Beiträge von Claus69226

    Danke für die Rückmeldung! Das sieht ja deutlich besser aus. Du hast im Mittel mehr, als bei mir die Spitze war. Liegt das vielleicht an der kleineren Batterie. Meiner hat die mit 58 kWh drin. Hat das Einfluss auf die max. Ladeleistung?

    Vielleicht ist ja tatsächlich an Deinem Auto technisch was nicht ok. Du siehst ja, dass das Thema "schlechter Empfang" seit über 3 Monaten von der Community nicht aufgegriffen wurde. Das spricht ja eher dafür, dass sonst keiner das Problem hat. Also ich drücke die Daumen! :thumbup:

    Gestern war ich am 300 kW Schnelllader von EnBW in Ulm am Bauhaus. Es stehen insgesamt 4 Anschlüsse zur Verfügung und ich war dort der Einzige am Laden. Die Außentemperatur betrug 22°C, also eigentlich optimale Bedingungen. Die höchste erreichte Ladeleistung betrug trotzdem "nur" 175 kW, wobei von Hyundai max. 220 kW angegeben werden, also ca. 25% mehr. Am Ladeterminal stand, die Ladeleistung sei durch das Fahrzeug begrenzt. Welche Ladeleistung habt ihr beim Ioniq 5 maximal am Display gesehen?


    gestern real gemessen:
    Ioniq5max.kW.jpg


    Werbung:

    Hyundaiwerbung.png

    Mit exakt meinte ich, dass ich den Revolt-Verbrauchszähler in dem Moment auf 0 kWh resettet habe, als der Ioniq von 89 auf 90% umgesprungen ist. Abgelesen habe ich dann, nachdem die Anzeige von 99 auf 100% gesprungen ist. Exakter geht mit den Bordmitteln vermutlich nicht.

    Von 10 auf 100% laden würde bei 2.6 kW Ladeleistung knapp 24 Stunden Ladezeit=Stillstand bedeuten. So lange halte ich das bei dem schicken neuen Auto nicht aus, vielleicht später mal! ;)

    Aber soviel schon vorab: Habe unter den gleichen Bedingungen wie oben von exakt 90 % auf 100 % geladen und dann ergibt sich doch ein etwas höherer Ladeverlust von ca. 19 %.


    Rechnung dazu: 100 % / 5,8 kWh * 6,9 kWh = ca. 119 %

    90auf100.jpg

    Nachdem ich mit Erschrecken festgestellt habe, dass die ADAC- bzw. EnBW-Ladekarte 51 Cent pro kWh nimmt, habe ich nun unterwegs mit der Tesla App - ohne Grundgebühr - für 47 Cent/kWh geladen. Man fühlt sich als Fremdfahrzeugfahrer am sog. Supercharger zwar etwas beobachtet, bei 150 kW Ladeleistung ist man da aber auch schnell wieder weg! :thumbsup:

    Hier mal ein Versuch zur Berechnung des Ladeverlusts des Ioniq 5 am originalen Ladeziegel mit den maximal möglichen 12 A, entsprechend ca. 2,7 kW Ladeleistung bei 22°C im mittleren Akkuladebereich. Mein Akku hat 58 kWh, somit sollten 10 % zusätzliche Ladung dann rund 5,8 kWh Energiezuwachs entsprechen. Dazu habe ich den Wagen unmittelbar nach Umspringen der Anzeige auf 51 % an das Messgerät gehängt und auf 61 % SOC geladen.


    51P.jpg   -->  61P.jpg


    Am Revolt-Messgerät wurden derweil 6,6 kWh protokolliert.

    Energie.jpg


    Der Ladeverlust beträgt demnach 13,8%, wenn man das so rechnen kann: 100 % / 5,8 kWh * 6,6 kWh = 113,8 %

    Haben wir eine/n Physiklehrende/n oder Elektrotechnikernde unter uns, der/die/das mir das so abnimmt?

    Mein HEV Baujahr 2018 hatte bereits keinen Bleiakku mehr und diesbezüglich beim Starten über 150.000 km auch nie Probleme gemacht. Der neue Ioniq 5 Modelljahr 2023 hat jetzt wieder einen Bleiakku. Muss man das verstehen? ?(