Frischling will mit dem Plugin nach Italien! Was sollte ich mitnehmen oder da lassen?

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    • Frischling will mit dem Plugin nach Italien! Was sollte ich mitnehmen oder da lassen?

      Hallo zusammen,

      gestern holten wir den Plugin beim Händler in Donaueschingen ab. Dann in der gleichen Aktion weiter zur BMW Niederlassung nach Stuttgart den X3 abgeben. Jetzt heißt es für die nächsten drei Jahre mit dem Plugin-Hybrid unterwegs sein. Nicht nur die Größe, sondern auch die Anmutung ist natürlich eine ganz andere. Aber da BMW nichts auch nur annäherndes im Programm hat - und mit das Verhalten der deutschen Automobilern in der Dieselkrise sowieso auf den Nerv geht - aber ich verliere mich.

      Gestern knapp 400 km gefahren, davon ca. 50 km rein elektrisch, Gesamtverbrauch 3,9 l/100 km. 90% Autobahn, Tempomat 140 km/h, Klimaanlage beidseitig permanent (es hatte nochmals 29 Grad) und Radio/Navi dazu.

      Und jetzt muss ich noch etwas für den Hund basteln, denn die große Lösung aus dem X3 passt natürlicherweise nicht.

      Dann wollen wir nächste Woche eine kleine Norditalienreise machen.
      Ich bin schon versucht mit ChargeMap eine Liste der Säulen zusammenzustellen, aber wegen der fehlenden Schnellladefunktion ist das wohl Blödsinn. Ich habe keine Lust in irgendwelchen Tiefgaragen 2 Stunden rumzuhängen. Klar kann ich dann an der Haushaltsdose am Zielort laden. Ich werde wohl ein 10m Verlängerungskabel (Schuko 3x1,5mm2) mitnehmen. Aber an was sollte ich sonst noch denken? Was fällt euch dazu ein? Was würdet ihr mitnehmen oder auch da lassen?

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    • Ich würde mir beim Plugin jetzt nicht so einen Kopf machen. Laden rentiert sich nur bei längeren Pausen. Aus 30 oder von mir aus auch 60 Minuten kommt nicht viel Reichweite.

      Meine Bestückung im Auto:
      Schuko-Ladeziegel plus ein 5m 2,5mm-Verlängerungskabel. 2,5mm würde ich schon nehmen, da es mehr Hitze von den Kontakten abführt.
      go-e Charger mit Adaptern (Schuko, CEE 16A blau und CEE 16A rot)

      Ein CEE 16A Verlängerungskabel nehm ich schon gar nicht mehr mit. Dafür hab ich ein extra 7,5m langes Typ 2-Kabel dabei.

      Der go-e Charger ist für den Plugin sicher überdimensioniert, aber ich möchte den später mal weiter verwenden. Für den LTE-Stick hab ich noch eine Powerbank im Auto. Der go-e Charger bucht sich nun ins Wifi vom LTE-Stick und ist damit per Cloud erreichbar. Ich sehe damit von unterwegs ob der IONIQ noch lädt und könnte auch in 1A-Schritten die Ladung anpassen. Für kurzes Nachladen könnte ich damit auch mal per Schuko 16A laden, was der Ladeziegel ja sinnigerweise nicht zulässt.

      Ansonsten würde ich den Akku auf Langstrecke auf 50% runter fahren. Damit kann ordentlich rekuperiert werden und gleichzeitig bleibt Luft für Stau, Stop & Go und die letzten Meter in der Ortschaft.

      IONIQ Hybrid Premium - aurora silver *** Bestellt: 15.02.2017 - Geliefert: 08.05.2017 *** Scheibentönung: 08.07.2017 *** Verkauft: 13.07.2018
      IONIQ Plugin Premium - demitasse braun *** Gekauft 13.07.2018

    • bigeg schrieb:

      Ich würde dir zu einer Wasserressistenten Kabeltrommel raten.
      Ich selbst habe eine 40m Kabeltrommel die für die meisten Gelegenheiten zum Laden ausreicht. Nicht immer findet man eine Steckdose in Parkplatznähe ;)
      Danke für Deine Antwort, aber meinst Du so eine Trommel? Die ist mir ehrlich gesagt deutlich zu groß. Aber ich werde mir ein passendes Verlängerungskabel mitnehmen.
      Dateien
    • Avanti500 schrieb:

      Ansonsten hast du ja einen Plugin, deshalb würde ich mir überhaupt keine Gedanken über das Laden machen.
      Beim Electro wäre es was anderes...
      Ja, ich denke auch, dass ich da noch ein bißchen unsicher bin. Ich hätten einen Nur-Stromer genommen, aber wir wohnen auf dem Land und ich muss jede Woche einmal 200 km zur Firma und wieder zurück. Und die 200 km sind gerade so die Hausnummer, wo es im Winter nicht reichen könnte. Und unterweges hat's keine Autobahn und auch keine tollen Lademöglichkeiten. Deshalb zu Anfang erstmal "nur" der Plugin-Hybrid.
    • xaruba schrieb:

