PlugIn, das ideale Fahrzeug? Ja, zumindest für uns!

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    • PlugIn, das ideale Fahrzeug? Ja, zumindest für uns!

      Vorweg, nicht jeder hat unser Fahrprofil, aber statistisch gesehen dürften wir ziemlich normal sein. Nach nun 8 Monaten IONIQ PlugIn Premium möchte ich ein vorläufiges Urteil fällen: Ja, der PlugIn ist für uns das ideale Fahrzeug.

      Ich fahre den PHEV zusammen mit meiner Frau, wir sind selbstständig, er (der IONIQ) ist ein Firmenfahrzeug (wir fahren und haben kein weiteres Fahrzeug), wir sind in den Genuss der Förderung gekommen und haben eine günstige 1%-Regelung. Wir fahren viel in Stadt und Umland, Einkaufen, Pflegeheim, Pakete zur Post, Kunden besuchen. Seltener in die Nachbarstädte, ganz selten Langstrecke. Seit dem letzten Tanken sind 1.500 km gefahren worden, der Tank ist noch zu 2/3 voll. Wir schaffen locker 3.000 bis 4.500 km mit einer Tankfüllung. Das bedeutet, dass wir im Vergleich zu unserem Vorfahrzeug DB CLA Benziner, Verbrauch rund 6-7l/100 km nun je nach Jahreszeit grob 0,5 bis 1l/100 km Sprit verbrennen, der Rest ist Ökostrom. Unser Ziel war es, unsere Umweltbelastung drastisch zu reduzieren, Mission complete.

      Jetzt könnte jemand einwenden, warum nicht gleich voll-elektrisch? Laden geht bei uns nur über Schuko in der Garage, kein Umbau möglich, und als Selbständiger gibt es auch schon mal unvorhersehbare Ereignisse, wo man schnell mal irgendwo hin muss (weil ein Kunde meckert), das ist mit dem PlugIn jederzeit möglich.

      Darüber hinaus bin ich vom Auto an sich ziemlich begeistert. Das Preis-Leistungsverhältnis ist um Längen besser als bei unserem Vorgänger (siehe oben). Dort bekamen wir für etwas mehr Euros deutlich weniger Auto. Ich bin begeistert vom Fahrkomfort, der Klimatisierung, der Beleuchtung, dem Sitzkomfort vorne und hinten, dem Kofferraum, dem Raumangebot, von Apple CarPlay. Die Technik mit allen Assistenten, die ihre Arbeit bisher tadellos versehen haben, steht einem deutschen Hersteller in nichts nach. Wir haben keine Probleme mit einem anspringendem Motor, wenns mal kalt ist, unsere Verbrauchswerte bleiben phänomenal. Im Winter kamen wir auf ca. 50 km E-Reichweite, jetzt bei 25 Grad sind es die versprochenen 62 km. Diese Prospektwerte stimmen also, wo hingegen wir beim Verbrauch bei unseren früheren Fahrzeugen nie den Prospektwert erreicht haben. Und auch die Folgekosten wie Steuer und Versicherung sind geringer.

      Wenn ich mir vorstelle, wie viele Menschen einen PlugIn fahren könnten, und somit in der Innenstadt vollkommen (lokal)-emissionsfrei unterwegs wären, und trotzdem auf keinen Komfort verzichten müssten, wir hätten keine Luftprobleme mehr in den Innenstädten und auch die Reichweitenproblematik wäre kein Thema mehr. Würden mehr Menschen einen PlugIn fahren, würden die Preise sinken (Umlage der Entwicklungskosten auf mehr Fahrzeuge), die Luftqualität würde steigen, die Benzinpreise würden fallen (höheres Angebot, weniger Nachfrage, fallende Preise), die Batterieproduktion würde auf mehr Fahrzeuge verteilt, was sich auch positiv auswirken würde.

      Einen schönen Sonntag noch ...

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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von thomas.b ()

    • Auch ich möchte mich anschließen, guter Bericht, dem möchte ich nur folgendes hinzufügen:

      Da der PHEV knapp 1/3 der Akkukapazität eines Electric hat, könnte man statt eines Electric 3 PHEVs bauen, die Batterien sind ja nach wie vor der Engpass !

