Österreich: Elektros dürfen bald schneller fahren als Verbrenner

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    • Österreich: Elektros dürfen bald schneller fahren als Verbrenner

      Irgendwo konsequent. Aber lest am besten selbst:
      m.spiegel.de/auto/aktuell/oest…er-a-1236241.html#ref=rss

      Interessant sind auch wieder mal die anschließenden Kommentare.

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      - fahre seit 13.12.16 einen Ioniq Hybrid Premium (Polar White) -
    • interessant unterirdisch ... ||

      aber mal so in ein konstruktives Diskussionsumfeld gefragt: Wenn die Begründung in der Luftqualität liegt, d.h. emissionsfreie Fahrzeuge dürfen schneller fahren als solche mit Abgasen, da sie auch bei höheren Geschwindigkeiten einen lokalen Schadstoffausstoss = 0 haben,
      müsste das ab einem gewissen Prozentsatz E-Fahrzeuge an den Zugelassenen nicht obsolet werden? Wenn statt 10tsd Verbrennern 5tsd Elektros und 5tsd Verbrenner fahren, hat man ja lokal 50% weniger Emissionen...
      (Ich wäre überrascht, wenn es dann wirklich so käme, aber so prinzipiell?)
      Ansonsten finde ich den Ansatz erstmal gut, zu überlegen, mit welchen echten Privilegien E-Mobilität gefördert bzw. bevorzugt werden kann. Gleichzeitig schrillen hier die Datenschutz-Alarmglocken, wenn ich mir ausmale, wie das kontrolliert wird. Blitzen und E-Kennzeichen automatisch aussortieren?

      ioniq style hev platinum silver seit 17.08.2017 :thumbsup:

    • Hallo,
      HEV -> „100“. Der HEV ist ein Benziner, dessen Batterie und Elektromotor nur Hilfsmittel sind, den Atkinson-Zyklus am Laufen zu halten und somit dessen Effizienz-Vorteile überhaupt zu ermöglichen. Dass er dabei mal so 3…5km elektrisch fährt ist nur ein positiver Nebeneffekt.
      Grüße Steffen

      IONIQ pur (HEV Trend MJ18 Weiß) seit 16.05.2018
      Schlichtheit auf Höhe der Erfordernisse unserer Zeit und doch schön und bequem
    • HEVs wären aus dem Vorteil raus, denke ich, PHEVs nur dabei, wenn sie mit E-Kennzeichen rumfahren (für Ioniq PHEV ok, aber manche Modelle anderer Hersteller sind da doch neulich durchs neue Raster gefallen ...)

      Mit Blick auf den HEV kommt mir noch der Gedanke, dass er auf Gefällestrecken durchaus auch 130 rein elektrisch fahren kann. Sollte die Geschwindigkeitsbegrenzung dann vornehmlich an Steigungen stehen?

      Irgendwo wird man da aus pragmatischen Gründen verallgemeinern müssen, am coolsten wären natürlich digitale Anzeigen, die 'Tempo100 wegen Luftqualität' erst anzeigen, wenn die Luftmesstationen das vorgeben. Mit Verkehrsdichte und Staus geht das ja auch...
      Das könnte die Akzeptanz immerhin etwas steigern, hätte nicht soviel Konfrontationspotential mit E-Auto-Gegenern, da man denen dann nicht so deutlich 'was wegnimmt'.

      ioniq style hev platinum silver seit 17.08.2017 :thumbsup:

    • Ja, dass Thema ist schwierig, aber unsere Politik ist auch zum Teil selbst schuld.
      Um das ganze genauer zu erläutern, muss man sich die "individuelle persönliche Mobilität" betrachten.
      Ist der Weg nur kurz, kann gelaufen werden. Das spart Ressourcen und ist sogar gesundheitsfördernt. :saint:
      Um die Straßen zu entlasten müssen viele Anreize geschaffen werden, dass Fahrrad mehr zu benutzen.
      Wenn jetzt noch der ÖPNV gefördert und sinnvoll eingesetzt wird, verringert sich das Verkehrsaufkommen nochmals emens.
      Jedes Fahrzeug, was von der Straße verschwindet ist ein Mehrgewinn für uns alle. :thumbsup:
      Die Idee mit dem CarSharing ist gut, um die nutzlos rumstehenden Fahrzeuge zu verringern, aber haben leider das Gegenteil bewirkt. :thumbdown:
      Viele die CarSharing nutzen, hätten (wenn es CarSharing nicht geben würde) die ÖPNV genutzt, was wiederum die Verkehrsdichte verringert hätte. 8|:S
      Für die Förderung der E-Mobiltät muss ein Bundesweites Gesetz eingeführt werden und nicht jede Kummune/Gemeinde/Stadt kocht sein eigenes Süpchen. :cursing::thumbdown:
      Um die vielen "Dienstwagen" in den Griff zu bekommen müssen halt auch Anreize geschaffen werden.
      Wenn ich z.Bsp. meinem Vertriebsleiter erkläre, dass ich kostenlos Parken kann, teilweise kostenlos "Strom/Sprit" bekomme und auf der Busspur wie Taxi's fahren kann um schneller an mein Ziel zu kommen, werden die Augen immer größer.
      Bei den Schildern mit den Geschwindigkeitsbegränzungen muss ich auch immer lachen und denke mir, ach wenn ich jetzt 100% E-fahren würde, könnte ich hier mit 200km/h vorbeidüsen und niemand würde es merken.
      Wenn sich das zBsp. in der Logistikbranche rumspricht und der LKW nicht mit 80Km/h Stuttgart <-> Müchen fahren muss, sondern die ganzen "Privelegien" hat, wird ein guter Zahlenjongleur ausrechnen, dass das ja viel wirtschaftlicher ist.
      Den Umweltgedanken lasse ich hier mal außen vor, weil der in der freien Marktwirtschaft ganz unten auf der Liste steht. ;)
      Hier noch ein guter Beitrag:
      E-Mobilität wird nicht richtig gefördert

