Funktion Warnung durch Radsensoren

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    • Funktion Warnung durch Radsensoren

      Hallo zusammen,

      vorgestern meldete mein Display "zu niedriger Reifendruck" und zeigte die Grafik Auto und die jeweiligen Barzahlen der vier Räder mit der rot Einfärbung des Reifen vorne rechts. Die BAR Angaben waren vorne Links und Hinten 2,2 und vorne rechts 2,1.

      So weit so gut.

      Zum ersten war ich verwirrt das diese Warnung sofort beim starten des Fahrzeug kam, obwohl ja eigentlich nach meiner Kenntnis der Reifendruck doch erst nach kurzer Fahrzeit aktuell wird?

      Also auf zur Tankstelle, eine Fahrt von gut 10 Minuten. Auf den Weg zur Tanke stieg dann die BAR Anzeige vorne links und hinten auf 2,3 und vorne rechts auf 2,2. Die Warnung zu niedriger Luftdruck blieb an obwohl ja eigentlich die jetzt vorhandenen 2,2 BAR
      vorher bei den anderen drei Reifen keine Warnung hervorgerufen hatte. So wollte ich bei der Tankstelle angekommen mal schauen ob der Wagen anders reagiert wenn er mal ganz ausgeschaltet wird. Aber als ich ihn ganz aus und nach kurzer Zeit
      wieder eingeschaltete habe zeigte er erneut die Warnung an bei Anzeige BAR 2,3 und 2,2. Was für mich keinen Sinn machte da er bei seiner ersten Meldung nur den Reifen vorne rechts markierte und alle anderen bei BAR 2,2 als "ok markierte" Jetzt aber bei Werten 2,3 und 2,2 vorne rechts diesen weiter als zu niedrig Angab.

      Dieses Vorgehen lässt mich zur Zeit vermuten das das System zwar reagiert auf zu niedrigen Druck aber die "Weitergabe" welcher Reifen betroffen ist nur bei dem belässt welcher zu erst einen zu niedrigen Wert übermittelt.

      Ist natürlich Grundsätzlich nicht problematisch, da man ja bei der Warnung alle anderen Werte mit angezeigt bekommt, ABER wenn ich meinen Fall als Beispiel nehme, also die Warnung bekomme ich diese dann aus dem Display drücke und die nächste
      Tanke evtl 50 km weit weg ist bleibt die Frage würde bei plötzlichen Druckluftverlusst eines anderen reifen in dieser Zeit die Warnung hierfür auch kommen? Ich habe da so meine Zweifel.

      Hat da jemand Erfahrung?

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      Ioniq Plug In in silber. Seit 19.01.2018 steht er in der Garage (bestellt Nov 2017) :thumbsup:

    • Eine gute Frage die ich nicht beantworten kann. Sobald jedoch der Druck eines Reifens zu niedrig ist, würde ich persönlich mir entweder eine Tanke suchen die näher als 50km dran ist oder aber die Reifendruck-Anzeige bis zur Tanke permanent anlassen. Nur dann kannst du überwachen, ob es schleichender Druckverlust war (dann sind 50km eher kein Problem) oder ob evtl durch Fremdeinwirkung rasch der Luftdruck sinkt. Dann kann es evtl gefährlich werden, wenn der Weg zu weit ist.

      Abgesehen davon ist 2,1 bei empfohlenen 2,5 ja schon recht wenig. Erst recht, da viele bewusst eher mit um die 2,7 unterwegs sind.

      Ioniq Hybrid Style in polarweiß (Modelljahr 2018) seit 01.08.2018

      Außerdem im Familien-Fuhrpark:
      Toyota Yaris Hybrid Style Selection (Facelift 2017) seit Sept. 2017

    • Hallo Ioniqer....
      ich persönlich bin enttäuscht von der Funktion! Da muss Hyundai unbedingt nachbessern! Man braucht eine verlässliche Anzeige bei Antritt der Fahrt! Unser Ioniq hatte schon einen Platten und meine Frau ist erstmal 200m auf der Felge gefahren um mich dann anzurufen, was dieser "Blumentopf" im Display zu bedeuten hat.... :thumbsup: ... Mich hat er auch schon gewarnt.. bei 2.3 vl/hl und 2.1 vr/hr.. bin dann zur Tanke Luft holen ....alle Reifen auf 2.3 -> und er meckert immer noch ?( ... nochmal ums Carree.... alle Gummies auf 2,5... er zeigt mir rechts 2,4 und meckert :cursing: ... das ist echt..Suboptimal.. ich hoffe da gibts mal ein Update...

