Zuverlässigkeit und sonstige Eigenschaften des Ioniq HEV

  • Hallo,

    ich habe einmal die KI aktiviert und nach Besonderheiten oder mehr nach der Zuverlässigkeit des Ioniq HEV gesucht.

    Ich habe jetzt knapp 70.000 km gefahren. Probleme gab es bisher noch nicht, bis auf meine Probleme mit der Werkstatt und meinem damaligen Problem mit dem Treibstoff gab es keine Probleme.. ich hoffe, dass bleibt so.


    Ergebnis wie folgt:

    Bei einer Laufleistung von ca. 70.000 Kilometern ist der Hyundai Ioniq HEV (2018) gerade erst richtig eingefahren. Das ausgelassene Wartungsintervall vor zwei Jahren ist zwar nicht ideal, bei dieser Gesamtlaufleistung aber in der Regel kein technisches Todesurteil.
    Das größte Risiko des verpassten Service betrifft die Herstellergarantie: Hyundai ist hier extrem streng. Die 5-jährige Neuwagengarantie ist zwar ohnehin abgelaufen, aber die wichtige 8-Jahres-Garantie (oder 160.000 km) auf die Hybrid-Batterie könnte durch den lückenhaften Service im Schadensfall von Hyundai verweigert werden.
    Hier sind die Punkte, auf die du bei der Probefahrt und Besichtigung wegen dieses Profils ganz genau achten musst:

    1. Der Kupplungsaktuator (Wichtigster Punkt!)

    • Das Problem: Bei Modellen um 2018 gab es einen Rückruf wegen Flüssigkeitsaustritts am Kupplungsaktuator des Doppelkupplungsgetriebes (DCT). Ein verpasster Service bedeutet eventuell, dass dieser Rückruf oder ein Software-Update dafür nicht durchgeführt wurde.
    • Prüfung bei der Probefahrt: Schalte bei der Fahrt bewusst in den Sport-Modus und beschleunige durch. Schaltet das Getriebe sauber und ruckfrei? Wenn es beim Anfahren rupft oder Gänge "suchen" muss, ist Vorsicht geboten.


    2. Die Bremsanlage (Stichwort: Bremsenrost)

    • Das Problem: Da der Ioniq beim Bremsen primär Energie über den Elektromotor zurückgewinnt (Rekuperation), werden die mechanischen Bremsen kaum gefordert. Bei 70.000 km können die Beläge noch gut sein, aber die Bremsscheiben neigen zum Rosten oder Festbacken.
    • Prüfung: Schaue durch die Felgen auf die Bremsscheiben. Sind diese stark angerostet oder haben tiefe Rillen? Mache bei der Probefahrt auf freier Strecke eine stärkere Bremsung (vorher Rückspiegel prüfen!), um zu hören, ob die Bremsen schleifen oder quietschen.


    3. Zustand der 12V-Batterie prüfen

    • Das Problem: Bei der 70.000-km-Marke und einem Alter von rund 8 Jahren nähert sich die normale 12V-Starterbatterie (falls es noch die erste ist) ohnehin ihrem Lebensende.
    • Prüfung: Achte darauf, ob der Wagen sofort und ohne Verzögerung in den "Ready"-Modus schaltet. Frage den Verkäufer, ob die 12V-Batterie schon einmal getauscht wurde. Wenn nicht, plane rund 100–150 Euro für einen baldigen Wechsel ein.


    4. Das Motoröl (Wegen des verpassten Intervalls)

    • Das Problem: Wenn ein Intervall ausgelassen wurde, fuhr das Auto schlimmstenfalls 30.000 km oder zwei Jahre mit demselben Öl. Der 1.6 GDI-Motor reagiert empfindlich auf Ölschlamm.
    • Prüfung: Ziehe vor der Fahrt den Ölmessstab. Ist das Öl pechschwarz und zähflüssig? Schaue auch unter den Öleinfülldeckel. Siehst du dort krustige, schwarze Ablagerungen (Ölschlamm)? Wenn ja, wurde der Motor vernachlässigt.


    Wie sind eure Erfahrungen? Rost kann ich derzeit noch keinen erkennen, was auch ein Kriterium speziell bei mir speziell ist (der alte Mazda 6 war sehr solide , aber rostanfällig; ansonsten hätte ich dieses Fahrzeug nie verkauft).


    Ich hoffe sehr, dass ich den Ioniq noch mindestens 7 oder 8 Jahre problemlos fahren kann (ohne größere kostenintensive Reparaturen).

    Ein Auto möchte ich mir so schnell nicht mehr kaufen, da wir ggf. mit dem Gedanken spielen, uns familiär noch einmal zu verändern und auszuwandern. Finanziell liegen unsere Prioritäten halt nicht bei einem Neukauf eines Autos., aus vorgenannten Gründen. Daher .. der Ioniq sollte noch einige Jährchen halten..

    VG

    Ioniq Style, silber, 17 Zoll LM Felgen, Glasdach... (wieder ) ein tolles Auto...(Natürlich fährt es nicht mit Wasser..)