      Meine Bestückung im Auto:

      Schuko-Ladeziegel plus ein 5m 2,5mm-Verlängerungskabel. 2,5mm würde ich schon nehmen, da es mehr Hitze von den Kontakten abführt.
      go-e Charger mit Adaptern (Schuko, CEE 16A blau und CEE 16A rot)
      ...
      Ansonsten würde ich den Akku auf Langstrecke auf 50% runter fahren. Damit kann ordentlich rekuperiert werden und gleichzeitig bleibt Luft für Stau, Stop & Go und die letzten Meter in der Ortschaft.
      Das ist gut - vielen Dank. Da hole ich mir noch eins. Momentan habe ich einige Verlängerungskabel aber eben alle nur 3x1,5.
      Für zuhause überlege ich mir auch, ob ich schon eine Wallbox installieren soll. Dabei geht es nicht um das Thema, dass ich viel elektrisch laden will, sondern dass ich mir für einen späteren Vollstromer die Lademöglichkeiten reservier. Der Netzantrag vom Elektriker wird beim lokalen Stromunternehmen geführt und dann habe ich meine Kapazität hier in der Straße. Niemand weiß, wer da mit der Zeit noch so alles seine Stromautos laden will. Wir sind auf dem Land, da gibt's keine Strom-Ladepunkte, jeder macht das selbst.
    • Auf Langstrecke fahre ich den PHEV überwiegend wie einen HEV. Aus der Stadt raus oder durch Ortschaften elektrisch. Auf Landstraße/BAB als HEV (BAB bei maßvollem Tempo unter 4 Liter). Typ 2, Ladeziegel und 10 m Verlängerungkabel (3 x 1,5) habe ich dann immer dabei, falls am Zielort einfache Lademöglichkeiten vorhanden sind. Wenn ich das vorher sicher weiß, fahre ich am Ende den Akku weitgehend leer. Wenn die Lademöglichkeit unsicher ist, lasse ich wenigstens 50% im Akku. An öffentlichen Ladestellen habe ich noch nie aufgeladen. Aufwand/Zeit und Kosten stehen meist nicht im guten Verhältnis zum Nutzen.
      Gute und entspannte Reise mit dem Plugin nach Italien!
      P.S.: Im Sportmodus kann man bei niedrigeren Geschwindigkeiten sehr schnell den Akku nachladen (falls der Akku doch mal zur Neige geht und man eine Stadtdurchfahrt elektrisch bewältigen will).

      PHEV Style seit dem 9. Februar 2018

    • dingyue schrieb:

      sondern dass ich mir für einen späteren Vollstromer die Lademöglichkeiten reservier. Der Netzantrag vom Elektriker wird beim lokalen Stromunternehmen geführt und dann habe ich meine Kapazität hier in der Straße.
      Das ist ein neues interessantes Thema. Wäre einen eigen Thread in der Laderubrik wert.

      Wie stellt man einen Netzantrag? Was wird einem dann bewilligt? Welche Nachteile hat man zu befürchten, wenn man das - wie die meisten wohl - nicht macht?
      - fahre seit 13.12.16 einen Ioniq Hybrid Premium (Polar White) -
    • revolt schrieb:

      dingyue schrieb:

      sondern dass ich mir für einen späteren Vollstromer die Lademöglichkeiten reservier. Der Netzantrag vom Elektriker wird beim lokalen Stromunternehmen geführt und dann habe ich meine Kapazität hier in der Straße.
      Das ist ein neues interessantes Thema. Wäre einen eigen Thread in der Laderubrik wert.
      Wie stellt man einen Netzantrag? Was wird einem dann bewilligt? Welche Nachteile hat man zu befürchten, wenn man das - wie die meisten wohl - nicht macht?
      Ich weiß nur so viel wie mir der Sachbearbeiter der "Eidgenössischen Kraftwerke Schaffhausen" (ja, ich wohne hart an der Grenze zur Schweiz und wir sind am Schweizer Netz angeschlossen) sagte. Die Straße ist mit einer bestimmten Stromkapazität angeschlossen. Wenn man da regelmäßig über das für ein normales Ein- oder Zweifamilienhaus hinaus raus zieht, also zum Beispiel 22 KW, kann das bei mehreren solchen Saugern die Gesamtversorgung dieser Straße gefährden. Ich habe mich nicht weiter darum gekümmert. Aber in der Straße weiter vorne hat einer einen Tesla S. Bei dem muss ich mal vorbei und ein paar doofe Fragen stellen.
    • Nach meiner eigenen Erfahrung ist es auf Langstrecke völlig unwirtschaftlich, für den PHEV kostenpflichtige Ladestationen zu benutzen. In der Regel kostet das Laden mindestens das 5fache des Hausstroms und die Stromkosten sind dadurch höher als die Kosten für den leicht höheren Benzinverbrauch im Hybridmodus mit niedrigem Akkustand im Rekupationsmodus. Wenn man ausserdem gemütlich mit 110 statt 140 fährt, kommt man auf Langstrecke so mit 3,6l / 100 km hin. Sollte es irgendwo am Zielort kostenfreies Laden geben, solte man das natürlich nutzen. Zumindest ist die Chance hierfür im Ausland auch vermutlich mittlerweile fast größer als hier in Deutschland, wo die Tank&Rast sich jetzt die vom Bund geschenkten Ladestationen von den Energiekonzernen versilbern lässt - zu Lasten aller E-Mobilisten.

