Plug-in Hybrid oder Hybrid

  • Moin,


    ich denke mal, eher nicht, da der Akku wesentlich kleiner ist.


    Grüße

    Torsten

    ""
  • Hallo Ihr Lieben, wenn ich mich zwischen Hybrid und Plug-In Hybrid entscheiden sollte, so wähle ich seit 2014 rein Battarieelektrisch. Aus drei triftigen Gründen:

    • Zwei unterschiedliche und schwere Techniken an der grünen Ampel beschleunigen, ist rechnerisch Unsinn.

    • Wie erkläre ichs meinem Enkel, daß ich noch 2020 (und bei Neukauf weitere 15 Jahre) fossiele Energien verbrannt habe, um von A nach B zu kommen?

    • Von den ca. 1,30 € für den Lieter Diesel wandelt der Verbrenner einen Euro in Wärme und 0,30 € in Vortrieb - wie hat man das so lange für eine gute Idee gehalten?


    Unser ioniq verbraucht umgerechnet 1 Lieter Diesel (11,5 kWh) auf 100 km. Über 50% davon aus Sonne & Wind. Mit Wartungskosten nahe 0 € haben wir die Mehrausgabe fürs BEV jetzt wieder drin. Vorrausschauend werden die Fossilen eher teurer und der Strom billiger. Wer PV auf sein Heim schrauben kann, hat eh gewonnen. Wir wohnen leider zur Miete.


    Worauf man beim Kauf achten sollte? Eine Wärmepumpe. Da wird's im Winter bereits nach einer Minute warm in der Kabine. Gibt's den ioniq eigentlich noch ohne WP?


    So Jungs, last mal los die alte Technik. Und habt keine Reichweitenangst. Wo Ihr 2 Stunden mehr einplanen müsst, ist die Urlaubsreise nach Italien. Und? Ist doch Urlaub. ; )

  • Richtig, hat nichts mit der Fragestellung zu tun.

    Mein Senf dazu:

    Ohne eigene Lademöglichkeit, und die wird es wohl nicht mehr in meinem Leben geben, wird es auch nie ein rein elektrisches Auto werden.

    Nur falls Wasserstoff oder etwas anderes kommen sollte, bzw. man irgendwann eine Akkuladung in ein paar Minuten an der Tankstelle laden kann.

    Reichweitenangst habe ich keine, das würde mir aktuell schon reichen.


    P.S: Preislich wäre ein EV auch weit über meinem Budget gewesen, das hat knapp für den HEV gereicht.

    Und ich bin kein Mensch der sich ein Auto kaufen würde dass er sich eigentlich nicht leisten kann, also über ein Kredit o.ä.

    Hybrid (HEV) Style Modelljahr 2018

    3 Mal editiert, zuletzt von Hybride ()

  • Hybride, Du hast an deinem Wohnort Internet, aber keinen Strom? Schreib mir bitte eine PM, ich versuche dein Problem zu lösen. Viele Gemeinden freuen sich, wenn man ihnen sagt, wo eine öffentlich geförderte Ladesäule gebraucht wird.


    Liebe Leser, gerade im ioniq-Forum bei der Frage "Hybrid oder PlugIn-Hybrid" ist's blöd bei der Kauffindung das sparsamste momentan verfügbare Serienfahrzeug nicht mit einzubeziehen. Den ioniq elektro. Und sollten Euch bekannte Argumente (Brandgefahr, seltene Erden, Kinderarbeit, laden dauert ewig, mehr CO2 als Verbrenner) aus alten Studien verunsichern, so versorge ich Euch gern mit eigenen Erfahrungen und aktueller Studien aus neutralen Quellen.

  • Danke, ich habe nicht vor das Fahrzeug zu wechseln, es wäre für die Umwelt viel schädlicher ein 2 Jahre altes Auto zu wechseln.

    Ich habe der Umwelt bereits einen Gefallen getan indem ich mein 18 Jahre altes Vorgängerfahrzeug nicht wie andere gegen einen SUV sondern gegen ein Fahrzeug dass nur halb soviel verbraucht getauscht habe.

    Die nächste Fahrzeuganschaffung ist frühestens in 6 Jahren geplant, mal sehen wie es da aussieht.


    das sparsamste momentan verfügbare Serienfahrzeug

    Wenn man die Stromkosten ohne eigene Lademöglichkeit berücksichtigt ist die Aussage fraglich.

    Nimmt man noch die Mehrkosten bei der Anschaffung im Vergleich zum HEV hinzu galube ich nicht dass sich aus finanzieller Sicht der EV jemals lohnt.

    Hybrid (HEV) Style Modelljahr 2018

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  • Hallo Ihr Lieben, wenn ich mich zwischen Hybrid und Plug-In Hybrid entscheiden sollte, so wähle ich seit 2014 rein Battarieelektrisch.....


    • Wie erkläre ichs meinem Enkel, daß ich noch 2020 (und bei Neukauf weitere 15 Jahre) fossiele Energien verbrannt habe, um von A nach B zu kommen?


    So Jungs, last mal los die alte Technik. Und habt keine Reichweitenangst. Wo Ihr 2 Stunden mehr einplanen müsst, ist die Urlaubsreise nach Italien. Und? Ist doch Urlaub. ; )

    Nun ich glaube, dass das Thema hier behandelt wurde und wird, weil jemand das für ihn ideale Fahrzeug mit seinem Nutzungsprofil sucht.

