Beiträge von revolt

    Von der Theorie her würde ich auch sagen, bei Kleintieren wie Marder, Hase,.... Katze, Hund (?) lieber nichts riskieren.


    In der Praxis ist es mir kürzlich aber passiert, dass ich kurz noch versuchte vor einem Eichhörnchen abzubremsen und auszuweichen, das schon fast vorbei auf die andere Straßenseite gelaufen war, dann aber plötzlich stehenblieb und schließlich vor mir zurück rechts in den Wald wollte.


    Es war aber ein Auto hinter mir und auch Gegenverkehr, so dass ich im letzten Moment doch die Spur hielt und wieder Gas gab.


    Ich habe damit keinen Unfall riskiert - fühlte mich danach aber stundenlang mies, weil die Wahrscheinlich hoch war, dass ich das Tierchen erwischt hatte.

    Richtig, da wird keine Zeit zum Überlegen sein und man wird situationsbedingt reagieren.


    Man kann unter Umständen aber auch durch ein Ausweichen genau diesen Crash vermeiden. Manchmal fehlen doch nur ein paar Meter bis zum Stillstand. Ich würde, wenn kein Verkehr ist, dann wahrscheinlich auch versuchen auf den letzten Metern auszuweichen bzw. das Hindernis zu umfahren.


    Diesmal ist es ein Reh, das nächste Mal vielleicht ein Kinderwagen, der auf die Straße rollt, oder ein Kind das einem Ball hinterher rennt. In manchen Fällen ist ausweichen die richtige Reaktion, wenn noch Zeit dafür bleibt.


    In einem Verkehrssucherheitstraining, welches einige im Forum schon besucht haben, wird genau das geübt. Ich kann ein solches ebenfalls nur sehr empfehlen.

    Die Inspektionen sind anfangs schon immer gleich. Interessant wird es, wenn irgendwann zusätzliche Mängel auftreten. Da macht es dann schon Sinn zu unterscheiden, bei welcher Inspektion damit zu rechnen ist.

    Es wäre auch interessant zu erfahren wie das genau abgelaufen ist. Hast du in der Kurve das Lenkrad losgelassen um zu testen wie sich der Assistent verhält und irgendwann hat er die Spur nicht mehr gehalten oder kam das im normalen Betrieb vor, dass plötzlich die Linie überfahren wurde. Und funktionierte es schon mal?

    Auch bei mir sind es gut 0,1 Liter mehr Verbrauch als angegeben.


    Die erste Betankung kann man nicht berücksichtigen, weil man auf die beim Kauf vorhandene Füllmenge und wann vorher erstmals zurückgestellt wurde ja keinen Einfluss hat.


    Anschließend muss man, sofern man den Aufwand treiben will (Stichwort "Spritmonitor"), einheitlich beim Tanken vorgehen, d.h. entweder immer randvoll tanken oder das Tanken mit dem automatischen Abschalten beenden und dann am Besten sofort den Verbrauchszähler zurücksetzen (geht auch automatisiert). Ich jedenfalls finde den Verbrauch auf die jeweilige Tankfüllung bezogen interessant, denn so kann man nach einem Abschnitt mit viel Verbrauch (sportliches Fahren oder schwer bepackt im Urlaub bzw. mit Rädern) sich auch anschließend wieder über eine sparsame Phase mit wenig Verbrauch freuen. Und den Gesamtdurchschnitt kann man sich ja zusätzlich noch berechnen lassen.

    Heute hatte ich auch die 60.000er-Inspektion in Ludwigsburg. Ich hatte um gut 600km überzogen, ist aber noch im zulässigen Rahmen (von max. 2000km).


    Mit Ölwechsel, Bremsflüssigkeitswechsel sowie kostenlosem Naviupdate und einer Autowäsche machte das rund 360 Euro. Die Rechnung wurde mit mir durchgegangen und ich bekomme diese wegen einer kleinen Änderung zur Überweisung zugeschickt.


    Der Innenraumfilter wurde auf meinen Wunsch nicht getauscht, weil ich den erst im Juni selbst gegen einen Aktivkohlefilter ersetzt hatte. Der Leihwagen macht nochmal 20 Euro plus ein par Euro für die Kilometer zusätzlich. Auch diese Rechnung folgt auf dem Postweg.


    Noch ein paar Dinge, die ich im Gespräch mit dem Servicemitarbeiter erfuhr:

    • Das Update für das Audioteil macht das AH nicht mehr automatisch sondern nur noch auf Wunsch, seitdem es einmal mit einem Kunden (Vertreter, kein Hyundai) großen Ärger gab, als danach alle seine Kundenadressdaten weg waren
    • Das AH baut grundsätzlich keine mitgebrachten Teile ein. Auch hier gab es schon Probleme (Kunde ließ z.B. einen mitgebrachten Marderschreck einbauen und beschwert sich später, weil er nicht funktionierte und ein Marderschaden auftrat).
    • Mitgebrachtes Öl wird auch nicht gerne gesehen. Es gab wohl einen Fall, in dem solches für den Kunden verwendet wurde und später ein Motorschaden auftrat. Der vom Kunden in diesem Fall mitgebrachte Ölkanister war nicht mehr original verschlossen gewesen (konnte sich ein Werkstattmitarbeiter erinnern), die Beweisführung und Dokumentation ist in solchen Fällen schwierig. Da AH hatte sich dann überlegt, Marke und Zustand von mitgebrachtem Öl mit Fotos zu dokumentieren. Weil das alles sehr aufwändig ist, lehnt man das Mitbringen von Öl inzwischen eher ab.