Beiträge von TW611

    (...) Heute zeigte mir der BC bei rd. 22° C Außentemperatur einen Verbrauch von 9,6 kWh/100km an, (...)

    Übersetzt auf "altes Denken" eines früheren überzeugten Dieselfahrers bedeutet das:

    Ca. 1 Liter Diesel auf 100 Km im Vergleich... krass! (...)

    Rein interessehalber mal die Frage: wie hast Du den Verbrauch aus "kWh/100 km" in "Liter/100 km" umgerechnet? Oder ist das nur auf die Kosten "1 kWh" gegenüber "1 Liter Diesel" bezogen? Weil umgerechnet 1l/100 km klingt auch für ein Elektroauto etwas unrealistisch. :/

    So, nun ist es Zeit leise Servus zu sagen. Ich möchte mich hiermit als aktives Mitglied aus dem Forum verabschieden und schon mal herzlich DANKE an alle sagen. Das Forum war wirklich eine große Bereicherung, auch wenn ich wegen Zeitmangel oft mehr mitgelesen als selbst geschrieben habe. Aber die Foren-Gemeinschaft hier im Ioniq-Forum ist schon etwas ganz besonderes. Bewahrt Euch diesen respektvollen und konstruktiven Umgang.


    Genauso schnell wie ich im Mai 2018 meinen IONIQ gekauft hatte, so schnell ging es nun auch mit dem Abschied. Nur nicht so spontan wie damals, für diesen (letzten) Schritt habe ich mir doch ziemlich viel (Bedenk-) Zeit genommen. Der Abschied fiel ehrlich gesagt alles andere als leicht. Genauer noch: noch nie zuvor hat mich ein Auto so begeistert wie der IONIQ. Aber ich muss leider auch ehrlich dazu schreiben, das mich auch noch nie ein Auto/Fabrikat gleichermaßen so verzweifeln ließ.


    Der aufmerksame Mitleser wird vielleicht schon jetzt verstehen was ich (persönlich) damit meine. Mit dem IONIQ hat Hyundai ein wahrhaft tolles Auto auf die Räder gestellt. Ich möchte nach zweieinhalb Jahren sogar sagen, es ist nahe an der Perfektion dran, soweit es der (damals) faire Preis natürlich zulässt. Jeglicher Vergleich mit Hybrid- oder Elektro-Fahrzeugen anderer Premiumhersteller ist beim IONIQ natürlich fehl am Platz. Aber den Gegenwert für den aufgerufenen Neupreis möchte ich schon mit sehr gut bewerten.

    Abgesehen von einigen schlecht lackierten Kunststoff-Karosserieteilen (siehe hier) kann ich nur sehr wenig schlechtes über den IONIQ sagen. Klar, er hatte so seine Eigenheiten, so z.B. auch das bis zum Ende bestehende "Phänomen" des Klackens beim Lastwechsel kurz vor Stillstand und der Gedenksekunde bevor er wieder zuverlässig losspurtete (siehe hier), aber mit der Zeit habe ich das als "systembedingt" so hingenommen, mich daran gewöhnt und meinen Fahrstil halt entsprechend eingerichtet. Alles keine großen Probleme und ich kann so auch von keinen berichten.


    Auch der Verbrauch begeisterte: mein absoluter Real-Topverbrauch lag im Sommer 2019 bei sagenhaften 3,58 l/100 km. Begünstigt von einem nahezu perfekten Streckenprofil, blieb er auch sonst meist unter den 4 l/100 km oder nur unwesentlich darüber. Lediglich starker Kurzstreckenbetrieb bei winterlichen Temperaturen ließen den Verbrauch auch mal auf über 5 l/100 km steigen. Erst als ich keine Langstrecke mehr fahren musste, weil ich näher an meine Arbeitsstelle umgezogen bin, stieg der Verbrauch merklich an. Statt 2x 50 km überwiegend Landstraße pro Tag, musste ich nun nur noch 2x 12 km durch überwiegend großstädtischen Verkehr pro Tag zurücklegen. Besonders bei kalten Temperaturen hatte der IONIQ große Schwierigkeiten den Motor überhaupt auf Betriebstemperatur zu bekommen, da er sehr viel rein elektrisch fuhr, was den Verbrauch nochmals steigen ließ. Alles allerdings noch immer Jammern auf extrem hohem Niveau! Dennoch, bei meinem neuen Fahrprofil konnte der Hybrid seine Stärken nicht mehr so gut ausspielen wie auf der Langstrecke.


    Ich hätte den IONIQ vermutlich so schnell nicht hergegeben, wenn da nicht ein anderes Problem wäre: der Hyundai-Service (in meiner Region!). Insgesamt drei Inspektionen, eine Neulackierung (siehe oben) und eine geplante Garantiemaßnahme (Klimakompressor machte Geräusche) sollte der IONIQ in 2,5 Jahren über sich ergehen lassen.

    Die Neulackierung auf Garantie klappte schon nicht reibungslos und alles andere als zufriedenstellend und mängelfrei. Danach wechselte ich die Vertragswerkstatt und suchte für die 1. Inspektion eine entfernter liegende Werkstatt in NRW auf. Der erste Eindruck war gut, leider wurden aber verschiedene Arbeiten nicht durchgeführt, so das der Vertragshändler diesen nicht bis zum Ende aufrechterhalten konnte (siehe hier). Z.B. wurde das Navi-Update nicht gemacht, wofür man dann hinterher plötzlich Geld haben wollte weil man es vorher nicht gemacht hat.