    • hjoachim schrieb:

      Nach meiner eigenen Erfahrung ist es auf Langstrecke völlig unwirtschaftlich, für den PHEV kostenpflichtige Ladestationen zu benutzen. In der Regel kostet das Laden mindestens das 5fache des Hausstroms und die Stromkosten sind dadurch höher als die Kosten für den leicht höheren Benzinverbrauch im Hybridmodus mit niedrigem Akkustand im Rekupationsmodus. ...
      Habe gerade von den Stadtwerken Ulm (SWU) über deren Ladesäulen gelesen, dass pro Ladevorgang 5 € fällig werden. Egal wie viel man lädt. Oder eben als kostenpflichtiges Mitglied 10 € im Monat und dann 3 € pro Ladevorgang. Ich denke das rechnet sich wirklich nur für Vollstromer.
    • dingyue schrieb:

      bigeg schrieb:

      Ich würde dir zu einer Wasserressistenten Kabeltrommel raten.
      Ich selbst habe eine 40m Kabeltrommel die für die meisten Gelegenheiten zum Laden ausreicht. Nicht immer findet man eine Steckdose in Parkplatznähe ;)
      Danke für Deine Antwort, aber meinst Du so eine Trommel? Die ist mir ehrlich gesagt deutlich zu groß. Aber ich werde mir ein passendes Verlängerungskabel mitnehmen.
      Genau so eine Kabeltrommel meine ich.
      IP44
    • Also ich hab vor kurzem über eine 50m Kabeltrommel geladen und naja, ich würde es nicht wieder machen.
      Hab es unter Beobachtung ohne Abrollen versucht und das Ding wurde sehr heiß und hat sich auch abgeschalten. Stand nicht um sonst max 1000W (wenn aufgerollt) drauf :whistling: Mit abrollen ging es dann problemlos. Aber die 50m abrollen und wieder aufrollen ist halt auch unnötig mühselig. Dazu kommen nicht unbeträchtliche Ladeverluste.

      Werde mir ein 5m oder 10m Schuko Verlängerungskabel ins Auto legen. Dass sollte mit dem 5m Ladeziegel in den meisten Fällen reichen. Typ2, CEE etc. braucht es meines Erachtens beim PHEV nicht. Kostenpflichtige Ladesäulen kannst vergessen, zahlt sich nicht aus.

      Ich würde noch eine Starthilfe Powerbank ins Auto legen (vorne oder Rückbank, eher nicht in den Kofferraum). Die IONIQs (auch PHEV) haben ein bisschen Probleme mit leeren 12V Batterien. Der PHEV hat zwar eine Schutzfunktion die eine leere 12V Batterie verhindern soll, aber es schont die Nerven eine eigene Starthilfe für den Fall der Fälle dabei zu haben.

      Sonst noch: Reisepass, Versicherungskarte, genügend Warnwesten, etc.

    • Hab diesen Sommer ca. 2000 km im Italienurlaub (Veneto und Toskana) abgespult. Lademöglichkeiten an den Hauptstützpunkten jeweils null.

      Bei jedem Start sind wir von Anfang an gleich in den HEV-Modus gegangen.Wir sind voll aufgeladen losgefahren und haben den verbliebenen Rest Akkukapazität erst auf dem Heimweg verbraten. Meinen Ladeziegel habe ich gleich zuhause gelassen, dafür war dann mehr Platz im Kofferraum.

      Was du wirklich mitnehmen musst sind 5 Warnwesten (für jeden Sitzplatz einen, auch wenn ihr weniger seid), gut zugänglich im Auto, denn die sind neuerdings in Italien Pflicht.

      Buon viaggio!

      IONIQ Plug in - Style - polar white - bestellt am 18. Dezember 2017. Seit 8. Juni 2018 hocherfreuter Besitzer :thumbsup: