Fährst Du Ganzjahresreifen?

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    • Fährst Du Ganzjahresreifen?

      Fährst Du Ganzjahresreifen? 49

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      Hallo zusammen,

      nach meiner Frage im Bereich "IONIQ - Reifen & Felgen" nach für den IONIQ geeigneten Ganzjahresreifen habe ich mich gefragt, ob denn außer mir überhaupt hier noch jemand Ganzjahresreifen fährt?

      Neben eurer Stimme interessiert mich natürlich auch ein kurzes Statement, warum ihr so abgestimmt habt :?:

      Gruß
      Freddy

      ""

      Am 26.07.2019 Umstieg auf den Hyundai Kona Premium in "Dark Knight", 64 kWh Akku, 150 kW Leistung | auch Lebensfreude pur! ( ͡° ͜ʖ ͡°)

    • Hallo Freddy,

      bin klarer Verfechter von getrennten Winter - bzw. Sommerreifen.
      Rein Sicherheitstechnisch kommt für mich nichts anderes in Frage.
      Allwetterreifen sind für mich nicht Fisch nicht Fleisch.

      Gruß
      Steffen

      "Ioniq Hybrid Premium Marin Blue Metallic bestellt am 10.01.2017
      und seit 12.04.2017 in meinem Besitz"
    • Wer seinen Wagen sehr sportlich bewegt, wird wohl mit einem Ganzjahresreifen nicht die optimale Performance auf der Straße erzielen - das braucht man denke ich nicht weiter zu diskutieren.

      So jemand bin und war ich allerdings noch nie im Bezug auf das Autofahren (wenns sportlich sein soll, dann nehme ich mein Moped - da geht dann richtig was ^^ ).

      Im Gegenteil - ich will eigentlich nur halbwegs zügig und sicher von A nach B kommen. Eine spritsparende und vorausschauende Fahrweise ist mir irgendwie "angeboren". Da kommt mir der Hybrid natürlich gerade recht.

      Den oft genannten höheren Verschleiß im Sommer kann ich nicht bestätigen. Habe auf meinem ix20 jetzt mit den ersten Reifen schon 65.000 km gefahren und das Profil ist lange nicht runter. Und die angeblich schlechtere Bremsleistung macht sich bei vorausschauender, gemäßigter Fahrweise auch nicht wirklich bemerkbar. Soweit meine Erfahrungen...

      Nun bin ich gespannt... :D

      Gruß
      Freddy

      Am 26.07.2019 Umstieg auf den Hyundai Kona Premium in "Dark Knight", 64 kWh Akku, 150 kW Leistung | auch Lebensfreude pur! ( ͡° ͜ʖ ͡°)

    • asbach73 schrieb:

      bin klarer Verfechter von getrennten Winter - bzw. Sommerreifen.
      Rein Sicherheitstechnisch kommt für mich nichts anderes in Frage.
      Allwetterreifen sind für mich nicht Fisch nicht Fleisch.
      Hallo Steffen,

      akzeptiert! :)

      Hast du abgestimmt (sehe ausser meiner noch keine andere Stimme)? Oder hat das nicht funktioniert?

      Gruß
      Freddy

      Am 26.07.2019 Umstieg auf den Hyundai Kona Premium in "Dark Knight", 64 kWh Akku, 150 kW Leistung | auch Lebensfreude pur! ( ͡° ͜ʖ ͡°)

    • Ich bin immer noch der Überzeugung, dass in bergigen Gegenden wie bei uns, wo mit Schnee und Eis gerechnet werden muss, Winterreifen mehr Sicherheit bringen. Zumal ich zusätzlich noch schmaler Reifen einsetze, die mehr Spurhaltevermögen bringen sollten.

      Aus Bequemlichkeit würde ich mich gern von Ganzjahresreifen überzeugen lassen. Die allgemeine Erwärmung bringt auch eine immer geringere Schneegefahr mit sich. Was aber nach wie vor bleibt sind Zeiten mit Frost und Glättegefahr.

      - fahre seit 13.12.16 einen Ioniq Hybrid Premium (Polar White) -
    • revolt schrieb:

      Aus Bequemlichkeit würde ich mich gern von Ganzjahresreifen überzeugen lassen. Die allgemeine Erwärmung bringt auch eine immer geringere Schneegefahr mit sich. Was aber nach wie vor bleibt sind Zeiten mit Frost und Glättegefahr.
      Danke für die Rückmeldung, Bernd!

      Als ich 2001 hier nach Kirchheim gezogen bin, gab es hier noch richtig Schnee. Die letzten paar Jahre wurde das immer weniger. Sieht ja irgendwie schon so aus, als ob sich die globale Erderwärmung sich sogar hier schon ziemlich bemerkbar macht.

      Ungeachtet dessen, sind Ganzjahresreifen (vor allem wenn man sich mal die Werte wie die vom CrossClimate+ anschaut) vielleicht einen Versuch wert? Versuch macht Klug! :)

      Gruß
      Freddy

      Am 26.07.2019 Umstieg auf den Hyundai Kona Premium in "Dark Knight", 64 kWh Akku, 150 kW Leistung | auch Lebensfreude pur! ( ͡° ͜ʖ ͡°)

    • Ja, Freddy, und es gibt da auch deutliche Qualitätsunterschiede. Wenn, dann zu einem wirklich guten, wie dem von dir vorgeschlagenen, greifen.

      So eine Entscheidung trifft man idealerweise gleich beim Fahrzeugkauf. Hier haben bisher die meisten den Ioniq gleich mit (zusätzlichen) Alu-Winterrädern geordert. Da macht ein Umstieg auf Ganzjahresreifen dann weniger Sinn.

      Gruß Bernd

      - fahre seit 13.12.16 einen Ioniq Hybrid Premium (Polar White) -
    • Ich weiß nicht, was ich davon halten soll. Bin eben immer nur den Wechsel gewohnt...Irgendwie kann ich mir die nur ein wenig schlechtere Performance nicht vorstellen, wegen Gummimischeung und solchen geschichten. Bremwirkung etc. ist hier ja auch entscheidend....

      Wir können ja auf eine Verschwörung hoffen, dass die reifenhersteller einfach nur Kohle machen möchten...(Wie jeder Mensch, jede Firma).

      Wenn die qualität und die Bremswirkung passen, gibt es noch 2 Punkte auf der habenseite für Ganzjahresreifen:

      Sie fahren mindesens doppelt so schnell ab (Gummimischung härtet und reist nicht so schnell)
      Preislich sind sie nicht doppelt so teuer, wie Winter-/ bzw. Sommerreifen

      Somit noch 2 Punkte für den Ganzjahresreifen....

      Ich werde mal in Testberichten schauen, wie viel Qualitäts-Unterschied bzw. Bremswegverlängerung, etc. die Dinger bringen....

      Gefühlt hat mich Freddy schon überzeugt.... ;)^^

      Stolzer Besitzer eines IONIQ Hybrid in Iron Grey :D , 27.01. bestellt; 24.05.2017 geliefert und geliebt! :thumbsup:

    • OlliM schrieb:

      Ich weiß nicht, was ich davon halten soll. Bin eben immer nur den Wechsel gewohnt...
      Man ist halt ein "Gewohnheitstier". :)

      Und alle machen es ja so - das muss dann doch wohl richtig sein... :D

      Zusätzlich muss man sich ja gegenüber Kumpels usw. immer rechtfertigen, warum man solche "Schrottreifen" fährt. War im aber immer ziemlich egal...

      OlliM schrieb:

      Wir können ja auf eine Verschwörung hoffen, dass die reifenhersteller einfach nur Kohle machen möchten...(Wie jeder Mensch, jede Firma).
      Wenn ich in der Reifenbranche (inkl. Zubehör wie Felgen, Reifenständer usw.) tätig wäre, würde ich bestimmt auch den Kunden Sommer- UND Winterreifen empfehlen.

      Obgleich: Wenn der Kunde mit Ganzjahresreifen zufrieden ist und so auch noch Geld spart (keinen 2. Felgensatz, keine ggf. kostenpflichtigen Wechsel im Frühjahr und Herbst), hat man ggf. einen "Kunden fürs Leben" (gibt es das heute noch?) gewonnen.


      OlliM schrieb:

      Ich werde mal in Testberichten schauen, wie viel Qualitäts-Unterschied bzw. Bremswegverlängerung, etc. die Dinger bringen....
      Der von mir in Auge gefasste Michelin CrossClimate scheint aber auch ein Ausnahmekünstler zu sein:

      autobild.de/artikel/michelin-crossclimate-5694130.html

      Der schneidet aber auch in sonstigen Tests immer richtig gut ab:

      testberichte.de/p/michelin-tes…sclimate-testbericht.html


      OlliM schrieb:

      Gefühlt hat mich Freddy schon überzeugt....
      Schön, dass ich einen Denkanstoß geben konnte. :)

      Gruß
      Freddy

      Am 26.07.2019 Umstieg auf den Hyundai Kona Premium in "Dark Knight", 64 kWh Akku, 150 kW Leistung | auch Lebensfreude pur! ( ͡° ͜ʖ ͡°)

    • Seit es den Michelin Cross Climat gibt fahre ich diesen Reifen und, ich bin mehr wie zufrieden damit.
      Auf meinem Ioniq, der leider noch nicht da ist, hab wieder die gleiche Reifen bestellt.

      Übrigens gibt es hier am Kaiserstuhl auch mal etwas Schnee aber, dann sind wir in Spanien.

      Harry

    • Warum wird heutzutage eigentlich überall eine Verschwörung gewittert? Diese Haltung finde ich etwas schräg...

      Ganzjahresreifen sind heutzutage ganz sicher deutlich besser als vor 25 Jahren. Aber sie sind ein Kompromiss und sie werden immer ein Kompromiss bleiben.
      Ob ein Ganzjahresreifen eher im Sommer oder eher im Winter mehr taugt hängt davon ab welche Absprungbasis der Entwickler wählt. Der eine baut eher einen Sommerreifen mit Wintereigenschaften, der andere einen Winterreifen der auch bei 30º noch zufriedenstellend arbeitet.
      Ersterer wird dann auf Schnee arbeiten wie ein mittelmäßiger Winterreifen. Letzterer geht recht gut auf Schnee, kommt dann aber meistens im Hochsommer langsam ins Schwitzen weil er bei 30º am Ende seines Temperaturfensters arbeiten muss.
      Somit muss man sich als Interessent die Frage stellen: bin ich bereit auf Performance zu verzichten und wenn ja an welchem Ende des Einsatzbereiches. Und hier geht es nicht nur um Querdynamik. In dem Punkt wird sich gerne mit "Ich bin ja kein sportlicher Fahrer" selbst in die Tasche gelogen. Es geht erstmal um Bremswege. Wenn dir im Hochsommer zur Ferienzeit beim plötzlich vor dir auftauchenden Stauende 3m zum Sommerreifen fehlen, kannst du nur noch beten halbwegs heile aus dem Wrack raus zu kommen.
      Im Winter im Grunde das selbe. Zudem werden dir deine Helferlein wie das ESP bei einem Ausweichmanöver nicht mehr helfen können wenn am Reifen die Haftung abreißt.

      Wenn ich hauptsächlich in einer Stadt rumgurken würde wo Schnee nur selten vorkommt und meistens schnell weg geräumt wird würde ich wohl einen Ganzjahresreifen mit guten Sommereigenschaften wählen. Der dürfte übers Jahr gesehen am ehesten Sinn ergeben.
      Bin ich aber zwei dreimal im Winter zum Skifahren in den Alpen schon wieder eine eher dumme Idee. Da könnte man natürlich jetzt zum Ganzjahresreifen mit guter Winterperformance greifen. Sollte sich aber bewusst sein dass man Schwächen im Sommer in Kauf nimmt.

      Ich empfehle da übrigens mal einen Blick auf firmenauto.de die haben wie ich finde einen guten Blick auf Ganzjahrereifen.

      Für mich stellt sich die Frage nicht. Ich wohne im Nordschwarzwald. Da war es dieses Jahr schon bald noch zu früh dass ich gestern die Sommermichelins hab drauf stecken lassen...
      Nokian fahre ich als Winterreifen weil sie auf Schnee extrem gut sind. Ist Ganzjahres dann auch wieder eher auf der Winterseite.

      Ich denke mir mein Leben aus
      Und mach das dann einfach so!
    • Hi @Khaosprinz ,

      danke für Deine ausführlichen Gedanken.

      Rein technisch betrachtet hast Du sicherlich im Bezug auf erzielbare Bremswege und auch die mögliche Traktion auf Schnee recht.

      Im Bezug auf die erzielbaren Bremswege sollte man aber den Faktor "Mensch" nicht ausser acht lassen. Wem da vor dem Stauende die 3 genannten Meter fehlen, hätte sein Auto wahrscheinlich auch mit den besten Sommerreifen nicht mehr rechtzeitig gestoppt (Schrecksekunde, keine Routine/Erfahrung in kritischen Situationen - es gibt ja genug Untersuchungen dazu).

      Khaosprinz schrieb:

      In dem Punkt wird sich gerne mit "Ich bin ja kein sportlicher Fahrer" selbst in die Tasche gelogen.
      Den Punkt würde ich nicht so stehen lassen wollen.

      Wer umsichtig und defensiv fährt, kommt nach meiner Erfahrung - wenn überhaupt - nur ganz selten in wirklich kritische Situationen. Ich selbst habe in meinen 37 Jahren im Auto bislang keinen selbstverschuldeten Unfall gehabt, und wurde (zum Glück) nur ein paar mal von hinten angerempelt (z.B. an der Ampel stehend). Mit dem Motorrad auch nicht (fahre allerdings so richtig aktiv erst wieder seit 2012) - da ist eine vorausschauende Fahrweise und extreme Beobachtung der anderen Verkehrsteilnehmer ja noch viel stärker für's eigene ÜBERLEBEN wichtig.

      Finde die Diskussion aber sehr interessant! :thumbsup:

      Gruß
      Freddy

      Am 26.07.2019 Umstieg auf den Hyundai Kona Premium in "Dark Knight", 64 kWh Akku, 150 kW Leistung | auch Lebensfreude pur! ( ͡° ͜ʖ ͡°)