Beiträge von TW611

    Du hast mich vielleicht falsch verstanden oder ich hab mich unter der gekrachten Hutschnur etwas undeutlich ausgedrückt. Ich hab mich nicht perse gegen das Fahren realer 50 km/h gestellt, also nach Tacho 55 km/h, das mache ich selber wie Du in meinem ersten Post in diesem Thema lesen kannst, ich rege mich darüber auf das manche Menschen der Meinung sind, die erlaubte Höchstgeschwindigkeit nur an Blitzern einhalten zu müssen (wenn es dort geht, warum nicht überall?) und das man schon errechnet hat, wie weit man "straffrei" oder "punktelos" die erlaubten Geschwindigkeiten überschreiten kann. Und das ist ein disziplinloses Verhalten das vorsätzlich andere Verkehrsteilnehmer gefährdet.


    Das soll's nun aber auch von mir gewesen sein. Ich schließe mich der weisen Entscheidung von Frank an und freue mich über die vielen "vernünftigen" Autofahrer, die weder schleichen noch rasen. ;)


    Allen noch einen schönen Abend und eine stets "entspannte" Fahrt mit Eurem IONIQ. ;)

    Hab ihr es gefunden?
    Ansonsten kann ich es nach her schreiben. Ich weiß nur nicht, ob das Navi dann auch Meilen anzeigt.
    Soweit ins Menü muss man gar nicht

    Für das Navi hab ich die Einstellung schon mal gesehen gehabt. Wenn ich es nicht falsch verstanden habe, hat diese Einstellung aber keinen Einfluss auf den Tacho, oder doch? Ich hatte es nicht ausprobiert.


    Würde mich freuen wenn Du es bei Gelegenheit schreiben könntest. :thumbsup:

    Rausziehen und lappen weg. 100KM/h ist richtgeschwindigkeit und die sollte ohne triftigen grund nicht zu weit unterschritten sowie überschritten werden.

    Gut das Frank und Clemens dazu schon alles geschrieben haben.



    Wenn ich es schon schaffe penetrantest 49 oder 50 Km/h zu fahren, geht das sicher auch mit 57 Km/h. Geblitzt wird ab mehr als 4 Km/h zu schnell.
    3 Km/h werden innerorts abgezogen, somit fahre ich bei auf dem Tacho angezeigten 57 Km/h nur 54 Km/h.


    Ich rede hier nicht von Spielstraßen, oder Zone 30 mit Kindergärten und/oder Schulen. Kein Thema hier macht schleichen Sinn, denn es kann Leben schützen.
    Es geht um vorausschauende und der Situation angemessene Fahrweise.

    Wenn ich sowas lese, sorry für meine so offene Meinung, kann ich gar nicht so viel fressen wie ich kotzen will! :evil: Das eine Gesellschaft so disziplinlos sein kann...


    Du denkst also das das Fahren mit der erlaubten Maximalgeschwindigkeit penetrantes schleichen ist? Du meinst es wäre in Ordnung, einfach die Regeln für geordnetes Miteinander im öffentlichen Raum einfach so, ohne rechtlichen und triftigen Grund, eigenmächtig außer Kraft zu setzen? Wo ist denn bitte schön der Unterschied zwischen dem runden Schild mit rotem Rand und der "30" drin und dem gleichen mit der "50" drin? Wer gibt Dir (und natürlich auch vielen anderen) das Recht, die Regeln nach belieben in irgendeine Richtung zu dehnen und damit andere zu gefährden? Was kotzt mich diese sch..ß egoistische Einstellung an! :cursing:

    Nur mal so für die Personen, die meinen sie könnten sich die für sie geltenden Regeln einfach mal aussuchen:
    Bei erlaubten 50 km/h beträgt der Anhalteweg 40 Meter. Davon gehen 15 Meter schon mal dafür weg, das man überhaupt realisiert das da ein Kind auf die Straße läuft, erst dann fängt man an zu bremsen.
    Wer nun schon 57 km/h fährt, der kommt nach Faustformel erst nach 49,59 Metern zum stehen. Bremsen fängst Du, nachdem Du das Kind wahrgenommen hast, erst nach 17,1 Metern an.
    Fast 10 Meter später kommt das Auto zum stehen. Was wäre wenn das Dein Kind wäre? Keine schöne Vorstellung oder?


