Beiträge von bh sveltoe

    Hallo Joshi


    Wenn ich das ganz grob überschlage, kommst Du im günstigen Schnitt auf ein Drittel elektrische km im Jahr. Mit den 55km zur Arbeit bist Du m.E. nicht mehr ganz im optimalen Radius für die Sonnenscheinreichweite von 63km unterwegs.
    Ohne jetzt groß ins Rechnen zu verfallen: Mit dem Preisvergleich Zuhausestrom-für-15kWh vs. Benzinpreis für z.B. 5l (oder Deinen Wert aus ner Probefahrt einsetzen) erhälst Du einen ersten Anhaltspunkt, wieviel jeder elektrische Kilometer Dir einspart, und dann halt schauen, ob die Preisdifferenz von knapp 5.500 € (Abz. Umweltprämie) in absehbarer Zeit wieder raus gefahren wird.


    Beim Vergleich der laufenden Kosten mit einem Diesel: Den Steuervorteil nicht vergessen! Ich zahle jetzt 32 (oder 34?) statt vorher über 300 für meinen alten Diesel. Bei 20 Cent Benzin-Mehrpreis amortisiert sich Diesel da auch erst nach 1.300irgendwas Litern...


    Ansonsten, was den Komfort betrifft: Ja, da gibt es bessere Autos. Kosten halt auch entsprechend mehr. In der Preisklasse ist der Ioniq schon ziemlich gut aufgestellt, meine ich.

    Ebenso danke für den link. (wäre an mir als fernsehfreiem Mitbürger ja sonst vorbei gegangen...)
    Beim Schneepiste-bergauf-Test hat mich das Ioniq-Ergebnis etwas überrascht. Vielleicht lags ja auch etwas am Pneu auf den (Sommer-)Felgen ...

    der Modellname 'IONIQ' ist nochmal eigens gestaltet, ich glaube nicht, dass da ne ganze Schrifart hinter steht. Der Rest auf der Heckklappe (li: hyundai - re: electric | hybrid | plug-in) sieht im wesentlichen aus wie die Schriftart 'hyundai sans head', nur das i hat am Auto nen runden punkt, der ist in der font eckig ...
    google zeigt mit zu dem Schriftnamen nur Buchstaben, keine Zahlen. Wirds aber sicher geben!

    Ich hab das mit dem Anfahren auch festgestellt: an einer Kreuzung stehe ich ein bisschen abschüssig und damit etwas fester auf der Bremse. Wenn ich dann anfahre, braucht das Getriebe einen Moment länger. Anfangs hatte ich das Gaspedal dann schon weiter als gewollt getreten, so dass der Ioniq nach der Startverzögerung einen richtigen Satz nach vorne machte. Inzwischen hab ich das etwas besser im Fußgefühl. Noch nicht bewußt getestet, aber ich könnte mir vorstellen, wenn man den Wagen bewusster am Schleifpunkt der Automatik hält, klappt das auch mit dem Anfahren direkter.
    Ansonsten warte ich mit dem Ioniq eher auf größere Lücken zum Einfädeln, aber das könnte auch einfach am Neuwagenrespekt liegen. :)



    [edit]
    xaruba mal wieder schneller, knapper und treffender! :thumbup:

    @Mischka
    Naja, zum hier beschriebenen Geräusch gehören ja immer zwei, haust Du auch so gnadenlos auf den Tisch Deines Stadtplaners, wenn die Straße nicht im 30.000 Euro/m²-Zustand ist? ;)


    [iornie off]


    klar soll ein Neuwagen in dieser Preisklasse keine Rumpelkiste sein (oder genau das - aber aus dem richtigen Grund). Ich finde es aber ok, wenn der Hersteller sein Fahrzeug für einen bestimmten Untergrund konzipiert, und das ist beim Ioniq ne halbwegs intakte Straße. Bei mir trat das Geräusch wie bereits erwähnt auf, als ich zügig durch ein wirkiche fieses Schlagloch gefahren bin.
    Ich bin bei der Probefahrt übrigens mehrere km Rumpelstrecke (Pflaster, alte Betonpiste, etc.) gefahren und kaum auf den frischen Straßen, wo er leise dahinrollt. Nach meiner Einschätzung macht der Ioniq auf schlechtem Untergrund auch nix schlechter als andere Autos, jetzt mal von echten Offroadern abgesehen.