      1. Ioniq Hybrid (HEV) [AT]Premium[D]Style (Aurora Silver) seit 07.08.2017 Wohnt in Berlin Spritmonitor
      2. Ioniq Plug-In (PHEV) [D]Premium (Marina Blue) seit 07.07.2018 Wohnt in Leonberg Spritmonitor

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    • Ich hab ja schon wieder auf dem Kalender schauen müssen ob das ein Aprilscherz sein soll. Finde ich völlig daneben und bekloppt.
      Punkt eins: wie soll das kontrolliert werden? Auch ein E-Auto muss meines Wissens nach kein E-Kennzeichen haben.
      Punkt zwei: ich behaupte mal das stört den Verkehrsfluss (erheblich), wenn (aktuell noch) einzele Autos schneller fahren dürfen als allgemein eigentlich vorgeschrieben ist und von der großen Masse gefahren werden muss.

      Vor allem würde ich mir dann in einem konventionellen Auto ziemlich verarscht vorkommen, besonders wenn ich doch die selbe "Infrastrukturabgabe" leiste wie die Anderen auch. Eigentlich sollte das Ziel doch eher sein das für alle die gleichen Regeln gelten und nicht plötzlich irgendwelche Menschen Privilegien erhalten nur weil sie das Geld für ein E-Auto haben. Wenn man meint das E-Autos das Allheilmittel sind, dann sollte man das anders angehen. Als ob eine allgemeine Geschwindigkeitsbegrenzung das Hauptproblem für E-Autos wären. Oder soll das ein Konjunkturpaket für Stromanbieter werden, da die E-Autos dann öfter laden müssen? :thumbdown:

      Mein Fuhrpark:
      Privat: Hyundai IONIQ Hybrid Premium (MY 2018) in Marina Blue Metallic
      Beruflich: Bombardier Talent 2 mit 3070 PS (vollelektrisch :P )
    • Ich find's irgendwie konsequent. Wenn irgendwo aus Umweltgründen eine Geschwindigkeitsbegrenzung gilt, dann würde ich mich als BEV-Fahrer schon fragen, warum das auch für mich gelten sollte.
      Mit unseren Umweltzonen ist es ja nicht großartig anders. Da dürfen halt bestimmt Autos gar nicht rein.

      Blauer Golf 7 1,4 TSI trendline, ab Januar 2019 hoffentlich Ioniq PHEV Style in fiery red.

    • Das zu kontrolieren wird schwer werden. Stimmt!
      Ein LKW darf auch auf der Autobahn 80Km/h fahren und die PKW's 200Km/h oder mehr, wenn es zulässig ist. ?(
      Ich finde, es sollen ja auch für alle die gleichen Regeln gelten.
      Dann müssen wir aber alle Subventionen abschaffen und ich bin dann der Meinung, dass es für die Verbrenner schlecht aussieht.
      Solange ein Verbrenner "günstiger" ist, als ein E-/Hybrid-Fahreug wird es nicht besser werden, mit unseren Problemen in der Welt.

      1. Ioniq Hybrid (HEV) [AT]Premium[D]Style (Aurora Silver) seit 07.08.2017 Wohnt in Berlin Spritmonitor
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von IQ-Driver ()

    • Ich finde die Idee einfach nur blöd. Sorry,

      Da wird auf solchen Abschnitten ruhig mit 100 auf beiden Spuren gefahren, ohne unnötiges Beschleunigen, um Sprit und Schadstoffe zu sparen und dann lässt man reine e-Fahrzeuge wieder schneller fahren.
      Das bringt doch nur Unruhe in den Verkehrsfluss und ist meiner Meinung nach absolut kontraproduktiv.

      Wenn die e-Autos 30 schneller fahren dürften, sollten Autos mit Verbrennungsmotor dafür 30 weniger fahren dürfen - nicht aufregen - nur Späßle gemacht.

      IONIQ-Hybrid-Premium weiß ohne Schiebedach seit 15.11.2016
      Das Motto für Hybrid-Fahrer: wer bremst gewinnt