      Die Propaganda läuft aber immer nur in Extremen, entweder richtig elektrisch, oder garnicht. Wirklich schade !

      PHEV Premium marinablau - steht seit dem 16.2.18 in meiner Garage :)

    • Hallo zusammen, ich bin neu hier und fahre seit September einen plug in. Ich muss sagen ich bin sehr positiv überrascht. Ich wohne im bergischen und fahre jeden Tag nach Köln gute 90 km. Bei vollem Akku morgens komme ich abends zuhause an und habe einen Verbrauch von rund 1.2l + eine Akku ladung. Da kann man echt nicht meckern. Zudem bin ich heute in Köln gestartet und bin ins Sauerland und dann ins Bergische gefahren insgesamt 225km. Der Akku meines plug in hatte eine Reichweite in Köln von 43 km. Zuhause angekommen war dieser leer jedoch habe ich den sagen haften Verbrauch von 2.6 Litern auf 100km gehabt. Damit hätte ich bei bestem Willen nicht gerechnet. Deswegen läss sich trotz der kleineren macken sagen super auto :)

      Dateien
    • berndroid schrieb:

      S. Kampka schrieb:

      Deswegen läss sich trotz der kleineren macken sagen super auto :)
      Macken? Welche Macken denn?
      Habe mich damals für die Variante mit schiebe Dach entschieden da dieser da war und ich ihn quasi mitnehmen konnte sofort. Jetzt hat sich jedoch bei der Hitze die Betumen Schicht zwischen dachhimmel und dem Stahldach gelöst womit die Dämmung befestigt ist. Wenn ich nun das Schiebedach öffne kommt es auf den letzten Zentimetern dort dran da es runter hängt im inneren und so klang es immer am glad nach dem schließen. War deswegen auch bei Hyundai. Wird auf Garantie gemacht allerdings kommt dann wohl der halbe Innenraum raus weswegen das ganze 2 Tage dauert. Ist deswegen etwas ärgerlich. :S
    • Kann ebenfalls die Vorteile des PHEV rundum bestätigen. Wir hatten nur etwas Pech mit einer ca. 1.300 km weiten Fahrt bei kräftigem Frost und Schnee bald nach Kauf des Wagens im Februar 2018. Den Streckenverbrauch mit 5,3 l unter diesen ungünstigen Bedingungen finde ich dennoch sehr gut. Hätte ich vorher mit dem Diesel nicht geschafft. Das hat jedoch den gesamten Durchschnittsverbrauch auf 4,9 l gehoben. Inzwischen liegen wir bei 4,3 l, fahren die vielen Kurzstrecken in der Stadt mit 0,0 l und senken so weiter den Durchschnittsverbrauch. Wenn es so weiter geht, werden wir lange nicht mehr tanken müssen. Irgendwelche "Macken" hatten wir bisher nicht.
      Der PHEV kann allerdings seinen großen Vorteil nur ausspielen, wenn man einfach laden kann (z.B. bei uns zu Hause über PV) und viel Kurzstrecke rein elektrisch fährt. Ansonsten wäre der HEV mit weniger Gewicht, größerem Kofferraum und niedrigeren Anschaffungskosten vermutlich die bessere Wahl.

      PHEV Style seit dem 9. Februar 2018

    • Ich fahre auch Plug-in und ich bin so begeistert von unserer weißen Schönheit. Ich bin mit fast vollem Akku und einer Tankfüllung von Friedrichshafen Berlin gekommen. Fahrten mt 2,5 l oder sogar jetzt be gutem Wetter mit 0,8 l auf 100 km sind inzwischen normal. Ich lade zu Hause über die Juicy Box und unterwegs an immer wieder kostenlosen Ladestationen auf. Der Plug-In schnurrt wie ein Kätzchen und ist so genügsam.

