HPC laden per Charge myHyundai / IONITY Premium

  • Als Hyundai IONIQ 5 - Neuwagenkunde gibt es ohne Grundgebühr (12 Monate keine Grundgebühr) bei IONITY Strom für 0,29 €/kWh.

    Das gilt aber nur bis maximal 150 kW (HPC).

    Was passiert, wenn ich an 350 kW-Ladepunkten lade?

    1. Wird dann das Laden verweigert?

    2. Oder gilt dann der allgemeine - hohe - Tarif von IONITY?

    3. Oder muss ich im Fahrzeug das Laden auf 150 kW (das Fahrzeug kann auch > 200 kW) beschränken?

  • Hallo Horst...

    also die Fragen solltest Du besser an IONITY stellen bzw. dies mal parallel tun.
    Ob man an einem HPC-Lader den max.-Strom einstellen kann, kann ich mir nicht so recht vorstellen, denn das würde doch den Sinn eines Schnellladers aushebeln.


    VG Micha

  • Hallo, da ist es nun doch passiert wie angekündigt: Ionity bietet ab sofort an allen seinen Ladesäulen die Plug&Charge-Funktionalität an (wobei es in Deutschland wohl schon länger funktioniert und bereits seit 2018 getestet wird)
    Ich bin mal gespannt, wie lange Hyundai jetzt für das Update braucht.

  • Plug&Charge-Funktionalität

    Hallo Dieter,

    erkläre mir bitte diese Plug&Charge-Sache. Wahrscheinlich habe ich hier im Forum doch nicht alles gelesen.
    Wenn ich meinen I5 bekomme, möchte ich natürlich auch die Verbindung zw. Hyundai und Ionity nutzen.
    Vorher Bescheid zu wissen, schadet ja nicht...


    Micha 8)

  • Ja - so geht es bei mir mit KIA e-Soul und IONIQ 5 bereits bei FASTNED. Allerdings wird von den Niederländern dazu die IP-Adresse des Autos genutzt.
    Ionity geht den aufwendigeren Weg. Dazu muss im Auto zusätzlich eine Kennung verbaut sein.

  • Hallo mimudo,

    hoffe ich langweile Dich jetzt nicht und erklär plug&charge obwohl Du weist was das ist.

    Im Grunde geht es darum das Du nur noch den Stecker ins Fahrzeug steckst und der Apparat sofort mit dem Laden anfängt.

    Da ist nur die Sache mit dem Bezahlen, d.h. der Zuordnung der Kosten zu Dir. Dazu muss es ein eineindeutiges Erkennungsmerkmal geben das am Auto hängt und nicht an Dir.

    Man kann natürlich die IP oder besser die MAC-Adresse Deines Auto nutzen, diese wird dann aber grundsätzlich zwischen Fahrzeug und Ladesäule übermittelt. Damit ist das ganze potentiell zum Mitlesen für Bösewichte geeignet, die dann auf Deine Kosten laden könnten, .... in der Theorie jedenfalls. Der Ergebnis wäre, dass der Ladevorgang nicht mehr zweifelsfrei (gerichtsfest) Dir/Deinem Auto zugeordnet werden kann.

    Ionity möchte, so weit ich Informiert bin, das ganze auf einem Zertifikat basierend machen. Um es nicht zu kompliziert zumachen, wird in Deinem Auto so ein Zertifikat von Ionity hinterlegt, das nur zu Deinem Auto passt da wohl die FIN mit darin verwurschelt wird. Damit kann das Auto verschlüsselt mit der Ladesäule nach ISO-xyz123 bzgl. der Autorisieruing sprechen und da nur Ionity Dein Zertifikat kennt, können die die verschlüsselte Nachrichten entziffern und es kann weniger Missbrauch geben.
    Im Grunde ist das eine Nutzung von Mechanismen die es schon länger gibt bzgl. der Authentisierung, aber die Unterstützung des Übertragungsprotokol ISOxyz123 ist noch nicht überall verbreitet im ganzen System.
    D.h. dein Auto muss das auch erst mal können....nicht nur die Säule !!


    Hoffe das hat Dir weiter geholfen.

  • Nee,

    es muss nur die Verknüpfungen zwischen Auto und Deinem Konto gesperrt werden. Das Auto wird identifiziert und zeitgleich geprüft ob es sowas wie eine gültige Einzugserlaubnis / hinterlegte Kontodaten gibt. Authentifizierung und Authorisierung sind getrennt Vorgänge. Und wenn unterschiedliche Betreiber untereinander vernetzt sind, müsste das auch betreiberübergreifend gehen.

    Thomas