Welches Modell für dieses Fahrprofil - Hyundai Ioniq Model Matching

  • Hallo Apollo,
    da hier ja schon viel für den Plugin erwähnt wurde wollte ich es mir nicht nehmen lassen und dir eventuell auch ein paar punkte sagen die gegen den Plugin Sprechen. Sollte man alles bedacht haben.


    für mich entscheidend, der Kofferraum der im Hybrid einfach deutlich größer (tiefer) ist. Das war für mich ein kleiner Grund nicht zum Plugin zu greifen.
    dazu kommt das im Winter sowieso nichts mit "rein elektrisch fahren" ist. Sobald du es in deinem Auto warm haben willst geht der Verbrenner an. Das heisst also das du im Winter entweder auf die Heizung oder auf das rein elektrische verzichtest. Hierzu sei aber auch erwähnt das der Hybride im Winter auch einen Mehrverbrauch hat!


    Du hast deinen Polo mit dem Verbrauch des Hybriden verglichen, was so nicht ganz fair ist denke ich. Zum ersten kommst du mit deinem Fahrprofil locker unter die 5 Liter, zum anderen ist der Polo halb so groß!
    Wir reden hier von 4,5-5 litern für einen 141 PS Automatik Wagen. Vom verbrauch tut sich möglichweise nur nen halber Liter allerdings steigt der Fahrkomfort deutlich. Auch das gilt zu bedenken.


    Und zu guter letzt habe ich mal eine Amortisationsrechnung aufgestellt und dabei HEV , PHEV und EV gegen gerechnet. Ergebniss war das sich bei meinen Jährlichen 10tkm der Plugin erst nach ca 7 Jahren gerechnet hat.
    Wenn du mehr fährst dann gehts natürlich schneller, ist klar.
    Auch das gilt es zu berücksichtigen. Für den Mehrpreis kann man ne ganze Menge tanken weswegen ich mich für den HEV entschieden habe. Bin auch den Plugin gefahren und selbstverständlich macht er mehr spass, das ist einfach so. Aber die von mir aufgezählten punkte haben mich dann zum HEV getrieben.

    Ioniq HEV Style in Weiß mit 17" und Schiebedach

  • dazu kommt das im Winter sowieso nichts mit "rein elektrisch fahren" ist. Sobald du es in deinem Auto warm haben willst geht der Verbrenner an. Das heisst also das du im Winter entweder auf die Heizung oder auf das rein elektrische verzichtest.

    Das stimmt so nicht. Auch mit Heizung an fährt der Plugin rein elektrisch. Allerdings springt der Verbrenner zunächst tatsächlich an und läuft im Leerlauf mit, bis die Solltemperatur im Innenraum erreicht ist. Das verbraucht wenig Sprit und führt schnell zu einem warmen Innenraum. Angetrieben wird der Wagen dabei weiterhin rein elektrisch. Der Verbrenner lädt nebenbei noch geringfügig den Akku auf.


    Auf Kurzstrecken reichen mir meist auch Sitz- und Lenkradheizung aus.

    Seit Januar 2019 Dauergrinsen im Gesicht wegen Ioniq PHEV Style in fiery red

  • aber der Vermieter hat da den längeren Hebel, weil er auf Rückbau bestehen kann.

    Um späteren Diskussionen aus dem Wege zu gehen, ist es hier möglich, sich vom Vermieter eine "Rückbauverzichtserklärung" unterschreiben zu lassen. Ich denke, das kann formlos sein, einfach ein paar Sätzchen, in denen der Vermieter sich mit dem Stromanschluss einverstanden erklärt, festgehalten ist, wer die Kosten dafür trägt und was passiert, wenn der Stellplatz später mal abgemietet wird.

    - fahre seit 13.12.16 einen Ioniq Hybrid Premium (Polar White) -

  • Soho,
    @all: Danke für eure Anmerkungen, natürlich gibt es auch Argumente/Überlegungen gegen den Plug. Der Polo macht die ca. 5,5, wie alle anderen Fahrzeuge, auch nur unter günstigen Bedingungen. Die 25/50 km Strecke mögen bestimmt für den Spritti und auch für Hybrid oder Plug ganz ideal sein, aber letztlich: es ist und bleibt Stadtverkehr. Berlin ist groß, da fährt man zwar immer mal über die AB, mein Weg aber nicht. Also, oft Ampelstopps, dichter Verkehr, gerne auch mal ein kleiner Stau.
    Was das Mietrecht angeht: theoretisch ist es möglich, dass nach 10 Jahren die Installation einer Box/Dose in das Vermögen des Vermieters über geht, also Bestandteil der Mietsache wird. Hier kann aber vertraglich entgegen gewirkt werden, erst recht, wenn man selbst für die Kosten aufkommt.
    Im Prinzip würde ich am liebsten an der Haushaltssteckdose laden, das wäre die unkomplizierteste Sache. Aber ob die Hausstromanlage das jeden zweiten Tag etwa aushält? Auch das Ladekabel muss dabei ziemlich lang sein. Haus liegt nicht an Garage und vor dem Haus nur Laternenparken möglich, da will die Parklücke schon morgens für den Abend reserviert werden, fast so, wie im Urlaub am Pool mit dem Handtuch.
    Die Entscheidung könnte natürlich auch pro Hybrid ausfallen, allerdings liegen der und der Benziner halt wieder dichter beieinander. Sollte, was ich nicht hoffe, sich gar keine Lademöglichkeit ergeben, muss ich mir das neu überlegen. Man kann neuerdings wohl beantragen, dass Ladesäulen in der Wohnstraße gebaut werden, soll aber ein langer Weg durch die Amtsstuben sein.
    Für jetzt mach ich mal Pause hier, mal sehen, wie es weitergeht.


    Noch guten Mutes...
    apollo

  • Laden an einer öffentlichen Ladesäule wird sich beim Plug-In kaum rechnen. Das Fahrprofil klingt aber so, als könntest du auch mit dem HEV an den 4l/100km kratzen, denn genau für dieses Profil sind Hybride prädestiniert (Plug-In natürlich sowieso, aber die Umstände scheinen nicht ganz einfach).

  • Laden an einer öffentlichen Ladesäule wird sich beim Plug-In kaum rechnen.

    In der Innenstadt schon. Da zahlst Du an den Ladesäulen meist nicht mehr, als auch das bloße Parken kosten würde.


    Überhaupt ist das E-Kennzeichen ein weiteres Argument für den Plugin. In manchen Städten darfst Du damit kostenlos parken, Busspuren nutzen, etc.
    Und Du darfst eben auch an Ladesäulen parken, wenn Du gleichzeitig lädst.

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