Beiträge von revolt

    Ergänzen möchte ich noch, dass die Heizung an der Außenseite nur handwarm wird. Der Hersteller verlangt lediglich 5 Zentimeter Abstand nach oben, rechts, links und hinten.


    Auch wird der Luftstrom nicht so heiß wie der eines Fönes. Man kann da die Hand davor heben, ohne sich zu verbrennen. Dennoch sollte die Heizung kippsicher montiert sein und der Luftstrom in den offenen Innenraum blasen wie oben im Bild zu sehen.



    handelsüblichen Heizlüfter

    Ja, der kostet null, wenn Heizer, Schaltuhr und wetterfestes Verlängerungskabel bereits vorhanden sind und du keine Außenbox einsetzen sondern lieber die Garage immer wieder öffnen und schließen willst. Dann ist das natürlich die günstigste Lösung. :D


    Nachteil eines Heizlüfters ist jedoch, dass der Betrieb nicht ganz ungefährlich ist, da der Luftstrom da schon sehr heiß wird. und wo stellst du den auf, so dass er nicht direkt gegen den Stoff bzw. Leder des Sitzes bläst?
    Viele haben zumindest eine Kippsicherung, schalten sich also ab, wenn sie umfallen.


    Nachteil einer Zeitschaltuhr ist außerdem, dass flexible Arbeitszeiten oder wechselnde Schichten nicht berücksichtigt werden können.

    Da es für den Ioniq anscheinend keine bezahlbare und risikofreie Standheizung von Webasto oder Eberspächer gibt, habe ich mir selbst eine einfache Lösung mit einer elektrischen 2100W-Heizung der Marke Defa zusammengestellt, bei der die Heizung stabil auf zwei per Aluklebeband miteinander verbundenen Bremskeilen steht und das Ein- Ausschalten über eine schaltbare Steckdose erfolgt. Normalerweise wird die Heizung an die Mittelkonsole auf der Beifahrerseite geschraubt, das wollte ich aber erst mal vermeiden.


    Das Kabel wird unten durch die Beifahrertür geführt. Idealerweise dort, wo diese eine ca. 3 Zentimeter lange Vertiefung hat. Es gibt von Defa auch einen Kabelkit, der durch den Motorraum geführt wird. Dann hat man vorne am Wagen eine fast unsichtbare kleine Steckdose, in der abends das Stromkabel bequem ein- und morgens wieder ausgesteckt werden kann. Der Hersteller bietet für das System auch einen Motorvorwärmer und eine Batterieerhaltungsfunktion an. Aber das ist mir momentan etwas zu viel und erfordert dann natürlich auch den Einbau in einer Werkstatt.


    Kabel und Steckdose sollten für den Außenbereich geeignet sein und müssen mit über 2000 Watt belastet werden können.


    Die Heizung soll je nach Temperatur die Scheiben in 20 bis 60 Minuten frei bekommen. Außerdem hat man es dann gleich schön warm.


    Einkaufsliste:

    Hier noch ein paar Bilder der Installation:


    1.Fertige Installation unter der Garage nach Außen.jpg


    2.Abschnitt Garage.jpg


    3.Schaltbare Steckdose.jpg


    4.Wetterfeste Außenbox.jpg


    5.Defaheizung im Fußraum.jpg


    6.Defa von oben gesehen.jpg


    7.Mulde im Ioniq.jpg


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    10 Jahre sind nicht nötig, kein Reifen wird so lange genutzt.

    Der Sensor wird beim Reifenwechsel in den nächsten Reifen eingebaut. Insofern kann und sollte er schon länger halten wie ein Reifenleben, das bei Vielfahrern vielleicht nur 3 oder 4 Jahre beträgt und bei Verwendung von Ganzjahresreifen entsprechend weniger.

    Ich hatte auch meine Hyundai-Werkstatt in Stuttgart um ein Angebot für eine Webasto-Standheizung mit Display-Fernbedienung gebeten.