    Es tut mir leid für diese offenen Worte, aber bei sowas platzt mir der Kragen! Geschwindigkeitsbegrenzungen sind keine Empfehlungen! Und man muss sie auch nicht nur an Blitzern einhalten! Und wer sich korrekter Weise daran hält, der ist kein Schleicher, sondern der ist ein disziplinierter Autofahrer!


    Schade das es hier im Forum kein "gefällt mir nicht" gibt. :thumbdown:

    Doch ohne mich als Fahrdienstleiter ist ein Lokführer zu dieser Fahrweise nicht fähig. Denn auch wie bei allen Ioniqpiloten benötigt der Lokführer eine grüne Welle um so fahren zu können. Das mache ich! :thumbsup: Ich gehe sogar noch so weit und teile dem Lokführer bei sehr schweren Zügen mit, bis wohin ich grüne Welle einstellen konnte. Mein Wirkungsbereich als Fahrdienstleiter hat Grenzen, doch innerhalb dieser versuche ich mein Bestes, alle Züge so fahren zu lassen.

    Wow, das finde ich ja mal absolut klasse! 8o Diese Einstellung und Arbeitsweise wünsche ich mir von allen Fdl-Kollegen (die Lokführer müssen allerdings auch ihren Teil dazu beitragen das ihr so arbeiten könnt). Von mir volle Zustimmung und ein begeistertes Lob dafür! :thumbsup:

    Werdet ihr Lokomotivführer geschult, stromsparend zu fahren? Wenn du anfährst, Hebel maximal nach vorne, oder seit ihr angehalten, auch mit dem Strom umweltbewusst umzugehen, also z. B. nur 50 Schub beim anfahren?

    Ja, in der Tat wird heutzutage auch bei der Eisenbahn auf den Stromverbrauch geachtet und Lokführer/Triebfahrzeugführer werden auch geschult und angehalten energiesparend zu fahren. Beim Beschleunigen kommt es dabei natürlich auch auf ein materialschonendes und gleichermaßen komfortables Fahren an. Sofort 100% Sollwert sind nicht nur unkomfortabel, sondern auch ungesund für das Fahrzeug, denn dann arbeiten die Fahrmotoren voll gegen die noch wirkende Haltebremse. Manche machen es aber trotzdem, denn vielen fehlt heutzutage eine fundierte Ausbildung und das Gefühl für ein Eisenbahnfahrzeug. Ansonsten sollte man möglichst auf die erlaubte Höchstgeschwindigkeit beschleunigen (wenn es die betrieblichen Situationen zulassen) und dann "abschalten", also rollen lassen.


    PS: dein Nickname "TW611" hat nicht zufällig was mit der entsprechenden BR 611 zu tun?

    Nein, die BR 611 bin ich nie selber gefahren. Hat nicht direkt etwas mit der Eisenbahn zu tun, aber dennoch mit der Schiene. ;)


    PPS: deinem Post 76 kann ich nur voll und ganz zustimmen.

    Danke! :)

    Bei mir stand die Reifendruckanzeige bei Auslieferung auch auf psi. Nach der Umstellung zeigt er mir kurz nach der Abfahrt jeweils 2,6 bar an, im Fahrtverlauf erhöht sich der Luftdruck bei momentanem Wetter auf 2,8-2,9 bar. Also alles in Ordnung. :)


    Das man bei manchen von Euch den Wagen mit einem Reifendruck von 3,5 bar ausgeliefert hat, kann ich überhaupt nicht verstehen. Das sind Grundaufgaben bei einer Auslieferungsinspektion, ich halte das also für sehr schlampige Arbeit. :thumbdown:

    @Strg-Alt-Entf: das ist so zwar richtig, aber die Strecke die man mit Schubabschaltung zurücklegen kann, ist wesentlich geringer als die Strecke die man mit Leerlaufverbrauch ohne eingelegten Gang zurücklegt. Nicht umsonst gibt es das "Segeln" bereits seit einiger Zeit bei vielen Automatikgetrieben verschiedener Hersteller, beispielsweise Mercedes. Und ich kann Dir sagen, nachdem ich das "Segeln" etwas skeptisch selbst getestet habe, sank mein Verbrauch erheblich. Sehr grob gesagt von 9-10L/100 km auf 7-8L/100 km, mit entsprechender Reichweitenverlängerung von vorher 400-500 km auf 600-700 km (je nach Strecke). Ich bin von dem Nutzen definitiv überzeugt.

    Ich finde diese angeregte Diskussion sehr interessant. Wie unterschiedlich doch die Meinungen zur Teilnahme am Autoverkehr sein können und dann doch wieder nicht. Und das Fahrstil und Verhalten im Straßenverkehr durch ein Automodell so beeinflusst werden können.


    Mich würde eine Mehrheit der anderen Verkehrsteilnehmer sicherlich eindeutig zu der Schleicher-Fraktion zuordnen. Nicht nur weil ich mich penibel an die Geschwindigkeitsvorgaben halte, sondern auch weil ich völlig sinnlose Geschwindigkeitsänderungen für kurze und kürzeste Streckenabschnitte erst gar nicht ausführe.
    Ich habe dieses anscheinend typisch deutsche "Problem", für kürzeste Strecken eine Geschwindigkeitsbegrenzung aufzuheben, vor Kurven, Kreisverkehren, Ortseingängen, Kreuzungen oder einfach einer erneuten Geschwindigkeitsbegrenzung, noch nie verstanden. Das macht das Autofahren nicht nur hektisch und fördert Aggressionen, sondern es ist ökologisch wie verkehrssicherheitstechnisch auch völlig sinnfrei. Warum soll ich für wenige hundert Meter von 70 km/h auf 100 km/h beschleunigen, um dann z.B. auf 50 km/h am Ortseingang wieder herunterzubremsen? Und das, so können es bestimmt viele von Euch bestätigen, ist keine Ausnahme sondern eine Regel.
    Im Ausland gibt es das so nicht. In Nordamerika fährt man über Meilen hinweg nur eine einheitliche Geschwindigkeit. Geschwindigkeitsänderungen sind sehr selten und dann meist auch wieder über längere Distanz. Außerdem kann ich dort dann i.d.R. auch einen guten Grund dafür erkennen, was mir in Deutschland sehr oft schwer fällt. So ist das Autofahren dort auch wesentlich entspannter und aggressivloser wie hier.


    Was den neusten Diskussionsaspekt, den Grad der Beschleunigung angeht, so gehöre ich wohl in das gesunde Mittelfeld. Ich habe i.d.R. drei Striche in der Leistungsanzeige wenn ich mein Auto in Bewegung setze. Das ist eine normale Beschleunigung, bei der viele andere Autos schon nicht mehr mithalten. Im dichten Verkehr lasse ich oftmals den "intelligenten Tempomaten" mit Abstandsregulierung für mich beschleunigen. Wenn ein Fahrzeug vor mir fährt, lässt sich dieser bereits bei einer Geschwindigkeit ab 10 km/h (auf eine vorher eingestellte Geschwindigkeit) aktivieren. Das Auto beschleunigt dann in Abhängigkeit der Anfahrgeschwindigkeit des Vordermannes und reguliert zugleich den Abstand auf das gesetzliche Minimum. Sehr oft habe ich dann sogar nur zwei Striche in der Leistungsanzeige, bis das vorausfahrende Fahrzeug dann genügend Leistung zum übertriebenen Beschleunigen hat, dann macht meiner mit drei bis vier Strichen weiter. Nur auf kurzen Strecken, wenn ich alleine auf der Straße unterwegs bin und gerne mal rein elektrisch fahren möchte, dann beschleunige ich sehr sanft mit ca. zwei Strichen.