    Nachdem sich der Vertragshändler öffentlich auf eine schlechten Google-Bewertung hin entschuldigt hatte und um eine 2. Chance bat, gab ich ihm diese einige Monate später (siehe hier). Und in der Tat konnte diese Werkstatt auch anders und hat ihren schlechten Eindruck vom 1. Termin wieder wett gemacht. Leider hielt das nicht lange an. :(


    Im Rahmen der 2. Inspektion beanstandete ich ein lautes Brummen, das man definitiv dem Klimakompressor zuschreiben konnte. Es war definitiv nicht normal, was nach anfänglichem Abstreiten eines Mangels durch die Werkstatt dann im direkten Vergleich mit einem anderen HEV doch bestätigt wurde. Die Werkstatt diagnostizierte einen Lagerschaden. Man wollte einen neuen Klimakompressor bestellen und sich dann zwecks Reparaturtermin wieder melden. Auf diesen Anruf warte ich noch heute. Alle Nachfragen wurden vertröstet, dann kam Corona und machte eine Reparatur erstmal unmöglich.

    "Nach" Corona versuchte ich einen neuen Anlauf, dieses Mal lieber im Rahmen der nächsten Inspektion. Schon die Terminvereinbarung dafür wurde wieder zum Problem: wieder erfolgte beim 1. Versuch kein zugesagter Rückruf, woraufhin ich dann eben persönlich vorstellig wurde um zeitnah einen Termin zu bekommen. Da streikte dann angeblich die EDV und mit einem Papierkalender konnte man wohl ebenso wenig umgehen wie mit einem Telefon. :rolleyes: Beim 3. (wieder telefonischen) Versuch bekam ich dann endlich einen Termin, der dann aber "wegen Corona" erst sehr viel später war und den Inspektionszeitpunkt nach Anzeige deutlich überschritt. Nur von dem Klimakompressor wollte man erst nichts mehr wissen, um sich dann angeblich doch wieder dran zu erinnern und extra einen 2-Tages-Termin zu vereinbaren, inkl. Leihwagen.

    Am Morgen des Termins (ich kam aus einer 12-Stunden-Nachtschicht) war weder ein Leihwagen da, noch der neue Klimakompressor. Stattdessen brauchte man geschlagene 5 Stunden für die Inspektion und hatte am Ende wieder nicht alle Arbeiten erledigt (siehe hier). Stattdessen machte man mit meinem Auto eine etwa 1,5stündige Spazierfahrt, für die man extra das fest verkabelte DashCam-System gewaltsam außer Betrieb nahm und damit auch noch dessen Stromanschluss beschädigte. Zu einer Klärung ist es nie mehr gekommen, da das Autohaus danach wohlwissend jeden Kontakt abgebrochen hatte. Ich hatte dann auch keine Lust mehr mich mit diesem Laden auseinanderzusetzen und kaufte den Stromanschluss und das Kabel schließlich selber neu und reparierte den Schaden. Macht nochmal 30 Euro auf den Inspektionspreis oben drauf.


    Nach diesen fast durchweg schlechten Erfahrungen mit dem Hyundai-Service habe ich mir zunehmend Gedanken gemacht: wenn schon die Reparatur eines einfachen Klimakompressors innerhalb der Garantie solche Probleme bereitet, was ist dann erstmal bei größeren Defekten? Z.B. der Hochvoltbatterie? Auch machte mir die Suche nach einer neuen Vertragswerkstatt Sorgen. Ich hätte definitv sehr weit dafür fahren und selbst für kleine Arbeiten viel Zeit dafür reservieren müssen. Und bei dem ziemlich kurzen Inspektionsintervall von nur 15.000 km wäre das sehr oft gewesen. Aber vor allem der erste Punkt bereitete mir immer mehr Kopfzerbrechen und offen gesagt auch Angst, was bei einem größeren Defekt passiert und was mich das am Ende dann kosten wird. Berufsbedingt bin ich fast täglich auf das Auto angewiesen, ohne geht es einfach nicht.


    Am Ende, nach vielen Gedankenspielen und Rechnungen, bin ich leider zu dem Entschluss gekommen, das dieses wirklich schöne Auto ein zu großes wirtschaftliches Risiko für mich darstellt. Ein Risiko, das mit steigendem Fahrzeugalter nur weiter zunimmt und durch seine noch relativ seltene und spezielle Hybrid-Technik nicht mal einfach in einer freien Werkstatt seine Milderung finden kann.


    Nur wenige Wochen vor der Abgabe, die eigentlich später geplant war, habe ich meinem IONIQ, der einmal von einem Freund liebevoll "Speedy" getauft wurde und seither auch auf diesen Namen hörte ;), nochmal getönte Heck- und Seitenscheiben gegönnt. Damit hat er optisch eine nochmals bessere Figur gemacht und das leidliche Thema "Blendung durch nachfolgende Autos" gehörte fortan der Vergangenheit an. Er ließ sich damit nochmal eine Nummer entspannter fahren und sah von innen wie von außen richtig geil aus. :) Nochmal ein Punkt der mir den Verkauf schwerer machte. :(


    Nun wartet er seit Anfang Dezember auf einen neuen Besitzer den er begeistern darf. Für mich war es bisher das insgesamt beste Auto. Nun bin ich zur amerikanischen Konkurrenz gegangen und fahre einen Ford Focus Turnier mit gewöhnlichem Benzin-Verbrennungsmotor. Den Rückgang zu einem konventionellen Verbrenner bereue ich indes nicht. Mit zunehmenden religiös anmutenden politischen Zwang in Richtung Elektromobilität, ist mir die anfängliche Freude und Begeisterung an den alternativen Antriebssystemen immer mehr vergangen. Dazu kamen dann auch noch die Gedanken die ich mir beim spontanen Kauf 2018 nicht gemacht hatte: nicht nur der Kostenpunkt bei einem Defekt der Hybridtechnik (damals haben mich die 8 Jahre Batterie-Garantie noch überzeugt), sondern auch der wirkliche Umweltfaktor (z.B. die spätere Entsorgung der Batterie). Da bin ich heute skeptischer denn je. Sowas kann diese ganze heuchlerische (Umwelt-) Politik eben auch bewirken.