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      Ioniq Premium HEV MJ18

    • Dein Problem mit dem Platten beim losfahren ist leider systembedingt und herstellerübergreifend, @Shulli67

      Die Sensoren fallen in einen Tiefschlaf wenn sie eine gewisse Zeit (gefühlt ca 10 Minuten) keine Bewegung registrieren. Das ist bei jedem Fahrtantritt im Grunde der Fall. Bis die Sensoren wach werden (sie also Bewegung/Radumdrehung registrieren) und Drücke an das Auto übermitteln, dauert es ein paar 100 Meter.
      Würden sie das nicht tun, könntest du wohl zu jedem Saisonwechsel die Reifen von der gelbe trennen und neue Batterien einbauen lassen.

      Was man machen kann? Eigentlich nur das, was die StVO sagt: vor jedem Fahrtantritt vergewissern, dass das Fahrzeug verkehrstauglich ist.

      - IONIQ Hybrid - | - Style - | - aurora silver -

    • Und dann sind wir wieder beim technischen Schwachsinn!
      Was nützen mir die Sensoren, wenn sie erst nach einer bestimmten Strecke etwas anzeigen können? Absolut nichts! Meine Pflicht zur Kontrolle vor Fahrtantritt bringt den Sinn der Sensoren ad absurdum. Ein Platten wird gesehen, schleichender Druckverlust wird beim Tankstellenbesuch ausgeglichen und ein platzender Reifen während der Fahrt fällt mir garantiert auch ohne Sensoren auf!
      Wozu also diese Dinger? Der praktische Nutzen ist gleich Null! :thumbdown:

      Phoenix Orange ist GEIL!!!!!!!!!!!!! 8o Macht die Welt bunter!

      (HEV Trend)

    • Das nützt nur den Lobbyisten in Brüssel, die sich diesen Scheiß mit den Reifensensoren ausgedacht haben, damit die Reifenindustrie die teuren Sensoren verkaufen kann. Dies ist der einzige Grund. Diese ganze Messerei ist Schwachsinn ! Wer regelmäßig seien Reifendruck prüft, braucht so etwas nicht. :thumbdown::thumbdown::thumbdown::thumbdown:

      Hyundai Ioniq Hybrid weiß ohne Schiebedach, Verdunklung komplett hinten und Fußraumbeleuchtung blau bestellt 04.08.2017 ausgeliefert am 11.1.2018

    • Eure Meinung teile ich nicht ganz. Ja, das System im Ioniq ist sicherlich nicht das Nonplusultra. Aber: Bei z.B. einem schleichenden Druckverlust durch einen Nagel warnt es speziell auf längeren Strecken zuverlässig und ausreichend frühzeitig. Ich fahre 80km pro einfache Strecke ins Büro. Einmal (noch beim BMW 1er) ist mir genau o.g. Szenario mitten auf der Strecke passiert. Als die Warnung anging war noch nichts davon beim Fahren zu spüren, da ESP und Co viele Auswirkungen so stark abmildern, dass man es oft erst merken würde, wenn es gefährlich wird oder schon zu spät ist.

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    • sternumdreher schrieb:

      Meine Pflicht zur Kontrolle vor Fahrtantritt bringt den Sinn der Sensoren ad absurdum
      Ich rede hier nicht davon, vor jeder Fahrt den Druck zu messen. Das wäre wirklich ein bisschen zu viel des guten. Aber wie du schon selber sagst: einen Platten sieht man.