    Ich kann allerdings nicht sagen das sich mein Fahrverhalten irgendwie geändert hätte, abgesehen von dem veränderten Ausrollverhalten mit Automatikgetriebe im Vergleich zum früheren Schaltgetriebe. Während ich früher sehr früh bereits den Gang rausgenommen habe und im Leerlauf längere Abschnitte "gesegelt" bin, musste ich mich beim IONIQ in der Tat etwas umstellen.
    Ansonsten beschleunige, fahre und bremse ich genauso wie mit meinem Skoda Octavia zuvor. Auf langen Autobahnfahrten fahre ich 120 km/h per Tempomat, nur zum Überholen eines anderen Fahrzeuges, das sich über seine eigene Geschwindigkeit nicht einig werden kann (mal schnell mal langsam und dann wieder schneller) fahre ich auch mal schneller. Auf Land- und Bundesstraßen die eine 100 km/h-Höchstgeschwindigkeit auch mal über lange Strecken erlauben, fahre ich diese Höchstgeschwindigkeit. Auf allen anderen Land- und Bundesstraßen, die alle paar hundert Meter oder alle paar Kilometer zwischen 70 und 100 km/h wechseln, fahre ich durchgehend 70 km/h. Innerorts grundsätzlich maximal die erlaubte Höchstgeschwindigkeit, angepasst an die Umgebungssituation. Alles nach Tacho plus 5 km/h, da dies dann real die entsprechende Geschwindigkeit ist (und ein kleines Beruhigungs-Bonbon für den Drängler hinter mir :P ). Ansonsten angepasstes Ausrollen vor einer Geschwindigkeitsbegrenzung, einem Kreisverkehr usw.


    Jetzt werden einige wieder schimpfen. Aber diejenigen sollten mal eines bedenken: alles redet immer von Umweltschutz, Klimawandel und Erderwärmung. Ich bin ein absoluter Gegner dieser regelrechten "Religion", aber ich muss die Umwelt ja trotzdem nicht unnötig belasten, irgendwie möchte doch jeder eine gesunde Natur. Deswegen sehe ich es überhaupt nicht ein, für 700 Meter vor einem Kreisverkehr oder Ortseingang, nur weil da so ein weisses rundes Schild mit vier grauen Querstreifen rumsteht, auf 100 km/h zu beschleunigen. Auch bei einigen Kilometern sehe ich das noch nicht ein, wenn ich weiß das nach kurzer Fahrzeit ohnehin wieder eine Geschwindigkeitsbeschränkung kommt. Es ist ja nicht nur das Beschleunigen, was den Verbrauch und damit den Schadstoffausstoß erhöht, sondern auch der konstante Mehrverbrauch bei höherer Geschwindigkeit. Und eine Fahrzeitersparnis ist praktisch nicht messbar. Auf meinen 50 km einfacher Wegstrecke jeden Tag, komme ich trotz durchgehender 70 km/h grundsätzlich vor der bei Abfahrt vom Navi prognostizierten Zeit an. Und neben der Schonung für die Umwelt, schont das ganze sogar noch meine Nerven und meinen Geldbeutel. :thumbup: Und die die meinen, erst dicht auffahren zu müssen um dann regelrecht lebensmüde Überholmanöver zu starten, sieht man an der nächsten Ampel in aller Regel ohnehin wieder.
    Was ich bei all meinem Fahren jedoch nie machen würde und genauso wie alle anderen hier scharf verurteile, ist plötzliches Beschleunigen wenn man überholt wird. Denn das ist nicht nur unnötig und provokant, sondern gefährdet einen selbst und andere Verkehrsteilnehmer. Bei mir kann sich jeder auf meine Geschwindigkeit einstellen und entsprechend seinen Überholvorgang planen und ausführen, denn ich fahre grundsätzlich eine einheitliche Geschwindigkeit. Was ich aber ebenso nicht leiden kann, und wo es dann von mir auch mal die schöne Xenon-Lichthupe im Rückspiegel zu sehen gibt, sind Autofahrer die meinen nach dem Überholen keinen Abstand beim Einscheren mehr einhalten zu müssen.