Beiträge von revolt

    20ct. pro kWh ist natürlich schon ein toller Preis. Muss man dann halt rechnen ob sich das am Ende lohnt.

    Genau, da muss man nachrechnen und es hängt davon ab, wieviel man pro Jahr voraussichtlich fürs Auto-Laden verbraucht und was man momentan für den Haushaltsstrom zahlt.


    Auf den ersten Blick: günstiger bekommst du Haushaltsstrom auch nicht, da geht es nach meinen letzten Preisvergleichen erst bei etwa 22 Cent/kwh Arbeitspreis los. Ist auch stark regionsabhängig.


    Auf den zweiten Blick: den Grundpreis nicht unterschätzen. Das sind ja pro Jahr auch 60 Euro. Wenn du - nur als Beispiel - pro Jahr 2000 kwh Verbrauch fürs Ioniq-Laden hast (entspricht Haushaltsstrom eines Ein-Personen-Haushalts) und den Grundpreis darauf umrechnest, dann verteuert sich der Arbeitspreis um 3 Cent auf 23 Cent pro kwh (6000/2000=3). Und für dieses Geld gibt es teilweise auch schon den normalen Haushaltsstrom, dessen Grundpreis sowieso gezahlt wird, und das ohne das Risiko, dass man stundenweise vom Netz getrennt wird.

    Diese nicht zu empfehlenden Händler, haben eine Inspektionspauschale von ca. 220 bis 470€ je nachdem ob eine kleine oder grosse Inspektion ansteht das eigentliche inclusive Material berechnen sie extra.

    Also 220€ für die kleine Inspektion und knapp 500€ für das Öl und die Filter? 8|

    Auf jeden Fall. Das ist doch eine einfache Rechnung.


    Ich gehe beim i40 Diesel bei der kleinen Inspektion mal von folgendem Aufwand aus:


    1,5 Stunden Arbeitszeit
    5-6 Liter 5w30 Öl
    Ölfilter
    evtl. Luftfilter


    Jetzt rechne ich mal extra mit an sich schon fragwürdigen Höchstpreisen.


    1,5 Stunden Arbeitszeit > max. 200€
    5-6 Liter 5w30 Öl > max. 180€
    Ölfilter > max. 30€
    evtl. Luftfilter > max. 50€


    Da komme ich auf max. 460 Euro. Realistisch dürften allerdings mindestens 100 Euro weniger sein.


    Um auf über 700€ zu kommen, kann man nur an den genannten Einzelpreisen gehörig schrauben.
    Da müsste der Liter Öl dann 80 Euro kosten oder die Arbeitsstunde 250 Euro.


    Alles kaum vorstellbar. Ich hoffe deshalb, dass @Mischka die Sache noch aufklären wird.

    Kannst du uns denn nicht mitteilen, wie sich diese 714 Euro genau zusammensetzten?


    Hier entsteht sonst der Eindruck, dass es Hyundai-Händler gibt, die einen bei der Inspektion nach Strich und Faden abzocken.


    Normal sind solche Beträge für eine kleine Inspektion, also Ölwechsel und sonst nur Durchsicht jedenfalls nicht. Bei meinem i30 Diesel, der so gut wie die gleiche Wartung wie ein i40 bekommt, waren es mehrere Hundert Euro weniger wie bei dir! Und die Werkstatt ist vergleichsweise teuer.


    Dafür muss es doch eine Erklärung geben. ?(

    In den Werkstatttests (von Herstellern beauftragt) wird auch geprüft, ob bei der Terminvereinbarung zur Inspektion der zu erwartende Preis genannt wird.


    Sofern etwas zusätzlich gemacht werden muss (Verschleißteile wie Bremsklötze) erwarte ich eigentlich, dass die Werkstatt kurz anruft und mich fragt bzw. informiert.

    Ich hab mir das Ding auch mal gekauft - für den Zweitwagen meiner Frau oder wenn man unterwegs mal etwas aufpumpen will (Ball, Luma, Rad, Roller...).


    Es ist handlich, relativ leicht und aus Hartplastik. Insofern wirkt es wirklich eher billig. Geklappert hat bei mir glücklicherweise nichts.


    Bei mir war es zur Hälfte aufgeladen. Die Funktionen sind gegeben, aber etwas umständlich.


    Es gibt einen unscheinbaren kleinen, roten Schiebeschalter an der Seite. Der ist der Hauptschalter. Wenn der auf Off ist, geht erst mal gar nichts.


    Der große Kippschalter oben links ist nur für den Kompressor. Ich habe das platte Hinterrad meines Rollers mal damit aufgepumpt und es hat funktioniert. Wobei die Anzeige des Drucks schon sehr ungenau war und deutlich zu viel anzeigte.
    Die Lautstärke fand ich für so einen kleinen Kompressor OK. Da gibt es ja keinen Überdruckbehälter und der Druck (bis 10 bar) muss ja irgendwie auf kleinstem Raum erzeugt werden.


    Die USB Ladefunktion funktionierte ebenfalls mit meinem Smartphone. Man muss allerdings nach dem Anstöpseln noch den roten Knopf oben rechts (neben der Ladeanzeige) drücken, damit Strom fließt und geladen wird.


    Die Autobatterie-Notstartfunktion konnte ich nicht testen, sollte aber wie gesagt für den Start des Ioniq reichen.


    Die Garantiezeit beträgt laut den beiliegenden Unterlagen tatsächlich 3 Jahre.

    Vielleicht muss man die erst mal komplett aufladen? Die Bank hat auch ein Fach mit Kleinteilen (Adapter für Fußbälle usw.). Von denen könnten auch Klappergeräusche ausgehen.


    Ansonsten... wahrscheinlich kann man bei dem Preis wirklich nicht allzuviel erwarten. Hatte gehofft, dass es als Starthilfe für den Notfall reicht.

    Hier hat sich ein Youtuber mal die Mühe gemacht, den Bericht von plusminus zu kommentieren.

    Der Bericht gefällt mir sehr gut und relativiert das eine oder andere aus dem Plus-Minus-Bericht. Der Ersteller ist klar Pro-Elektro und gewichtet entsprechend. Offen bleibt zum Beispiel, wie schwierig die Verwertungs- bzw. Entsorgungsfrage der Akkus wirklich ist. Ich denke, bei kleinen Stückzahlen ist es noch kein Problem (analog der Aussage des BMW-Mitarbeiters). Aber es werden ja immer mehr. Ob es da wirklich damit getan ist, eine automatisierte Entsorgungsstraße zu bauen...


    Zurück bleibt der Eindruck, dass Plus-Minus bewusst negativ und einseitig dargestellt hat. Das ist in der Tat fragwürdiger Journalismus.