    Da hilft weder Sendungsbewusstsein, noch die Tatsache, dass für Dein Nutzungsprofil Elektro richtig ist.


    Der ioniq ist z.B. für mich als Urlaubsauto ungeeignet, weil meine Hunde durch die häufigen Stopps nie zu Ruhe kämen. Auch plötzlich unplanbare Fahrten über 200 km (z.B. Notfall der betagten Eltern) sprechen nicht für den Elektro.

    Da nutzen wir den Tucson.


    Ich halte persönlich nichts von jedweder Missionierung der Richtung: "Verbrenner sind von gestern". Und jeder, der glaubt, mit der Anschaffung seines Elektroautos die Zukunft in der Garage zu haben, muss sich nur die Neuerscheinungen, z.B. Ioniq 5 nach den Leistungsdaten ansehen. Reichweite + Ladegeschwindigkeiten sind eine komplett andere Liga, auch ohne Feststoffakkus und den Entwicklungen auf dem Batteriesektor der nächten 5 Jahre.


    Wer ein Jahreszeit unabhängiges langstreckentaugliches Fahrzeug mit verlässlicher Reichweite braucht und will, kommt mit dem Plug- In besser zurecht.


    Und wenn Du die Beiträge der Plug-In Fahrer hier im Forum liest, wirst Du feststellen, dass diese aufgrund der Akkureichweite teilweise 90 % elektrisch unterwegs sind, aber mit der Sicherheit, auf der Langstrecke auch im Winter zügig voran zu kommen.


    Im Übrigen ist z.B. ein auf Autogas umgerüsteter Hybrid umweltfreundlicher als ein Elektro. Zumindest bis 150.000 km. Da mit Autogas der CO2 Ausstoß sinkt und der Elektro trotz allem dem Produktions- CO2- Rucksack mit sich rumschleppt,

    seit 07.05.2019 Ioniq BEV Premium. Im Sportmodus. :thumbsup:
    Verbrauch nach kumulativen geladenen kWh EVNotivy* 19,42 kWh**
    *dem Fahrakku über die gesamte bisherige Lebensdauer zugeführte Energiemenge inklusive Rekuperation
    **sämtliche nicht gesondert ausgewiesenen Verbrauchsangaben beziehen sich auf eine Fahrstrecke von 100 km

  • Naja, bei 300 oder 400 km Strecke, muss man keine "Zitat: 2 Stunden mehr einplanen."

    Selbst bei zwei Ladestopps auf 400 km brauche ich nur etwa 30 Minuten mehr.


    Im weiteren bin ich allerdings auch gegen jegliche Missionierung! Den Schritt zum BEV muss man wirklich wollen. Sonst führt es zu Unzufriedenheit.

    Ioniq BEV Style, Phantom-Black mit Schiebedach EZ 11/18 - bei uns seit 17.07.19 :D:thumbup:

  • Der mit dem Strom faehrt

    Mein Ernst und der des statistischen Bundesamtes: 97% aller PKW-Fahrten sind kürzer als 30km. Sollte ich weiter als 150km zur Arbeit pendeln müssen, brauche ich eine anderes Gehäuse oder eine Kopfdoktor. Und sollte mein Vater in Tübingen einen Schlaganfall erleiden und ich muss da ganz schnell hin, frag ich meinen Nachbarn, ob er Lust hat für eine Woche elektrisch zu fahren. Dann knatter ich da mit seinem Verbrenner die 700km in den Süden.


    Ich spreche gern & viel über das Thema. Stellt sich raus, in meiner Nachbarschaft braucht nur einer WIRKLICH einen Hybrid. Der Nachbar, der als Vertreter alle 14 Tage den gesamten Norden Deutschlands bereisen muss. In Zeiten von Internet ein fragwürdiges Geschäftsmodell, sagt er. : )

  • Da steht eigentlich alles drinnen.


    exi

    Die Beiträge nachher gehen meiner Meinung nach am Thema vorbei. Ich würde liebend gerne BEV fahren, aber wenn mein Use Case und/oder mein Kontostand das nicht erlaubt kann ich das nicht ändern, egal wie viele % der Fahrten in Deutschland unter 30km sind. Eine Statistik hilft da niemandem weiter.

  • Meiner Meinung nach sollten mehr BEV auf der Straße unterwegs sein. Aktuell würde ich auch lieber einen BEV haben wollen, aber ich halte nichts von der Missionierung mit dem statistischem Bundesamt.

    Wenn 97% der Fahrten unter 30km sind, heißt das auch, dass sich jeder statistisch gesehen 13,8x im Jahr einen Benziner ausleihen muss. Warum? 46 Wochen zur Arbeit x2 (man will ja auch wieder zurück) sind statistisch 460 Fahrten. Und 3% sind 13,8 Fahrten.

    Ich denke, statistisch gesehen wird sich hier jeder wiederfinden. ;)


    Zurück zum Thema:

    Wenn ein Plugin vernünftig verwendet wird, (also viel mit Strom gefahren) ist der durchaus besser für die Umwelt als ein HEV. Besonders bei sehr kurzen Wegen. Für 5 Kilometer wird halt kein Benzinmotor verwendet, der somit auch nicht verschleißt und dann auch hoffentlich länger hält. Aber vermutlich erst nach sehr vielen Kilometern und auch nur, wenn der Strom grün ist. Und für das bessere Gewissen ist mit Strom fahren auch.