Beiträge von Der mit dem Strom faehrt

    Hallo zusammen,


    hat schon mal jemand beobachten können, wann die Lüftungsklappen an der Kühlerfront aufgehen?
    Immer wenn der Motor läuft? Erst wenn er warm ist? Wenn man EV fährt und den Motor als Heizung nutzt, müssten sie ja sinnvoller Weise zu bleiben.
    Hat noch keiner seinen Beifahrer auf die Motorhaube zum gucken gelegt? :whistling:


    Oder muss ich mir zu Weihnachten eine Aktion Cam wünschen und die vorne befestigen? 8o


    ....Insbesondere ist neben der wirtschaftlichen Betrachtung auch die ökologische Frage von Bedeutung für mich, der G nimmt sich locker 12 Liter Diesel im Schnitt...


    ...Wäre der normale Hybrid evtl. die bessere Wahl für mich (ich muss so dumm fragen, solche Themen sind mir bisher total fremd), insbesondere wirtschaftlich?
    Wie verhält sich die Umweltprämie zum Preis, verstehe ich es richtig, dass die Umweltprämie den Plug in auf das Preisniveau des Hybrids runterholt?...

    Sorry, dann hatte ich Dich falsch verstanden. Ich dachte, bei Wirtschaftlichkeit geht es Dir auch ums Geld.

    Wenn Du jeden Tag ca. 80 KM fährst, müsste der Plug In das richtige Auto führ Dich sein. Dann wird zwar der Motor zwar jeden Tag gebraucht, allerdings würdest Du den größeren Teil ja elektrisch fahren.


    Einen Hybrid bin ich zum Vergleich noch nicht gefahren. Allerdings hat der Plug in einen 61 PS Elektro Motor und der Hybrid nur 44 PS. Das sollte man beim fahren merken.


    Wenn Du die Wirtschaftlichkeit mit der zukünftigen PV Anlage ausrechnen möchtest, vergiss nicht, dass Du mit Deinem selbstproduziertem Strom auch nicht umsonst fährst, weil Du natürlich für diesen Strom keine Einspeisevergütung bekommst.


    Da Du ja sonst 5.000 Euro pro Jahr für Deinen Alten verbraten hast plus die hohen Spritkosten, brauchst Du eigentlich nicht lange rumrechnen. Du wirst mindestens 6.000 Euro pro Jahr sparen. Kommt es da auf ein paar Hundert Euro pro Jahr an?

    So, ich habe es jetzt mal drauf angelegt. Ich hatte gestern Zeit, und musste 210 KM hin und 210 KM zurück (wie überraschend) fahren.
    Ich hatte mir jede menge gute Musik mitgenommen, und habe einen “was geht, Verbrauchstest“ gemacht.
    Um die 5 Grad, Winterreifen und auf der Autobahn mit Abstandstempomat Stufe 3 hinter den LKW hergezockelt. Bei Einfahrten musste ich natürlich auch mal nach links rüber, etwas beschleunigen und habe mir dann einen neues LKW gesucht. Ich will ja keinen behindern.
    Auf der Leverkusener Brücke gab es natürlich auch keinen Windschatten. Aber bei erlaubten 40 KM/h auf der Autobahn war das ja nicht tragisch. (Für alle, die die Dauerbaustelle dort nicht kennen, die ist echt ein Highlight deutscher Absperrtechnik. Mit Ampeln, Schranken und jede menge Diskobeleuchtung).
    Nachts hab ich mich auch mal hinter eine LKW eingenistet, der über 100 gefahren ist. Als der aber auch so durch eine Baustelle gefahren ist, hab ich dann doch mal Abstand von gehalten.
    Mein Akku war anfangs voll, zum Schluss bei 20%, 0 KM.
    Verbrauch lt. Anzeige 3,4 Liter.


    Ein guter Wert. Schöne fahrt und meine Musik hab ich auch mal wieder gehört.

    Zum Thema Verbrauch von aktuellen Benzinern.
    Ich war vor ein paar Wochen dienstlich mit einem nagelneuen VW Touran Benziner mit DSG einige hundert km auf der Autobahn unterwegs, der bei meiner Fahrweise im Schnitt 5,7 Liter verbraucht hat.
    Das ist schon erstaunlich wenn ich überlege was für einen Luftwiderstand der Touran haben muss und mein Hybrid dagegen aktuell auch nur maximal 0,5 - 1 Liter weniger benötigt.

    5,7 Liter lt. Anzeige? Bei VW durfte ich da immer 0,5 Liter drauf rechnen.

    Vergiss den Ioniq.

    Ich finde das LED Licht sehr gut. Und dass das Fernlicht Halogen ist, finde ich auch nicht störend.
    Wenn Du aber so auf den Euro gucken musst, und der Umweltgedanke für Dich uninteressant ist, behalte Dein altes Auto. Denn den Wertverlust wirst Du so schnell nicht wieder reinholen. Kannst Du Dir ja leicht ausrechnen.
    Und scheinbar wirst Du ja auch nicht zufrieden mit dem Auto sein, wenn Du schon vorher von “Abstrichen“ schreibst.


    Mein täglicher Weg zum Büro und wieder nach Hause beträgt 2 * 17 km, führt über verschiedene Landstraßen und Ortschaften und hat ein Höhenverlaufsprofil von 350 m -> 430 m -> 280 m -> 330 m -> 280 m -> 320 m -> 270 m.

    Wenn Du diese Höhenmeter mit einem Plug In machen wills, und das auch noch auf der Landstraße, wirst Du nicht glücklich werden. Die 2 mal 17 KM wirst Du mit einer Batterieladung schaffen, aber 100 km/h fahren wird schwer. Der Elektromotor hat eine Leistung von 61 PS und schafft die Steigungen auch ohne Benzinmotor, aber halt nur sehr langsam. Ich habe ca. 10% Steigung und komme auf ca. 80 Km/h. Und das dauert etwas. Ein BEV wird das sicher problemlos schaffen.

    Dein Profil klingt eher nach BEV (Voll Elektrisch). Der Hybrid hat keine 63 km Reichweite, sondern der Plug In Hybrid. Aber wenn Du 44 Km pro Weg fährst, würdest Du jeden Tag den Motor benötigen, während Du mit dem BEV auch 2 Tage ohne Laden fahren könntest (wie weit man kommt, können BEV Fahrer besser schreiben).
    Da Du eh einen Zweitwagen für weite Strecken hast, spricht nicht viel gegen einen BEV. Und Du sparst Dir viel Inspektionskosten.


    Wenn Du das Auto erstmal hast, wirst Du sicherlich auch feststellen, dass man auch mit einem BEV längere Strecken fahren kann. Mit einer Schnelladesäule ist das Auto schneller voll, als Du bei Ikea zum Einkaufen brauchst. ;)