Beiträge von luki

    Wie geplant habe ich kurz vor Ablauf der Garantie den SOH-Wert beim Freundlichen auslesen lassen - und dafür tatsächlich rund 60 € bezahlt.

    Ergebnis: SOH bei 69,x%, also _unter_ dem garantierten Mindestwert von 70%.

    Der Garantieantrag bei Hyundai Deutschland verlief diesmal deutlich effizienter, auch wenn wieder mehrere Aktionen nötig waren (Hebebühne, Probefahrten, Rücksitze ausbauen)..

    Ich hatte zwar Bedenken, dass der SOH-Wert schwanken könnte und Hyundai sich dadurch herausreden könnte, aber letztlich gab es grünes Licht: Garantiefall.
    Laut dem Freundlichen wird Hyundai einen Ersatzakku bereitstellen. Die Lieferzeit ist noch unklar - möglicherweise kommt der Akku aus Korea, vielleicht aber auch aus Europa. Ebenso unklar ist, ob es sich um einen komplett neuen Akku oder um einen überholten Akku (z. B. mit Zellentausch) handelt.


    Übrigens, zur Orientierung, wann es soweit ist:
    Bei 100% Ladung und ohne Klimaanlage etc. wird mir eine elektrische Reichweite von 47 km angezeigt, also ca. 3/4 der ursprünglichen 63 km.

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    Endlich ein Update nach fast einem halben Jahr: der Garantieantrag wurde von Hyundai Deutschland abgelehnt.

    Begründung: SOH liegt noch über 70%, also noch im Rahmen. Der von der Werkstatt gemessene SOH-Wert <30% (siehe mein Post weiter oben) war nicht der verbleibende SOH, sondern der SOH-Verlust.


    Mit der Werkstatt bin ich so verblieben, dass man kurz vor Garantieende nochmal nachmisst.
    Ich hoffe das läuft dann effizienter und dauert nicht wieder ein halbes Jahr. Das sehr langsame "Ping Pong" mit Hyundai Deutschland war maximal frustrierend: immer wieder neue Rückfragen, insg. 3 Diagnosetermine (tw. auf Hebebühne, 1x sogar Akku recht sportlich von voll auf leer gefahren).

    (sorry für die späte Antwort)

    Ja, ich messe laufend wieviel ich lade und notiere teilweise auch die angezeigte Restkapazität.
    Bei 20% lade ich aktuell 6,4 kWh (gemessen an der 220V Steckdose mit Messgerät).


    Ich bin ganz bei dir, dass das proportional nicht zum gemessenen SOH passt. Aber ich glaube diesen kann man nicht 1:1 als "restliche Akkukapazität" interpretieren.

    Auch weiß ich nicht genau wieviel vom geladenen Strom im Akku ankommt und welche Herstellerreserven der Akku hat[te].

    Mit vollem Akku komme ich aktuell jedenfalls keine 40km weit, trotz Winterreifen, Zuheizen durch den Verbrenner und sparsamer Fahrweise, mit der ich früher regelmäßig 50 - 60km rein elektrisch geschafft habe.

    Die Bearbeitung des Garantieantrags läuft jedenfalls noch.

    Nach längerer Zeit hier ein Update:

    nach knapp 7 Jahren und etwas über 100.000 km ist die angezeigte elektrische Reichweite bei vollem Akku nur noch 51 km (siehe Bild).

    Der freundliche hat einen SOH von <30% ausgelesen, Garantieantrag über Hyundai läuft. Ich werde berichten, wie es weitergeht.

    Ioniq.jpg

    Nach gut 6 Jahren und knapp 100.000 km ohne nennenswerte Ereignisse hat es mich jetzt plötzlich auch erwischt. Bereits 2x in den letzten 2 Wochen.

    Beim ersten Mal immerhin eine "außergewöhnliche" Situation: Frühjahrsputz, bei dem das Auto über mehrere Stunden entriegelt war und ständig etwas auf und zu gemacht wurde.

    Beim zweiten Mal dann nichts auffälliges: morgens >40km zur Arbeit und geparkt - Spätnachmittags dann alles mausetot.


    Starthilfe dann jeweils durch den ADAC (Dank Hyundai Mobilitätsgarantie für mich ohne extra Kosten). Der ADAC-Mann hat jeweils eine Spannung um 7-8V gemessen, was wohl nicht auf eine kaputte 12V-Batterie hindeutet.


    Meint ihr es lohnt sich die 12V-Batterie tauschen zu lassen? Wegen eventueller Fehlersuche: Hyundai oder freie Werkstatt?

    Einen Starthilfe-Powerbank lege ich mir sicherheitshalber trotzdem zu.


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    Update: habe gerade wenige Seiten zurück in diesem Thread gelesen, dass ich das Problem auch im April 2023 einmalig hatte und mir eigentlich einen Booster zulegen wollte.
    Danke Forum fürs Erinnern :)

    Ich kann mit Erfahrungswerten von einigen Fahrten nach Italien punkten, jeweils 500-800km einfach, über Fernpass (1216m) und Brennerpass (1370m).


    Tatsächlich sind Steigungen mit fast leerem Akku für den Ioniq eine Qual.

    Ich erinnere mich, wie ich bei einem Akkulevel <5% erleben musste, wie der Motor während der Fahrt den Akku "zwangsweise" lädt und für den Vortrieb noch weniger Leistung übrig blieb. Bergauf auf der Autobahn den Brenner hoch hieß das: 4. Gang, kaum 80 km/h und entsprechende Geräuschkulisse.


    Seitdem fahre ich bewusst im Hybridmodus und spare mir die Akkuladung einfach für den Zielort auf. Langsame Teilstücke wie Stau oder Baustellen macht der Hybridmodus bei mir (vFL) automatisch ohne Verbrenner, die Akkuladung bleibt dabei aber bei mind. 70-80%. Für die Rekuperation bergab ist also Puffer.

    Einziges Risiko: dass ich nach einer Pause vergesse wieder auf den Hybridmodus umzuschalten (beim Losfahren ist ja immer automatisch der EV-Modus an).


    Den Sportmodus nutze ich nur in Notfällen, also z.B. wenn der Akku wirklich zu leer für die nächste Steigung ist. Dabei ist mir aber das Gaspedal schlicht zu feinfühlig bzw. der Ioniq zu spritzig ;)
    Setzt natürlich voraus dass ich die anstehende Strecke kenne oder zumindest einschätzen kann.