Man lernt nie aus. Davon hab ich auch noch nie gehört...obwohl es anscheinend schon seit Jahren erhältlich ist und (abgesehen vom deutlichen Aufpreis) eigentlich nur Vorteile bieten soll:
Das 3D-Kennzeichen ist 2013 in Deutschland auf den Markt gekommen. Kunststoff-Chemiker Dr. Michael Bauer hat das Verfahren dazu entwickelt: Statt Aluminiumblech, das bei herkömmlichen Schildern zum Einsatz kommt, verwendet Bauer für seine 3D-Kennzeichen Kunststoff. Der Vorteil: Die Kunststoffschilder sind elastisch und kehren auch nach starkem Verbiegen immer wieder in ihre Ausgangsform zurück. Beulen, Dellen, Kratzer oder gar Rost gibt es bei den Kunststoffkennzeichen daher nicht. Die spezielle 3D-Optik kommt dadurch zustande, dass die Lettern nicht wie beim Aluschild einfach in die Platine geprägt werden. Sie werden stattdessen selbst aus Kunststoff hergestellt und dann auf die Platine aufgesetzt und fest mit ihr verbunden. Neuerdings gibt es die Lettern sogar im Carbon-Look, der in der Tuning-Szene gerade sehr beliebt ist. AUTO BILD beantwortet die wichtigsten Fragen zum 3D-Kennzeichen.