      Hyundai Ioniq Plug-in-Hybrid, Premium, Polarweiss. Abholung 20.2.2018 :thumbsup:

    • Lipsianus schrieb:

      ... Der PHEV kann allerdings seinen großen Vorteil nur ausspielen, wenn man einfach laden kann (z.B. bei uns zu Hause über PV) und viel Kurzstrecke rein elektrisch fährt. Ansonsten wäre der HEV mit weniger Gewicht, größerem Kofferraum und niedrigeren Anschaffungskosten vermutlich die bessere Wahl.
      Das ist richtig, und man sollte auch ruhig kleinere Ladungen vornehmen, und nicht warten bis die Batterie leer ist. Den Batterien ist das egal, die sind darauf ausgelegt.
    • Ich wünsche mir eine Funktion im Navi oder eine Zusatzfunktion in den gängigen Apps wie der Kartenapp von Apple: Bei Strecken von mehr als 60 km sollte ein Algorithmus helfen, Elektrische- und Hybrid-Fortbewegung vorzunehmen oder vorzuschlagen. Denn auf der Autobahn bei Tempo 120 und längeren Strecken ist es durchaus sinnvoll mit Benzin zu fahren und sich den Strom für die Zu- und Abfahrt zur Autobahn vorzuhalten.

      Beispiel: ich will von A nach B, Entfernung 80 km, davon 60 Autobahn. Ich sage dem System auch noch, ob ich am Zielort laden kann. Dann regelt das System den Antrieb so, das ich entweder mit 50 Prozent oder mit 0 Prozent Restreichweite ankomme, und zwar so, dass die Hybrid-Anteile auf der Autobahn liegen. Bisher muss ich das immer selbst berechnen ?(

    • Würde es vielleicht schon helfen, wenn man dem Hybridsystem sagen könnte, dass es ab einer Geschwindigkeit > 100 km/h nicht in den EV-Modus gehen soll? Damit wäre der Fall 'Autobahn' dann im wesentlichen für den Verbrenner reserviert, und wenn es ausschließlich an der Geschwindigkeit hängt, erübrigt sich eine vielleicht unnötig komplexe Berechnung im Navi ...

      Wobei: es gibt doch schon die Tasten für HEV/EV-Betrieb, da könnte man doch einfach nach der Auffahrt auf die Autobahn manuell ...

      ioniq style hev platinum silver seit 17.08.2017 :thumbsup:

    • Man sollte es nicht überregulieren...

      Ich mache das bei längeren Fahrten so:
      Autobahn und Schnellstrassen Hybrid, alles andere elektrisch, Staus auf der Autobahn auch elektrisch.
      Auf dem Weg nach Hause (ich lade nur zuhause) verfahre ich dann den Rest elektrische Ladung so, dass ich mit leerem Akku ankomme.
      Das klappt mit dem Navi ganz gut, manchmal muss ich dann zwischenzeitlich kurz wieder auf HEV schalten, weil auf der Autobahn der Verbrauch doch höher ist, als prognostiziert.

      Hört sich alles komplizierter an, als es ist, für mich Teil des normalen Spieltriebs :D

      PHEV Premium marinablau - steht seit dem 16.2.18 in meiner Garage :)

    • Ja, so mache ich es auch. Auf schnelleren langen Strecken HEV, ansonsten EV. Bei durchschnittlich 120 kmh erhält er in HEV den Batteriestand in etwa. Ich fahre also z.B. mit 85% Battrie auf die Autobahn auf und mit 85% wieder ab und habe ausreichend Batterie für die Reststrecke im EV-Betrieb durch die Stadt. Sinkt der Batteriestand durch mal schnelleres Fahren oder anspruchsvolles Streckenprofil, lade ich durch kurzzeitiges Fahren im Sportmodus und mit manuellem Schalten und durch möglichst viel Rekuperieren die Batterie wieder auf. Das funktioniert ganz gut. Auf jeden Fall sorge ich dafür, dass immer wenigstens ein blauer Balken übrig ist. Im Bereich der weißen Balken ist im Sportmodus nämlich nur noch manuelles Schalten möglich. Und ich fahre lieber im automatischen Schaltbetrieb. Wobei ich den Sportmodus auch nur selten verwende.

      PHEV Style seit dem 9. Februar 2018