    Etwas trauere ich meinem "Speedy" natürlich nach, manches konnte er auch besser als der Ford. Aber das alles hilft nichts, für mich war es eine Vernunftsentscheidung. Eine Emotionsentscheidung wäre höchstwahrscheinlich anders ausgefallen.


    Ich werde im Forum weiter angemeldet bleiben und ihm als stiller Mitleser weiter treu bleiben und bestimmt auch mal ab und zu meinen Senf zu irgendwas dazugeben. :saint: Aktiv werde ich aber eher im Focus-MK4-Schwesterforum sein.


    Ich wünsche Euch allen weiterhin viel Freude mit Euren IONIQs, eine allzeit gute, unfall- und störungsfreie Fahrt und in dieser schwierigen Zeit allem voran Gesundheit. Passt auf Euch, aber auch auf Eure IONIQs ;), auf.

    Viele Liebe Grüße und ein herzliches Servus

    Sam

    Sieht für mich extrem nach Science-Fiction aus. Außen wie innen, aber vor allem innen hat das ja mal gar nichts mehr mit "Auto" zu tun. Gibt bestimmt einige die das anspricht, ich würde für sowas aber kein Geld ausgeben. Nur in Form einer BluRay-Disc mit einer guten Geschichte drumherum vielleicht. Da bleibe ich lieber bei einem "langweiligen" gewöhnlichen Auto dem ich noch sagen kann wo es sprichwörtlich lang geht. ;)

    Die Monteure lassen das oft aus Bequemlichkeit weg, wohlwissend, dass es die meisten Kunden gar nicht merken...

    Ach ja, dazu hab ich noch einen: die Werkstatt hat bei der letzten Inspektion durchaus eine Software aufgespielt, nur halt keine neue. Nur die selbe, schon existente, nochmal drüber gezogen. Warum? Damit das "Aktualisieren"-Datum mir weiß machen sollte, sie hätten meinen Kundenwunsch erfüllt. Als ich sie dann mit den zur Abgabe fotografierten Softwareständen konfrontierte, kamen nur noch dämliche Rechtfertigungsversuche und bla bla. Das es eine neue Software gibt, steht zweifelsfrei fest, da sie hier ausreichend oft im Forum gepostet wurde. Aber sowas interessiert ja nicht, ist ja nur aus dem WWW. Also an Bequemlichkeit kann's da nicht gelegen haben. War wohl eher der Fall 3 von 3. :(;)

    Hallo Claus,

    gute Idee. ;) Hat bei Inspektion Nr. 2 und 3 ähnlich leider auch nicht zum Erfolg geführt, die blieben da absolut stur bei ihrer Meinung. "Was im Internet steht, hat für uns keine Bedeutung. Da steht viel drin." Aber das war auch nur ein kleines Beispiel für den schlechten Service. Wenn's nur das wäre, dann würde der IONIQ bei mir sehr alt werden, aber da hakt es an so vielen Stellen. Von der Terminvereinbarung bis zur Abholung. Letzter und immer noch aktueller Punkt ist ein hörbarer Lagerschaden (oder sowas) des Klimakompressors. Erst wollte man nichts hören, dann mit einem Vergleichsfahrzeug hörte man es plötzlich doch und diagnostizierte eben selbigen Lagerschaden. Dann wollte man das Ersatzteil bestellen und sich melden, tat man aber nie. Auf meine Anrufe und Drängeleien kam auch nie eine Reaktion, nur Vertröstungen. Dann sollte es im Rahmen der letzten Inspektion repariert werden, man wollte wieder das Ersatzteil bestellen, hat man aber nie. Extra einen 2-Tages-Termin vereinbart für nix. Am Ende wollte man wieder nichts hören, konnte sich an die eigene Diagnose nicht mehr erinnern und tat alles als normal ab. Ein Vergleichsfahrzeug hatte man angeblich nicht da und hatte auch keine Lust mehr mit mir darüber zu diskutieren. Und damit bin ich dann mit einem deutlich hörbar *nicht* defekten Klimakompressor wieder vom Hof gefahren. Und das selbe war schon mit der Neulackierung der nicht richtig lackierten Kunststoffteile der Karosserie. Das hat auch fast 1 Jahr gedauert, bis das mal endlich über die Bühne war. Und dabei haben sie mir dann auch noch zahlreiche Steinschläge in den neu lackierten Stoßfänger vorne reingefahren. War eine andere Werkstatt. Und den Hersteller interessiert es offenbar auch nicht, ganz nach dem Motte "das Geld haben wir ja schon".


    Nee danke, ich hab dafür mittlerweile keinen Nerv mehr. X/:thumbdown:Und leider auch keine weitere Werkstatt mehr im Umkreis von 60 km. Und alles darüber hinaus wird dann leider langsam unzumutbar.

    Der IONIQ ist ein super tolles Auto, da gibt's für mich nichts dran zu meckern. Aber der Service ist zum <X. Wenigstens hier in meiner Gegend.

