Fehlerhafte Berichterstattung in der Autobild

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    • Autobild fährt für die Verbrauchsermittlung eine 155km Testrunde.

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    • uhgabi schrieb:

      weil einige Leute in Deutschland keine Hochspannungsleitung haben wollen und man die im Wasserstoff gespeicherte Windenergie aus Nord- und Ostsee dennoch per Schiff in alle Industriezentren verteilen kann,
      Das ist - zumindest aktuell - noch eine ziemlich realitätsferne Vorstellung. Es gibt kaum Schiffe, die in der Lage sind, Wasserstoff zu transportieren, die die es gibt sind eher für den Ozean geeignet, als für den Rhein oder andere Binnenschifffahrtswege. Wasserstoffpipelines sind auch eher selten, da Wasserstoff auf Grund seiner atomaren Größe und Struktur ganz besondere Anforderungen an das Material stellt. Die Pipelines werden leicht spröde und brechen, was bei Wasserstoff besonders ungünstig ist, weil Wasserstoff dazu neigt sich selbstständig zu entzünden, wenn er entweicht und dann unsichtbar und raumergreifend brennt. Das Resultat ist, dass es momentan eigentlich eher so ist, dass Wasserstoff vor Ort (bzw. im näheren Umkreis), wo er benötigt wird, produziert wird.

      Dieser Satz kein Verb!

    • Moin, Moin,

      vielleicht macht es ja auch der Mix! Niedersachsen will in den nächsten Jahren für Forschungen zu dem Thema einiges Geld in die Hand nehmen und das Audi gemeinsam mit Hyundai in Südkorea eine Wasserstofffabrik aufbaut, hat ja auch nicht nur etwas mit Geldanlage zu tun.

      Ich denke zum derzeitigen Zeitpunkt ist es schwierig, als Endverbraucher wirklich zukunftsfeste Entscheidungen beim Kauf eines Kfz zu treffen - außer für die nächsten 5 Jahre vielleicht.

      Spannend ist das Thema Brennstoffzelle trotzdem., grüner Wasserstoff vorausgesetzt.

      LG

    • "Aber um unseren Energiehunger zu stillen, aus gutem Grund abzuschaltende Atomkraftwerke durch Kohlekraftwerke zu ersetzen ist ja auch sinnfrei... Genau wie Atomstrom aus Frankreich zu kaufen - aber das ist ein anderes Thema."

      Und wieder habe ich vergessen, wie man zitiert, aber ich habe es kopiert.
      Bezüglich der Atomkraftwerke habe ich eine deutlich andere Meinung. Meines Erachtens hat man die riesen Chance verpasst, diese Kraftwerke als Grundlast zu haben, um in Ruhe und mit Bedacht die alternativen Energien auszubauen. Auch die Kohlekraftwerke hätte man peu à peu abschalten können. Eigentlich gibt es kaum was sauberes, als Kernkraftwerke-nach den alternativen. Und da sie nun mal laufen und für eine bestimmte Anzahl an Jahren konzipiert sind, hätte man diese auch so lange im Betrieb lassen können. Einmal "konterminiert" sollten sie m. E. Viele MW erzeugen und Ihr Geld einfahren. Aber die Regierung hat überhastet auf den japanischen Fukoshima Tsunami reagiert, dabei ist ein solcher hier in Deutschland eher nicht zu erwarten ;) . Die Atomindustrie hat sich durch Zahlung eines überschaubarem Milliarden Obolus von der Verantwortung freigekauft, die Kraftwerke später abzureißen und fachgerecht zu entsorgen. Außerdem gab es eine fette Entschädigung für entgangenen Gewinn wegen vorzeitigen Abschaltens. Schätzung, die ganze Sache kostet wie immer fünf bis zehnmal mehr, als jetzt angenommen. Siehe Kraftwerk Greifswald und das ist ein sehr kleines und man reißt es schon seit vielen Jahren ab und findet kein Ende.
      Resümee- meines Erachtens eine vergebene Chance.

