Tankpistole der Rüssel raus soll. Macht eigentlich kein Mensch. Mindestens noch mal vorsichtig Nachdrücken, um auszuschließen, dass das Stoppen durch Sprudeln des Benzins in die Sensorbohrung der Pistole zu zeitig ausgelöst wurde. Aber dabei tief drin lassen und drücken, bis es „pubst“. Mein W353 Tourist ist dazumal nach Volltanken beim Parken in praller Sonne übergelaufen. Am Straßenrand hätte eine in die Benzinpfütze geschnipste Kippe fürs flammende Inferno gereicht.