    Interessantes Thema. Geplant hatte ich, den IONIQ mindestens 5 Jahre zu fahren und dann entweder mit einer Garantieverlängerung zu verkaufen oder selbst noch drei weitere Jahre weiter zu fahren. Wobei dann der Wiederverkaufspreis stark vermindert sein dürfte, da die elementare Batterie-Garantie auch abgelaufen wäre.

    Aber ich mag meinen IONIQ, er ist insgesamt mein bisher bestes Auto, mit nur kleinen Abzügen in den B-Noten. Ich steige noch immer super gerne ein und fahre mit ihm rum. Gutes Fahrverhalten, es klappert auch nach 2,5 Jahren überhaupt nichts, der Verbrauch ist nahezu konkurrenzlos. Er macht einfach immer noch richtig Spaß. :)


    Nun bin ich aber mit dem Service von Hyundai (in meiner Gegend) mehr als unzufrieden. Um mal ein Beispiel zu nennen: ich habe in 2,5 Jahren und drei Inspektionen nicht einmal ein Software- und Kartenupdate von einer Werkstatt bekommen. Der aktuelle Stand ist ausschließlich diesem Forum zu verdanken (auf diesem Wege auch mal vielen herzlichen Dank an Euch alle :thumbsup:! Das hier ist eine wirklich tolle Foren-Gemeinschaft!). Und so stellte sich aus diesem Blickwinkel nun langsam die Frage, wie wirtschaftlich bleibt der IONIQ da auch über lange Sicht noch? Ich mag halt auch keine 100+x Kilometer zu einem guten Vertragshändler fahren, nur um eine Inspektion machen zu lassen. Das wäre alle 2 Jahre vielleicht noch vertretbar, aber jedes Jahr wird das zu teuer und aufwendig. Und auch die Angst vor einem Defekt des Akkus, im Zusammenspiel mit meinen bisherigen Werkstatt-Erfahrungen, treibt mich seit einiger Zeit um. Noch bekommt man einen guten Preis und kann den Wagen guten Gewissens mit wertvoller Herstellergarantie verkaufen.


    Meine wirtschaftlichen Vorausberechnungen haben unter Berücksichtigung des dünnen Werkstattnetzes in meiner Gegend, in Verbindung mit den bisherigen Leistungen dieser Werkstätten, keine so tollen Aussichten ergeben. Unterm Strich wird mir das Risiko langfristig einfach zu groß. Und der Wert steigt mit dem Alter und der Fahrleistung eben auch nicht. Hyundai hat mit dem IONIQ ein super tolles Auto auf die Räder gestellt, das meiner Meinung nach rundrum überzeugen kann. Nur im Service scheint es in die falsche Richtung zu gehen: sparen um jeden Preis.


    Und so habe ich für mich nun die Entscheidung getroffen, den IONIQ doch schon wesentlich früher wie eigentlich geplant zu verkaufen und dann wieder auf eine andere Marke (mit dichterem Händlernetz) umzusteigen. :( Die Entscheidung ist mir angesichts des tollen Autos nicht leicht gefallen, jedoch hält sich momentan der Wertverlust noch in Grenzen.

    Der mit dem Strom faehrt

    Gute Frage :/

    Also 30 mit Gefahrgut hat er erkannt und nicht gebremst. Zusatz LKW oder zwei Geschwindigkeiten übereinander hatte die Strecke leider nicht, ebenso wenig wie Zusatz bei Nässe. Bei der einzigen zeitlichen Begrenzung hat er die Geschwindigkeit eingehalten, allerdings war die Begrenzung auch 6-22 Uhr oder so, so das man da drin lag. Ich glaube aber ehrlich gesagt nicht, das er zwischen 22 und 6 Uhr da dann 100 gefahren wäre. Konnte ich leider nicht testen, hab ich aber auch nicht dran gedacht, sonst hätte ich evtl. eine Strecke gewusst für sowas.

    Ich war trotzdem sehr überrascht über die Zuverlässigkeit.

    Außerdem bin ich gespannt, wie es gemacht wird. Per Schildererkennung kann ich mir nicht vorstellen, da zu ungenau und per digitalen Straßenkarten würden Baustellen nicht abgedeckt.

    Ich bin diese Woche einen neuen Ford Focus (Automatik) gefahren, der genau diese Funktion auf Wunsch bereits integriert hat: den intelligenten Tempomaten. Ich war auch sehr skeptisch was dieses neuartige System angeht und ob es wirklich funktioniert. Es berücksichtigt die in den Navi-Karten hinterlegten Geschwindigkeiten und ergänzt diese durch kamerabasierte Schildererkennung, wobei die Schildererkennung eine höhere Priorität haben. Hab es aber mal neugierig auf einer Rundstrecke von knapp 100 km ausprobiert, über eine Autobahn mit Tunnel, mit Baustelle, verschiedenen Geschwindigkeitsbegrenzungen und auch ohne Begrenzung, über schmale Landstraßen und mehrspurige Bundesstraßen, und durch Ortschaften und eine große Innenstadt. Das Wetter war sehr wechselhaft, sowohl mit starkem Sonnenschein, als auch mit Regenschauern.


    Was soll ich sagen? Bis auf einmal, als die Kamera ein Ortseingangsschild einer Seitenstraße kurz erkannt hat und von 70 km/h auf 50 km/h runterbremste, hat das System tadellos funktioniert. Es hat sonst alle Verkehrsschilder zuverlässig erkannt und den Tempomaten danach vollautomatisch eingestellt. Bei Geschwindigkeitsheraufsetzung hat er selbstständig auf die neu erlaubte Geschwindigkeit beschleunigt, im Falle von Aufhebungen auf der Autobahn auf die Richtgeschwindigkeit 130 km/h, auf Bundes- und Landstraßen auf 100 km/h. Auch Innerorts und am Ortsein- und Ausgang hat er genau das gemacht, was die StVO gerne möchte. Selbst etwas ungünstig aufgestellte Schilder hat er erkannt. Das ganze allerdings bei Tageslicht, wie er es im dunkeln macht kann ich nicht beurteilen.