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    • Auch ich bin schon mit plattem Reifen gefahren. Zuerst merkte ich nichts, doch dann hörte ich etwas. Nach erfolgloser Geräuschursachensuche fuhr ich weiter, doch der Sound begleitete mich. Nochmals geprüft. Ich konnte jetzt den Ort des Geräusches eingrenzen. Toll, platter Reifen hinten rechts! Bin dann kurzerhand vorsichtig 2 km nach hause gefahren und habe dann frühzeitig von Winter- auf Sommerräder gewechselt.
      Auch den Nagel im Reifen hatte ich schon. Gesehen, stecken lassen, aufgepumpt, beobachtet und am nächsten Tag zur Reifenbude.
      Ich bin auch schon mit selbem Auto mit fester Bremse gefahren und habe das bemerkt. Das war auf der BAB. Die Assis können zwar eingreifen, doch völlig verbergen können sie solche Defekte nicht wirklich.
      Ich bleibe dabei, RDKS ist für mich nur Geldmacherei ohne sinnvollen Nutzen für den verantwortungsvollen Fahrer.

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    • @juniorkick Dass die 2,2/2,3 bar laut BC einmal ok und einmal nicht ok sind, hat wohl damit zu tun dass das Auto kalten von warmen Reifendruck unterscheidet. Bei Fahrt steigt der Druck ja um 0,2-0,3bar durch Reibungswärme. Dh. es macht ja auch Sinn das die Fehlermeldung erhalten bleibt, auch wenn der Druck während der Fahrt über den Schwellenwert steigt. Bei der nächsten Pause würde er ja wieder darunter sinken. Laut Handbuch zählt ein Reifen als kalt wenn weniger als 1,6km in den letzten drei Stunden gefahren. Aber wie schon geschrieben 2,1 ist deutlich zu wenig.
    • Ich behaupte mal, es gibt genug Leute, die den Druck viel zu selten oder gar nicht messen, aus reiner Bequemlichkeit. Da gehörte ich damals auch dazu, kontrollierte vielleicht einmal im Vierteljahr.

      Den Druck im Ioniq schaue ich mir hingegen alle paar Tage kurz im Display an. Ist ja auch total einfach.

      Ich kann mir schon Situationen vorstellen, wo die ein deutliches Plus an Sicherheit bringen. Wenn ein Satz Sensoren ein Autoleben durchhält, ist mir das den Aufpreis auch wert.

      - fahre seit 13.12.16 einen Ioniq Hybrid Premium (Polar White) -
    • Dazu gibt es allerdings die unterschiedlichsten Annahmen. Ich habe mal kurz gegoogelt und - neben zahlreichen Forenbeiträgen verschiedener Marken - folgendes gefunden:

      Dauerhafter Betrieb des Systems ist gewährleistet
      Damit die Wirksamkeit des Systems dauerhaft gewährleistet wird, ist jede Sendeeinheit mit einer Lithium-Batterie bestückt, die eine Lebensdauer von etwa zehn Jahren besitzt. Bei einer nachlassenden Batteriespannung wird der Fahrer mindestens drei Monate vor dem voraussichtlichen Ausfall der Batterie automatisch informiert und aufgefordert, den Energielieferanten auszutauschen.
      (Quelle: kfztech.de/kfztechnik/fahrwerk/reifen/rdks.htm)

      Mit zehn Jahren könnte ich gut Leben - so lange werde ich den Wagen voraussichtlich nicht fahren. Und wenn man ein paar Monate vorab gewarnt wird, reicht es wohl auch oft noch bis zum nächsten Reifenwechsel.

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    • sternumdreher schrieb:

      10 Jahre sind nicht nötig, kein Reifen wird so lange genutzt.
      Der Sensor wird beim Reifenwechsel in den nächsten Reifen eingebaut. Insofern kann und sollte er schon länger halten wie ein Reifenleben, das bei Vielfahrern vielleicht nur 3 oder 4 Jahre beträgt und bei Verwendung von Ganzjahresreifen entsprechend weniger.
      - fahre seit 13.12.16 einen Ioniq Hybrid Premium (Polar White) -