Rekuperieren bei vollem Akku

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    • Moin,

      2,2kW sagt ja erstmal gar nix aus.
      Entscheidend ist die Zeit, über die diese 2,2kW gezogen wurden. Dann hat man die kWh und kann sich (vielleicht) einen Reim drauf machen.....

      Grüße
      Torsten

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    • Moin,

      najaaaaa, alles Konjunktiv. ;)
      ".....können....." und "....sollten...." und "....um die Lebensdauer der Hochvoltbatterie zu verlängern... sollte nicht so häufig ein Schnellladegerät verwendet werden....."

      Fakt ist, richtig gut isses nicht, aber eben auch nicht so dramatisch.
      Man hat trotzdem 8 Jahre bzw. 200.000km Garantie.

      Grüße
      Torsten

    • Will mal die ursprüngliche Frage aus der Praxis beantworten.
      Fahrzeug 100 % geladen. 700 m Höhenunterschied auf ca. 3 km.
      1. die Anzeige bleibt auf 100%
      2. die Reichweite erhöht sich
      3. die Reku ist vollständig und uneingeschränkt aktiv. Keine speziellen Meldungen.
      4. Schaltet jedoch abrupt ab, bei geschätzten 102 -104 %
      Achtung: Bei so einer steilen Abfahrt, den Fuß am Besten direkt vor dem Bremspedal positionieren, den in dem Moment nimmt das Fahrzeug richtig heftig Fahrt auf, auch in der Kurve.
      5. Das mechanische Bremssystem kann sicher ohne besonders große Verschleiß oder Übertemperatur das Fahrzeug verkehrssicher halten. Mutwillig etwas beschädigen geht natürlich auch - dann braucht es jedoch zu der Fahrweise einen wirklich hohen Pass mit Ladestation auf der Passhöhe.

    • Hallo zusammen!

      Ich bin neu im Forum und fahre seit 2 1/2 Jahren einen Ioniq electric.
      Wir wohnen im oberösterreichischen Alpenvorland auf 720 Meter Seehöhe. Daher beginnt jede Ausfahrt mit einer Bergabfahrt von 340 Höhenmetern zur Bundesstraße.
      Der Aktionsradius steigt auf dieser Strecke durch die Rekuperation, je nach Außentemperatur, etwa zwischen 6 und 10 Kilometer.
      Da ich überwiegend zu Hause lade stoppe ich den Ladevorgang bei ca. 98 %.
      Beginne ich die Abfahrt mit 100 % Akkustand kann ich noch ein paar Kilometer gewinnen und dann ist Schluss. Ab dann geht es im "Segelmodus" (Rekuperation schaltet ab!) ungebremst bergab. Man kann das vergleichen wie bei einem Verbrennerfahrzeug ausgekuppelt.
      Wie hier schon beschrieben kommen dann die Scheibenbremsen zum Einsatz und die Bremsscheiben werden (endlich wieder einmal) vom Rost befreit. Niemals hatte ich das Gefühl nicht jederzeit zum Stillstand kommen zu können.
      Am Beginn einer LANGEN Bergabfahrt würde ich den Akku nicht voll aufladen, vor Allem nicht im Sommer bei hohen Temperaturen!

    • Danke für den Bericht. D.h. Du musst immer aufpassen, dass Du ja nicht voll lädst, damit Du Deine Bremsscheiben nicht zu schnell verschleißen lässt.
      Das ist ja sicherlich sehr nervig. Reicht es auch nicht aus, alle Verbraucher anzumachen, incl. Heizung?

      Zum Thema Rost auf den Bremsscheiben: wenn ich rückwärts fahre und bremse oder sehr langsam fahre, werden die Bremsscheiben auch beansprucht. Daher habe ich das Rostproblem nicht.

      Plug In 2019 in Phantom Schwarz

    • Hallo "Der mit dem Strom fährt" (Pseudonym ist irritierend für einen Plug-In-Fahrer)!

      NEIN es ist nicht nervig! Es kommt ja so gut wie nie vor dass der Akkustand 100% hat.
      Den oben beschriebenen Fall habe ich in 2 1/2 Jahren 2x erlebt, dann wird eben nur mit der Scheibenbremse verzögert, dazu wurde die eingebaut.
      Nicht benötigte Verbraucher einschalten um Strom zu verbrauchen geht für E-Auto-Fahrer gar nicht.

      Ich hatte vor dem Ioniq 10 Jahre lang einen Prius II gefahren, schon bei diesem Modell war infolge der Rekuperation die Bremse wenig in Betrieb.
      Seit dieser Zeit habe ich mir angewöhnt beim Frühjahrsräderwechsel die Bremsen zu zerlegen und zu reinigen. Zeitaufwand 1 Stunde/a. Wird beim Service berücksichtigt. Die Bremsbacken halten wohl 100.000 Kilometer.