    Einziger Kritikpunkt: er erkennt die Schilder, reagiert aber erst genau auf Höhe des Schildes. Bei Geschwindigkeitsheraufsetzung ist das richtig, aber bei Geschwindigkeitssenkung und am Ortseingang kann das danach trotz flott-komfortabler Verzögerung noch ein hübsches S/W-Foto geben. Aber ansonsten war ich echt überrascht wie gut diese Technik funktioniert. Könnte ein richtiger Weg hin zu mehr Disziplin im Straßenverkehr sein.:thumbup:


    Und hoffentlich vergisst keiner, das System bei der Polizei auszubauen :rolleyes:

    ^^ So wie ich dieses Land kenne, wird genau das passieren. Verfolgungsjagd mit einem Sportwagen und die Streifenwagen bremsen schön brav vollautomatisch am 70er-Schild ab und weg is er. ^^^^^^

    Wieso muß man seinen Innenraum videoüberwachen? Beim Taxi sinnvoll, aber im Privatwagen??

    Die Innenkamera ist auch nicht zur "Überwachung" von Insassen oder Werkstattpersonal gedacht. ;)
    Wir leben in einer Zeit, in der niemand mehr Verantwortung für sein Handeln und seine Fehler übernehmen möchte. Und im Falle eines Unfalls, den Du als Fahrer nicht zu verantworten hast, werden gerne Schutzbehauptungen durch den anderen aufgestellt. Eine könnte sein das man zum Unfallzeitpunkt durch das Handy abgelenkt war oder das man beim Abbiegen keinen Schulterblick gemacht hat und deshalb den Fahrradfahrer, der vielleicht bei kirschgrün angeschossen kam, nicht gesehen hätte. Eine Innenkamera kann, zusammen mit den anderen Außenkameras, solche Behauptungen wiederlegen.


    Da steht explizit Innenraum und außen ums Auto wird auch aufgenommen? Und das ist rechtlich ok? [...] Wie lange kann denn der Ringspeicher rotieren? Ich habe in meinen Kameras jeweils 128 GB Karten drin. Da geht schon einiges an Zeit rum bis die alten Dateien überschrieben werden...Ich bleibe dabei: Dashcams gehörten vor Werkstattbesuch deaktiviert. [...]

    Natürlich steht im Innenraum nur was vom Innenraum. ;) Hab ich auch ausschließlich dort angeschrieben, für genau diesen Fall, dass der Wagen mal in der Werkstatt ist. Meine Mitfahrer oder andere die das Auto mal fahren dürfen, brauche ich nicht auf diese bekloppte Juristen-Weise darüber unterrichten, da reicht ein netter Hinweis bzw. die wissen das eh.
    Ich habe genau aus diesen Gründen nur eine 16 GB-Karte drin. Drei Kameras filmen, eine in 4K, zwei in HD. Da bleiben die Aufzeichnungen ein paar Stunden erhalten und dann sind sie weg, sofern sie nicht gesichert wurden. Da machen der G-Sensor und die Bewegungserkennung wirklich gute Dienste.


    @nightmare28 hat einen guten Grund geliefert, warum auch während eines Werkstattbesuchs die Kameras ruhig aktiv bleiben sollten. Und sowas ähnliches hab ich ja leider auch schon einmal erlebt. Dabei geht es meiner Meinung nach auch nicht um Überwachung (wer so viel Langeweile und Zeit hat, bitteschön). Wer vernünftig mit dem Kundeneigentum umgeht und sich an die Verkehrsregeln hält, der hat doch sowieso nichts zu befürchten. Ich verstehe diese typisch deutsche Aufregung nicht... ?(


    Aber um wieder etwas zum Thema zurück zukommen: hier an dieser Stelle ging es mir eigentlich gar nicht primär um die Sache mit der Kamera/dem GPS-Sensor, sondern ich wollte von der Inspektion und dem "Service" berichten. Die Sache mit der Kamera gehörte da halt leider dazu. Für eine Spazierfahrt mit dem Kundenwagen war Zeit, aber eine Abnahmefahrt war in 5 Stunden nicht möglich...

    Möchtest du auf der Arbeit unbemerkt überwacht werden? Ich nicht.

    Natürlich nicht. Genau deshalb steht an der Mittelkonsole, zwischen Navi und Klimabedienteil, auch ein großer gelb-schwarzer Schriftzug, das der Innenraum videoüberwacht ist. ;) Wurde vor der Installation alles rechtlich geprüft. Außerdem gibt es einen weiteren Hinweis, das der verbaute Ringspeicher sich automatisiert überschreibt.


    Warum ich eine Dashcam noch nie abgeklemmt habe wenn das Auto in der Werkstatt war, liegt daran, das sie im Falle eines Unfalls Beweise sichern soll. Das darf sie spätestens seit 2018, als der BGH eine Dashcam-Aufnahme grundsätzlich als Beweismittel zugelassen hat. Dem Datenschutz ist durch die kurzen Aufnahmesequenzen, die sich immer wieder überschreiben wenn es keine Sicherung gibt, Genüge getan.