    Vorgestern wurde ich angerufen und mir wurde folgendes mitgeteilt:


    • Preis für die Webasto mit Einbau: 3.000 Euro (also über 500€ über den bisherigen Angeboten!)
    • Man würde aber vom Einbau bei Ioniq abraten, da der Hersteller keine Gewährleistung für die Funktionsfähigkeit der Xenon-Scheinwerfer übernimmt.
      Auch in Ioniq ohne Starterbatterie (bei mir nicht der Fall) solle sie besser nicht eingebaut werden - das hatte ich ja oben schon geschrieben.

    Einer Webasto-Lösung kann ich für mich daher erst mal ausschließen!


    Auch von Eberspächer habe ich inzwischen die Rückmeldung, dass für den Ioniq derzeit nichts im Angebot sei, ich könne mich aber direkt an eine zusammenarbeitende Werkstatt wenden, die prüfen könne, ob ein Einbau möglich sei. Ich habe dann mit einer solchen telefoniert und man sagte mir, dass dies dann eine individuelle Lösung sei, die einige hundert Euro mehr kosten würde als ein fertiges Set des Herstellers. Also auch nix.


    Fazit: momentan kommt für mich nur eine elektrisch betriebene Standheizung in Frage. Eine solche wird übrigens auch von Webasto angeboten, aber derzeit nicht für den Ioniq, wie mir auf Nachfrage mitgeteilt wurde.


    Ich habe mir deshalb als Übergangslösung etwas von Defa zusammengebastelt. Diese stelle ich in einem separatem Thread vor.

    Dazu gibt es allerdings die unterschiedlichsten Annahmen. Ich habe mal kurz gegoogelt und - neben zahlreichen Forenbeiträgen verschiedener Marken - folgendes gefunden:


    Dauerhafter Betrieb des Systems ist gewährleistet
    Damit die Wirksamkeit des Systems dauerhaft gewährleistet wird, ist jede Sendeeinheit mit einer Lithium-Batterie bestückt, die eine Lebensdauer von etwa zehn Jahren besitzt. Bei einer nachlassenden Batteriespannung wird der Fahrer mindestens drei Monate vor dem voraussichtlichen Ausfall der Batterie automatisch informiert und aufgefordert, den Energielieferanten auszutauschen.
    (Quelle: https://www.kfztech.de/kfztechnik/fahrwerk/reifen/rdks.htm)


    Mit zehn Jahren könnte ich gut Leben - so lange werde ich den Wagen voraussichtlich nicht fahren. Und wenn man ein paar Monate vorab gewarnt wird, reicht es wohl auch oft noch bis zum nächsten Reifenwechsel.

    Ich behaupte mal, es gibt genug Leute, die den Druck viel zu selten oder gar nicht messen, aus reiner Bequemlichkeit. Da gehörte ich damals auch dazu, kontrollierte vielleicht einmal im Vierteljahr.


    Den Druck im Ioniq schaue ich mir hingegen alle paar Tage kurz im Display an. Ist ja auch total einfach.


    Ich kann mir schon Situationen vorstellen, wo die ein deutliches Plus an Sicherheit bringen. Wenn ein Satz Sensoren ein Autoleben durchhält, ist mir das den Aufpreis auch wert.

    Gefällt mir auch sehr gut. Einziger Nachteil ist, dass die Matte keinen erhöhten Rand hat und dort im (sicher eher seltenen) Extremfall Feuchtigkeit nach unten fließen könnte.

    sondern dass ich mir für einen späteren Vollstromer die Lademöglichkeiten reservier. Der Netzantrag vom Elektriker wird beim lokalen Stromunternehmen geführt und dann habe ich meine Kapazität hier in der Straße.

    Das ist ein neues interessantes Thema. Wäre einen eigen Thread in der Laderubrik wert.


    Wie stellt man einen Netzantrag? Was wird einem dann bewilligt? Welche Nachteile hat man zu befürchten, wenn man das - wie die meisten wohl - nicht macht?