      HEV Trend-blau aus 2017
      HEV Trend-weiss aus 2018

    • Saubere und sichere AKW? Sehe ich völlig anders.

      Durch die Klimaerwärmung werden im Sommer jetzt schon Anlagen ausser Betrieb genommen, weil das Wasser der Flüsse für die Kühlung zu warm oder der Wasserstand zu gering ist. Und auch die Entsorgungsfrage ist weiterhin ungeklärt, siehe Asse: energiezukunft.eu/umweltschutz…-eine-tickende-zeitbombe/

      - fahre seit 13.12.16 einen Ioniq Hybrid Premium (Polar White) -

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von revolt ()

    • Hab ich doch geschrieben, dass die Entsorgung später ein riesiges Thema sein wird, aber ein AKW kann erst mal bis zur Ausserbetriebstellung (nicht vorzeitig, sondern bis zum regulären Ende oder bis die Alternativ-Energieversorgung steht) Grundlast abdecken, wenn sie nun schon mal in Betrieb sind, um Zeit zu haben endlich z. B. die Nord-Süd-Stromtrassen umzusetzen, damit der Strom der Offshore-Windparks in den Süden kommt. Aber genauso wie bei der Neuerrichtung von Windkraftanlagen herrscht oft das St. Florians-Prinzip - "nur nicht bei mir, besser bei den anderen".
      Stattdessen wird Datteln 4, ein Kohlekraftwerk, in Betrieb genommen. Völlig unverständlich. Ich komme aus dem Anlagen-, auch dem Kraftwerksanlagenbau. AKW's sind sicher und beherrschbar; man sollte sie aber nicht über den projektierten Zeitraum betreiben. Das Material altert nun mal. Frankreich, UK und den anderen Staaten kann man wohl kaum ein "Spiel mit dem Feuer" vorwerfen. Russischer Schlendrian ist nicht überall.
      Schade, dass Deutschland so schnell eingeknickt ist.

      HEV Trend-blau aus 2017
      HEV Trend-weiss aus 2018

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von SteMo ()

    • SteMo schrieb:

      AKW's sind sicher und beherrschbar; man sollte sie aber nicht über den projektierten Zeitraum betreiben. Das Material altert nun mal. Frankreich, UK und den anderen Staaten kann man wohl kaum ein "Spiel mit dem Feuer" vorwerfen. Russischer Schlendrian ist nicht überall.

      Schade, dass Deutschland so schnell eingeknickt ist.
      Fairerweise muss man allerdings auch sagen, dass auch Japan nicht gerade für "russischen Schlendrian" bekannt ist. Klar droht in Philippsburg kein Tsunami, aber trotzdem gibt es offenbar auch an sicheren Standorten Risiken, die man als zu unwahrscheinlich ansieht, um dagegen Vorkehrungen zu treffen. Und die Folgen bei einem AKW sind dann eben gleich mal in ganz anderen Maßstäben…

      Dieser Satz kein Verb!

    • Auch ich bin der Ansicht von @SteMo - die deutschen Kernkraftwerke sind mit die sichersten und sie stehen an den ungefährdetsten Stellen.
      Jetzt wird also unverbrauchtes angereichertes Uran in den Brennstäben entweder endgelagert (wobei noch keiner weiß wo) oder, um den Unsinn auf die Spitze zu treiben, an Frankreich (oder Tschechien?) verkauft, statt es einfach selber zu verbrauchen und dann die Zerfallsprodukte endzulagern.
      Denn abbauen und endlagern müssen wir ja sowieso ...
      (und ja - man kann auch seinen Benziner noch verschleißen, eh man den Elektrowagen kauft - dürfte ökonomischer und ökologischer sein)

      Davon abgesehen - wir schalten die Kernkraftwerke ab - aber lassen unsere amerikanischen Waffenbrüder modernisierte Kernwaffen in unserem Land stationieren.
      Da wäre mir wohler - diese wären weg.

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