    Noch eine kleine persönliche Anmerkung dazu: Wenn jemand ein Problem damit hat, das die Innenkamera wissentlich (also nicht unbemerkt oder versteckt) aufzeichnet während er (außen) an dem Auto arbeitet, dann kann er das ja sagen. Ich saß 5 Stunden im Kundenbereich, da kam keine einzige Beschwerde über das System. Man hätte die Innenkamera nämlich problemlos deaktivieren können. Die Außenkameras und das GPS wären natürlich weiter aktiv geblieben, um im Fall eines Unfalls Beweise zu haben. Nun ist für mich aber immer noch die Frage, was ein Mechaniker über eineinhalb Stunden mit dem Auto gemacht hat, das man dabei nicht mal eine GPS-Ortung haben wollte. Eigenständiges Manipulieren an Kundeneigentum, das geht einfach gar nicht! Ob Dashcam oder sonst was.

    Hatte ich auch so im Kopf, im Serviceheft steht aber was von einer "maximalen Toleranz von 2 Monaten oder 2.000 km". Verkauft wurden mir diese 2 Monate Toleranz allerdings bei der Terminvereinbarung als "Entgegenkommen von Hyundai wegen der Pandemie - statt 4 Wochen nun 8 Wochen Toleranz" - was, wie ich kurz danach nachgelesen habe, kein Entgegenkommen ist, sondern völlig normal. Auch wieder eine Lüge.


    Den Namen der Kette möchte ich hier öffentlich nicht nennen, sonst könnten auch dem Forum juristische Probleme entstehen. Wir kennen doch alle wie sowas läuft...
    Nur so viel: sie gibt es insgesamt an 6 Standorten, u.a. in Münster und Warendorf, und vertreiben auch noch andere Marken. ;)


    Gruß
    Sam

    Mein IONIQ bekam gestern, über zwei Wochen nach dem eigentlich fälligen Zeitpunkt seit der letzten Wartung (gem. Herstellervorgabe und Anzeige), seine 45.000er-Inspektion. Und ich habe nicht erst mit dieser Inspektion so meine Zweifel bekommen, ob Hyundai die richtige Markenwahl war. Aber dazu später in meinem Vorstellungs-Thread mehr... (gehört nicht hier her)


    Ich habe die Inspektion, ebenso wie die beiden vorherigen, wieder bei einer Werkstatt(-kette) im Münsterland (NRW) durchführen lassen. Wie auch bereits jedes Mal vorher, lief die ganze Sache eher problembehaftet ab, nur dieses Mal gab es ja die neue Alltags-Ausrede für einfach alles: "Corona" :cursing: . Aber immerhin waren die Inspektionskosten bisher immer im akzeptablen Rahmen, so das man ein paar kleine Umstände und Probleme eher mal in Kauf zu nehmen bereit war. Bei der 2. Inspektion hatte die Werkstatt auch grundsätzlich keine schlechte Arbeit mehr geleistet, wie noch bei der 1. Inspektion zuvor. Das hat sich mit diesem Erlebnis leider geändert.


    Bereits die Terminvereinbarung war ein Krampf. Ich hatte frühzeitig Kontakt zu der Werksatt aufgenommen, als der IONIQ den fälligen Service ankündigte. Beim 1. Mal war angeblich der Strom ausgefallen - die PCs lahmgelegt. Man wollte mich zurückrufen. Fehlanzeige. Beim 2. Mal funktionierte angeblich ihr Computerprogramm nicht. Man wollte mich zurückrufen. Fehlanzeige. Beim 3. Mal wurde dann endlich ein Termin vereinbart - natürlich hatte ich wieder selbst anrufen müssen. :thumbdown: Allerdings gab es einen Termin erst rund einen Monat später - Begründung: Corona (ich kann es nicht mehr hören!... :cursing: ). Deshalb auch die Zeitüberschreitung von über zwei Wochen.


    Bereits im letzten Jahr, zur 30.000er-Inspektion, habe ich in dieser Werkstatt laute Brummgeräusche vom Klimakompressor beanstandet. Nachdem man damals schon "blöd" machen und nichts feststellen wollte, diagnostizierte man dann auf Nachdruck hin doch noch einen Lagerschaden am Kompressor. Man sagte mir (im September 2019!) einen Rückruf zu, sobald der neue Klimakompressor da ist und wir einen Termin vereinbaren können. Um es kurz zu machen: der Rückruf erfolgte natürlich auch nie! Auch auf meine Nachfragen folgte nie ein Rückruf oder eine Antwort. - Dann kam Corona und es hatte sich eh erstmal erledigt mit der Reparatur. Die sollte nun aber im Rahmen der Inspektion nachgeholt werden. Dafür wurde extra ein zweitägiger Termin vereinbart, inkl. kostenlosem Leih-E-Bike, das witterungsbedingt kurz vorher noch in einen Leihwagen umgeändert wurde. Über den horenden Preis des Leihwagens wollte man dann bei der Fahrzeugabgabe nochmal mit mir sprechen, da ich nach über einem Jahr Wartezeit nicht bereit war, für den Leihwagen auch noch 30 Euro pro Tag (x2!) und dann auch noch ab dem 31. Kilometer für jeden weiteren Kilometer extra zu zahlen.
    Gestern hieß es dann plötzlich, man wolle den Klimakompressor erst nochmal prüfen und dann nach den Inspektionsarbeiten mit mir das weitere Vorgehen besprechen. Der Grund dafür: sie haben den Klimakompressor wieder nicht bestellt und hatten ihn nicht da. Die Zeit der Inspektionsarbeiten wollte ich deswegen einfach abwarten und hatte eh schon entschieden den Wagen nach den 1,5 - 2 Stunden wieder mitzunehmen. Die Prüfung des Klimakompressors sollte zeitsparend parallel erfolgen.


