Beiträge von thomas.b

    Man kann ja erkennen, dass Plug-Ins sich nicht so gut verkaufen, wie die Hybriden und die Vollelektrischen. Aber warum ist das so?


    2018 wurden von Hyundai weltweit bis Oktober 3448 HEVs, 580 PHEVs und 2137 (B)EVs produziert bzw. verkauft. Auf Internetseiten mit Kommentarfunktion, wo PHEVs vorgestellt werden oder das Thema behandelt wird, und genauso auf einem bekannten Videoportal, lese ich immer wieder Sätze wie:


    "Plug In Hybride sind völliger Unsinn. Doch die Autoindustrie setzt lieber auf Plug In Hybride, als auf Elektroautos weil sie an denen noch mit dem Verkauf von Ersatzteilen bzw. Reparaturen verdienen können. "


    oder


    "Diese Hybride sind reine Alibi-Autos. Erstens eine Möglichkeit, um den drohenden Fahrverboten in den Städten entgegenzuwirken, ... Andererseits eine geschickte Möglichkeit für die alte Autoindustrie, die alten Verbrenner noch zu mitverkaufen und vor allem im After Market noch genug damit zu verdienen bzw. dem Kunden das Geld aus der Tasche zu ziehen - denn Wartung und Verschleiß bleibt mit dem mitgeschleppten Verbrenner immer schön dabei. "


    und genauso


    "kauf lieber direkt ein E-Fahrzeug"


    und


    "Das Problem mit den Plugin Hybriden ist hauptsächlich, dass die in den Städten dann die ganzen E-Ladestationen blockieren für ihre 50km Reichweite. Wenig Reichweite heißt oft laden. Lieber vollelektrisch. "


    Ihr seht, es gibt viele Vorurteile und natürlich auch "alternative Fakten", die einem interessanter Weise ausgerechnet beim Plug-In entgegenkommen. Warum?


    Ist nicht der Plug-In genau im Gegenteil das ideale Übergangsfahrzeug? Wenn ich mir anschaue, dass ich von den bisher gefahrenen 12.000 km rund 6.000 rein elektrisch gefahren bin. Im Winter auch teilweise mit Heizung (also Verbrenner an, aber Strom produzierend), im Kurzstreckenbetrieb aber nicht mit Heizung. Auf die Kilometerzahl komme ich übrigens, indem ich die geladenen kw/h in km zurückrechne, es ist also nur eine ungefähre Rechnung. Also die Hälfte der Kilometerleistung mit einem Akku von "nur" 8,9 kw/h. Nochmal: ich schaffe 50 % Laufleistung mit nur ca. 20 % Akku eines "echten" IONIQ-BEV. Weiter gedacht bedeutet dies doch ein ungeheures Potential für weniger Umweltbelastung in Städten durch Abgase. Und dass, wo doch Akku gerade Mangelware sind.


    Oder ist es einzig der höhere Preis des PHEV gegenüber dem HEV, der die Kunden davon abhält? Aber der Preis des BEV ist ja nun noch höher?

    @thomas.b


    Genau so sollte es sein! Musste dieses Teil bei dir getauscht werden, d.h. es wurde vorausschauend bestellt bzw. war auf Lager?

    da fragst du mich was, ehrlich gesagt habe ich mich nicht um Aufklärung bemüht, ich habe auch keinerlei Infos bekommen, wahrscheinlich weil ich nicht danach gefragt habe. Bekommt man denn bei so einer Rückrufaktion normalerweise etwas ausgehändigt? Oder meldet das Autohaus die Überprüfung bzw. den Tausch von irgendwelchen Teilen zurück? Ich habe keine Ahnung...

    Mich hat es auch von Anfangan genervt (beim HEV sowie beim PHEV). :cursing:<X
    Laut Aussage von meinem Händler stand 07.07.18 ist es aktuel nicht möglich, die Melodie auszuschalten. ;(

    Also mich nervt das gar nicht. Man prägt sich das im Unterbewusstsein ein und weiß nach einiger Zeit genau, ist das Auto an(geschaltet) oder aus(geschaltet).


    Wie "komp" ja auch schreibt, sind solche "Erkennungsmelodien" jetzt auch nicht so exotisch. Ob Kaufhaus oder Deutsche Bahn, es gibt viele kurze Melodien, die einen auf irgendetwas kommendes hinweisen, also warum nicht auch im Auto. Die bekannteste Erkennungsmelodie für Autofahrer "älteren Jahrgangs" dürfte wohl diese hier sein ...


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    Fahre auch PlugIn, die anderen können also am Kennzeichen erkennen, dass da ein E-Fahrer unterwegs ist. Aber ich kann nicht erkennen, dass mir gegenüber sich irgendetwas geändert hat. Ich bin immer schon defensiv gefahren, meist knapp unter der zulässigen Höchstgeschwindigkeit.


    Ich glaube eher, dass dies ein gesellschaftliches Problem allgemeiner Art ist, die Leute haben immer mehr Stress und immer weniger Zeit. Und auf der einen Seite gibt es meines Erachtens immer mehr Fahrer die vorausschauender fahren und umgekehrt immer mehr Drängler. Die Straße wird zum Sportplatz ...


    PS: Auch wenn das jetzt eine unzulässige Verallgemeinerung sein sollte, aber ich habe den Eindruck das insbesondere AUDI-Fahrer sich hier unangenehm hervortun.