Beiträge von dieter999gelb

    Ein Bekannter mit VW-EV hat mich wissen lassen, dass sein Auto nach Standzeit beim losfahren für einige Zeit die Bremsen etwas schleift, um sie zu entrosten.

    Besser ist aber wohl mal beim Verlassen der Autobahn mit Schmackes runterbremsen (sofern hinten frei ist), damit der Rost abgeschliffen wird.

    Übrigens Antwort vom FHH nach der Inspektion:

    Das ist immer so, das ist normal. Nachdem ich ihm sagen musste, dass ich schon 55 Jahre Auto fahre und der Effekt sicher nicht normal ist, wusste er auch nicht mehr weiter.

    Besser wäre, die Bremse vor dem Abstellen trocken zu bremsen.

    Es gibt da ganz klar andere Möglichkeiten, schon vor mehr als 20 Jahren hat mein Audi A6 die Scheiben bei Regen ab und zu freigebremst. Es soll auch Beläge geben, die nicht festrosten. Wenn man EV baut, muss man halt ein paar Besonderheiten beachten. Ein Diagnosesystem wäre auch nicht schlecht, eine deshalb überforderte Werkstatt habe ich gerade erlebt. Als letztes Highlight (nach 7 Monaten Fehlersuche)

    sollten sie sich auf Empfehlung von Hyundai-Technik ein nicht lieferbares Kondensatoren-Messgerät besorgen.

    Was heißt nicht "state of the art". Bremsscheiben sind blanker Stahl, wenn die ein bisschen länger feuchter Luft ausgesetzt sind setzten die halt Rost an, so wie jedes Stück Stahl, egal von wem das kommt. Früher sind die ganzen Autos weggerostet, heute wenigstens nur noch die Bremsen. Das hat nicht das geringste mit einem Hyundai, schon gar nicht mit elektrisch zu tun. Aber wie du schon sagst, man muss halt mal mutig auf eine Autobahnausfahrt zufahren und kräftig von 130km/h (oder so) runterbremsen, damit der Rost abgeschliffen wird. Anders wäre es wenn die Bremsscheiben eingelaufen sind, das hieße eine ewig lange Paßfahrt runterwärts, und ständig auf die Bremse getreten bis die Scheiben glühen. Dann härtet der Stahl aus und wird spröde und verliert wohl seine Eigenschaften in Zusammenhang mit den Bremsklötzen. Dann muss das Zeug raus und erneuert werden. Nur glaube ich nicht, dass das hier der Fall ist.

    Ich parke mein Auto den halben Sommer in einer Bootsmarina an der Adria. Da solltet ihr mal die Bremsscheiben sehen, so nach 3-4 Wochen, total braun vom Rost, durch salzhaltige Luft. Aber herzhaftes Bremsen macht den Rost wieder ab.

    Die festgebackenen Bremsen habe ich auch gelegentlich, liegt wohl am "Autostop", wenn ich den abschalte isses nicht, habe ich jedenfalls festgestellt.

    Natürlich hat das was mit elektrisch zu tun, die Scheiben müssen entweder geändert oder anders beansprucht werden. Es gab schon vor 20 Jahren Bremsen, die die Beläge ab und an automatisch angelegt haben, dieses System könnte man für EV adaptieren. Das wenigste wäre, das man das Material für die Beläge ändert. Aber Hyundai schafft es ja nicht einmal, das Diagnosesystem anzupassen.

    Deshalb wäre es ja schön, wenn das Auto eine Ladeplanung hätte. Umleitungen kann es immer geben, gerade im Winter.

    Ich habe mich immer gefragt warum eigentlich von der EU und den restlichen europäischen Staaten, wenn man schon E-Fahrzeuge fördern wollte/will, nicht EC Karten Bezahlung bei Ladesäulen verpflichtend gefordert wurden. Uns E-Fahrer hätte man damit so viel Ärger erspart. Hoffnungsschimmer ....So wie ich mal gelesen habe, soll dies ab 20XX für neue Ladesäulen verbindlich werden. Frage: Hat ein Forumsteilnehmer einen diesbezüglich besseren Wissensstand?

    Das schadet diesem Speicher ebenso und ständig 100% sind keine wirklich gute Idee. Meist sind 100% allerdings eher auch nur 80%, wenn es ein guter Speicher ist. Bei Chinageräten sind 100% natürlich meist 100%. Ich würde da ein Herunterregeln empfehlen und schau auf deinen Bedarf. Wenn du den über Nacht eh nie leer bekommst, dann senke die Ladungsgrenze so ab, dass du gerade so hin kommst.

    Der Akku wird es dir danken!


    Auch die Zellchemie unterscheidet sich. Bei KFZ sind es LiIon Akkus, die generell empfindlicher sind. Bei Stationären ist das LiFePo, die sind weniger empfindlich und nicht brennbar, taugen aber eben auch nicht für Schnelladung.

    Bei meinem Smartphone habe ich inzwischen schon gemerkt, dass es keine gute Idee ist, immer suf 100 % aufzuladen, der angezeigte Kapazitätsverlust ist schon deutlich. Allerdings muss ich auch alle 2-3 Tage aufladen.

    Die von Hyundai Deutschland vertriebene Anhängerkupplung hat keine Anbindung an den Canbus, soll aber kommen. Bei Mobis gibt es einen entsprechenden Kabelsatz.

    Hilft mir leider alles nichts, die bekommen das Teil nicht ran und mein Ioniq5 steht irgendwo in der Ecke. In einem andere Forum hatte ich gelesen, dass einige bis zu 3 Monate gewartet haben - dann sehe ich mein Auto wahrscheinlich dieses Jahr nicht mehr und kann fleißig Geld an der Tanke lassen anstatt meinen Solarstrom zu laden. Aber ich freue mich, dass ich auf Kulanz ein Ersatzauto bekommen habe - Hyundai ist dazu nach eigener Auffassung nicht verpflichtet. Ich empfinde dem Umgang mit Kunden als suboptimal.

    Man muss das Auto fahren bis es stehen bleibt und dann vom Mobilitätsservice=ADAC in die Werkstatt bringen lassen. Dann gibt es einen Ersatzwagen. Den Ersatzwagen gibt es auch, wenn men ein Erstzteil bestellt und es ist nicht lieferbar, aber in einem Garantiefall bestellt man ja nicht selbst............