    Der "Service" hat am Ende insgesamt 5 Stunden (in Worten: fünf!) gedauert, während derer ich warten musste. Einen Leihwagen scheint das Autohaus nämlich überhaupt nicht gehabt zu haben :evil: . Jede zwischenzeitliche und regelmäßige Nachfrage wurde mit Vertröstung und (rückblickend) Lügen beantwortet. Während der Wartezeit konnte man sich zwar wie immer kostenfrei mit Kalt- und Heißgetränken versorgen, jedoch war wie überall Maskenpflicht angesagt. Mangels Kundentoilette konnte man auch nicht unmengen Getränke zu sich nehmen um mal kurz von der Maske erlöst zu sein. Also in den spärlichen Regenpausen mal kurz draußen spazieren gegangen. :/ Weg kam ich aber ohne Auto leider auch nicht, und ich wollte ungern meinen IONIQ einfach so zurücklassen (worin ich später auch noch bestätigt wurde...).


    Das Motoröl habe ich immerhin wieder selbst anliefern dürfen und dadurch einiges gespart (3,8 L Öl sollten dieses Jahr sonst schon knapp 80 Euro zzgl. MwSt kosten [im Vorjahr noch 60 Euro zzgl. MwSt]). Genommen habe ich wieder dieses hier (Affiliate-Link) für 25,25 Euro. Dazu kam dieses Mal noch der Bremsflüssigkeitswechsel, der bei der letzten Inspektion auf meinen Wunsch hin nicht gemacht wurde, da der "Verschleiß" von Bremsflüssigkeit Zeit- und nicht Kilometerabhängig ist.


    Gekostet hat mich dieser Griff ins Klo mit der kleinen Inspektion insgesamt 274,37 Euro, was ich im Vergleich zum Vorjahr (große Inspektion für 226,74 Euro) und der Gesamtleistung absolut inakzeptabel finde (dessen unbeachtet ist der Preis aber durchaus nicht schlecht). Dazu kommen noch die 25,25 Euro für das Motoröl.
    Die Rechnung stellt sich aus den folgenden Posten (netto) zusammen:
    Inspektion 126,50 EUR
    Altölentsorgung 15,97 EUR
    Dichtring 1,12 EUR
    Ölfilter 7,44 EUR
    Luftfilter 36,80 EUR
    Bremsflüssigkeitswechsel 34,50 EUR
    Bremsflüssigkeit 1,00 Liter 14,20 EUR


    Es soll auch ein Navi-Update gemacht worden sein. Beim Vorher-Nachher-Vergleich stellte sich auch das (wieder mal) als glatte Lüge heraus. Man hat stumpfsinnig die bereits aufgespielte Software-Version erneut aufgespielt, damit bei den Softwareständen im Menü "Aktualisieren: 07.10.2020" anstatt "01.04.2020" steht. Und das wollte man mir dann als den großen "kostenlosen Service" verkaufen. :evil: Als ich den Serviceberater auch dazu zur Rede stellte, kam nur noch zögerliche heiße Luft. Auch der Mechaniker wollte mir was vom Pferd erzählen und wurde immer unsicherer und ist schließlich einfach weggegangen als ihm die Argumente ausgingen. Ebenso was die Prüfung des Klimakompressors anging. Man hat das Kältemittel abgesaugt und danach wieder eingefüllt. Was dieses Spiel bringen sollte bleibt wohl ihr Geheimnis, denn die Kühlleistung der Klimaanlage wurde nie bemängelt. Diese Arbeit wurde auch als Begründung für die völlig überzogene Länge der Arbeiten herangezogen: so eine Klimawartung soll über zwei Stunden dauern. Blöd das auf dem Ausdruck des "VAS 581 001" die Zeitspanne für die Wartung drauf steht: 12:23 Uhr - 13:15 Uhr. Wieder gelogen. :evil:


    Zusätzlich wurde noch eine Dialogannahme in meinem Beisein gemacht. Das war's dann aber auch schon. Eine Abnahme gab es innerhalb von 5 Stunden nicht, eine Fahrt durch einen Werkstattmitarbeiter wurde trotzdem durchgeführt, obwohl es nur 1:20 Std. nach Abgabe des Autos gar keinen Anlass für eine Probefahrt gegeben hatte.
    Was das für eine Fahrt war, konnte man mir nicht erklären und war auch für mich nicht mehr nachvollziehbar: der Werkstattmitarbeiter hat das mittlerweile fest eingebaute GPS-Ortungs- und Kamerasystem außer Funktion gesetzt. Erst zog er den 12V-USB-Anschluss aus dem Zigarretten-Anzünder. Als er bemerkte dass das System aber gar nicht so mit Strom versorgt wird, zog er den hinter dem Innenspiegel aus dem Dachhimmel kommenden, fest verlegten, Anschlusskabel-Stummel, das den GPS-Sensor und zwei Kameras unabhängig vom Auto mit Strom versorgt, heraus und beschädigte dabei sogar den Anschluss. :evil: Aufgefallen ist mir das erst während der Heimfahrt, weil die Frontkamera plötzlich nicht mehr richtig funktionierte. Der Ringspeicher (gesetzeskonforme Loop-Aufnahme) sicherte beim "herausreißen" des Anschlusskabels noch die letzten Sekunden überschreibungssicher, so das genau nachvollzogen werden kann, wann und sogar wer (Innenraumüberwachung) sich an der Anlage zu schaffen gemacht hat. Beim "einstecken" wurde ebenfalls die neu gestartete Aufnahme wieder gesichert. Insgesamt war der Wagen offenbar 1:34 Std. weg (so viel Zeit fehlt zwischen dem abfahren vom Parkplatz -Stecker gezogen- und dem abstellen darauf -Stecker wieder eingesteckt-), in denen knapp 4 Kilometer gefahren wurden. Keine weite Strecke, wäre auch nie ein Problem geworden, jedoch muss es doch einen Grund geben sich an einer festen Verkabelung zu Schaffen zu machen!? ?( Noch dazu zufällig in einem völlig unüblichen Zeitraum in dem das Auto mehrere Kilometer gefahren wird. Ich nenne sowas kriminell!
    Die nicht gerade günstige Anlage wurde nach einem Auffahrunfall (mir ist ein Motorrad aufgefahren und wollte mich dann erst dafür verantwortlich machen - hier hatte aber die Wahrheit gesiegt) angeschafft und eingebaut. Eine Auswertung der GPS- oder Kameradaten wäre nie erfolgt, da sich die kurzen Aufnahmsequenzen gesetzeskonform nach einiger Zeit automatisch überschreiben und es ja keinen Anlass (Stichwort: automatische Sicherung) dazu gegeben hätte. Die Werkstatt hat sich dazu nicht mehr erklären wollen, so das sich nun die Polizei damit beschäftigen muss.