      Vielleicht noch interessant: Verbrauch Sommer/Winter, 11 bzw. 14 kWh/100 km; entspricht einer Reichweite bis 270 km bzw. +200 km (28 kWh-Akku!). Sparsames Fahrverhalten vorausgesetzt.
      Nur zum Gegenrechnen 1 Liter Benzin/Diesel hat einen Energiegehalt von ca. 10 kWh.
      Der Strom für unsere persönliche Mobilität kommt Großteils von der PV-Dachanlage samt Speicher.

    • tomacbike schrieb:

      Vielleicht noch interessant: Verbrauch Sommer/Winter, 11 bzw. 14 kWh/100 km; entspricht einer Reichweite bis 270 km bzw. +200 km (28 kWh-Akku!). Sparsames Fahrverhalten vorausgesetzt.
      Hallo Manfred,
      das sind ja super Verbräuche! Wie stellst Du Deine Heizung bei Frost ein, um im Winter dennoch auf 14 kWh/100 km zu kommen?
      Grüße aus Niedersachsen
      Joachim
      Ioniq BEV Style, Phantom-Black mit Schiebedach und somit LED-Innenbeleuchtung EZ 11/18 - bei uns seit 17.07.19 :D:thumbup:
    • Hallo Joachim!

      Da muss ich einiges voraus schicken. Ich fahre das Ö-Modell mit WP, Sitzheizung Vordersitze und beheizbares Lenkrad; im Winter fahre ich mit Winterbekleidung (Pullover, Jacke...) und im Sommer ggf. mit Kurzarmshirt. Winterfahrt mit Kurzarmshirt und Sommerfahrt mit Klima 19 Grad sind nicht mein Ding (jaja alles erlebt!).

      Wir fahren im Winter zumeist Kurzstrecken; Heizeinstellung Auto-Modus, 20 Grad; sobald die Scheibe frei ist fahre ich das Gebläse auf Stufe 1 zurück.

      - hier beschreibt ElectricDave eine Sparvariante nur mit Klima ohne Heizmodul. Diese Methode funktioniert wahrscheinlich bei Temperaturen über 0 Grad recht gut. Bei unseren aktuell vorherrschenden Temperaturen unter 0 Grad bin ich auf Kurzstrecken nicht ganz zufrieden. Jedenfalls werde ich diese Möglichkeit weiter ausprobieren, mal sehen. Das mit dem verringerten Energieverbrauch kann ich jedenfalls bestätigen, einfach selbst ausprobieren.

      Gerne verwende ich im Winter bei Fahrtbeginn die Sitzheizung, genügt für wenige Minuten. Für seltene Alleinfahrten kommt "Driver only" zum Einsatz.

      Zukunft?: springerprofessional.de/heizun…ung-fuer-e-autos/16556112

      Ach ja, im Sommer fahre ich ganz selten mit Klima, ich bevorzuge Lüftungsgebläse (OHNE KLIMA!) zum Durchlüften des Fahrzeuges.

    • Danke für die Details! Jetzt müssen wir aber aufhören. Das gehört ja hier nicht zum Thema! ;)
      Ich handhabe alles genauso. Nur die Temperatur stelle ich meist auf 21 Grad und den Luftstrom öfter auf Scheibe und Füsse. Bisher liege ich damit etwas über 15 kWh/100 km. Naja, gut zu wissen, was machbar ist!

      Ioniq BEV Style, Phantom-Black mit Schiebedach und somit LED-Innenbeleuchtung EZ 11/18 - bei uns seit 17.07.19 :D:thumbup:
    • tomacbike schrieb:

      Hallo "Der mit dem Strom fährt" (Pseudonym ist irritierend für einen Plug-In-Fahrer)!

      Nicht benötigte Verbraucher einschalten um Strom zu verbrauchen geht für E-Auto-Fahrer gar nicht.
      Der Name “Der überwiegend mit dem Strom fährt und nur für längere Strecken den Motor anschaltet“ war mir zu lang ;)

      Und ich habe das ähnliche Problem wie Du, ich wohne auf einem Hügel und fahre mit einem vollen Akku ca. 100 HM runter. Da ich es in der Regel nicht schaffe, bei 98% die Ladung zu unterbrechen, geht im Sommer mein Motor an, wenn bei der bergab Fahrt der Akku voll ist und ich nicht mehr rekurrieren kann. Und da finde ich es sinnvoller einen Verbraucher anzumachen und etwas Strom zu verschenken, anstatt für 10 Sekunden den Motor laufen zu lassen. Denn wie schädlich das für den Motor ist, ist ja jedem klar.

      Übrigens, auch ich lade über meine PV Anlage (im Winter reichts leider nicht aus) und fühle mich wie ein E Auto Fahrer.
      Und Winter reicht auch die Jacke und die Motorheizung bleibt aus. Nur wenn ich über die elektrische Reichweite fahren muss, mache ich direkt die Heizung an, weil der Motor ja eh später angehen würde.
      Ich hoffe ich habe die Lanze für Plug In Fahrer gebrochen ;)

      Plug In 2019 in Phantom Schwarz