    Ich werde mir nun eine neue Werkstatt suchen. Dafür werde ich weit fahren müssen, da sich in der Vergangenheit bereits eine weitere Werkstattkette und eine Vertragswerkstatt durch ihre Schlechtleistungen ins Aus geschossen haben. Das Auto ist weiterhin toll, aber der Hyundai-Service ist mehr wie unterirdisch. Schade! :(

    Werde nächste Woche einen Termin ausmachen, weil der Ventilator bei schnelleren/höheren Stufen dermaßen laut brummt.

    Kleiner Hinweis OT: Bist Du sicher das es der Ventilator ist? Ich habe dieses laute Brummen schon seit längerem und die Werkstatt hat einen Lagerschaden vom elektrischen Klimakompressor festgestellt. Jetzt warte ich nur noch darauf, das die Werkstatt das Ersatzteil bestellt und ihn austauscht. Kannst Du relativ einfach prüfen: einfach bei niedriger gleichbleibender Gebläsestufe den Kompressor aus- und einschalten und hören ob es sich verändert. Wenn ja: Klimakompressor. ;)

    Eine blöde Frage habe ich aber noch: Wie bekomme ich das Licht/die Halterung im Kofferraum raus?

    Blöde Fragen gibt's nicht. ;)


    Ich hab das hier mal etwas bebildert geschildert. Man kann es "vorsichtig" ruhig mit einem Schraubenzieher machen. Auf Grund der Verkleidungsform ist da nicht viel Raum für "rohe Gewalt".


    Edit: Ich würde für diese eine Lampe niemals 22 € für Spezialwerkzeug ausgeben. =O Mit etwas Geduld und Gefühl bekommt man das auch so gut hin.

    Was ich verändern würde: Ich würde mir eine Art "Autobahnmodus" wünschen. Ich habe die letzten 3 Tage um die 1.000 km zurückgelegt und war teilweise doch genervt:
    - Tempomat auf 120, Akku zu 2/3 voll, Autobahn A5 Karlsruhe Richtung Freiburg, also absolut flach. Trotzdem gurkt er die ganze Zeit im 5. Gang, die Notwendigkeit dazu erschließt sich mir 0. Habe ihn dann irgendwann in den 6. gezwungen und da gelassen.
    - Hügelige Strecke Gießen - Siegen (A45), Akku teilweise zu 1/3 voll. Hier schießt er schon bei leichten Steigungen auf über 4.000 Touren, der Akku will ja geladen werden. Aber so :/


    Ich weiß, dass der Ioniq anders funktioniert und arbeitet, aber manchmal verstehe ich die Steuerung wirklich nicht.

    Hier im Forum hat @joerg dazu mal eine super Idee eingebracht, die ich seit dem sehr erfolgreich nutze: auf der Autobahn in den Sportmodus schalten. Beim entspannten und gleichmäßigen Tempomatfahren, schaltet er nicht mehr ständig zwischen EV- und HEV-Modus hin und her, sondern bleibt im HEV-Modus. Der Akku wird praktisch nur noch zur Unterstützung des Verbrenners angezapft wenn dies auf Grund der Topographie nötig wird oder wenn der Akkustand so hoch ist (Anfang oberes Drittel), das die Unterstützung einen Verbrauchsvorteil bringt. Ansonsten wird er geladen. Wenn ich dann die Autobahn verlasse, hab ich meistens einen gut geladenen Akku und kann viele Kilometer rein elektrisch durch die Stadt fahren.
    Und bei langen Autobahnfahrten habe ich mir zusätzlich noch angewöhnt, manuell den 6. Gang zu wählen. Andernfalls schaltet er sofort beim kurzzeitigen deaktivieren des Tempomats einen Gang runter und will die Motorbremskraft nutzen, obwohl das oftmals überhaupt nicht gewollt ist (kann er ja nicht wissen). Und selbst an "normalen" Steigungen schafft der IONIQ es problemlos im 6. Gang hoch (in den Kasseler Bergen wird das aber nicht mehr klappen ;) ).
    Und der Effekt des ganzen: man spart nochmal Sprit. :thumbsup: Ganz ohne spürbaren Aufwand.