Akku Verschleiß Plugin

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    • funsurfer77 schrieb:

      Der ioniq ist bei weitem nicht so haltbar sie der prius. Toyota ist der Inbegriff für Qualität in der Automobilindustrie. Hyundai aber nun wirklich nicht.
      Solche Behauptungen sind unverschämt. Entweder Du schreibst, dass es Deine persönliche Meinung ist, oder Du lieferst belastbare Quellen, aus denen anhand von Fakten hervorgeht, dass Deine Aussage realistisch ist!
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      Ioniq BEV Style, Phantom-Black mit Schiebedach und somit LED-Innenbeleuchtung EZ 11/18 - bei uns seit 17.07.19 :D:thumbup:
    • thomas.b schrieb:

      Es ist das Wesen einer Hybrid-Batterie, dass sie ständig be- und entladen wird. Die eingebaute Elektronik sorgt dafür, dass die Zellen besonders - nennen wir es mal - feinfühlig angesteuert werden. Im Gegensatz zu einem reinen Elektroauto, welches ja auch gerne besonders schnell geladen wird, ist das beim Hybrid anders. Und genau das ist der wichtigste Unterschied. Schnell laden schadet dem Akku.
      Niedliche Idee! Kannst Du das irgendwie belegen?
      Nach meinem Kenntnisstand ist die Technik bei allen drei Ioniq-Varianten grundsätzlich identisch. Sie unterscheiden sich lediglich in der Größe der Akkus und der Leistung der Elektromotoren.
      Auch die Aussage "Schnell laden schadet dem Akku" ist nicht allgemein gültig.
      1. Bei einem stärkeren Bremsvorgang rekuperiert der Ioniq BEV mit bis zu 90 kW! Das ist mehr, als er am HPC-Lader aufnehmen kann.
      2. Die Ladeleistung am Schnelllader fällt bereits ab 75% SOC und sinkt immer weiter je höher der Akku geladen ist. Dies wird so geregelt, um den Akku nicht unnötig zu belasten.
      3. Wenn das schnelle Laden wirklich die Lebensdauer des Akkus ernsthaft verkürzen würde, dann müsste Hyundai die Garantie, die speziell auf den Akku gegeben wird, mit einem Hinweis einschränken, z.B. dass die Garantie nicht gilt, wenn ein Akku ausschließlich am Schnelllader geladen wurde.
      4. Ab welcher Leistung gilt denn Laden überhaupt als "Schnell"? 10 kW, 20 kW, 30 kW, 40 kW.......?
      Ioniq BEV Style, Phantom-Black mit Schiebedach und somit LED-Innenbeleuchtung EZ 11/18 - bei uns seit 17.07.19 :D:thumbup:
    • EE-Junkie schrieb:

      Niedliche Idee! Kannst Du das irgendwie belegen? ...
      Ich bin kein Techniker, aber ich glaube man spricht ab 44 kW von einer Schnellladesäule. Deine 90 kW zweifle ich stark an. Selbst ein Model S kann mit max. 60 kW rekuperieren Quelle: Wikipedia). Was die Auswirkungen von (zu)schnellem und häufigem Laden angeht möchte ich auf ein Video von „Bloch erklärt“ #78 sowie diesen link: energie-experten.org/experte/m…ing-aufgeklaert-4431.html verweisen.
      Nach den Ausführungen von Bloch kann der HEV und PHEV (weil der Akku kleiner ist) nicht mit hoher Geschwindigkeit geladen werden. Wenn ich etwas falsch verstehe, möge man mich aufklären.

      PHEV seit September 2017

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von thomas.b ()

    • thomas.b schrieb:

      EE-Junkie schrieb:

      thomas.b schrieb:

      Es ist das Wesen einer Hybrid-Batterie, dass sie ständig be- und entladen wird. Die eingebaute Elektronik sorgt dafür, dass die Zellen besonders - nennen wir es mal - feinfühlig angesteuert werden. Im Gegensatz zu einem reinen Elektroauto, welches ja auch gerne besonders schnell geladen wird, ist das beim Hybrid anders. Und genau das ist der wichtigste Unterschied. Schnell laden schadet dem Akku.
      Niedliche Idee! Kannst Du das irgendwie belegen?Nach meinem Kenntnisstand ist die Technik bei allen drei Ioniq-Varianten grundsätzlich identisch. Sie unterscheiden sich lediglich in der Größe der Akkus und der Leistung der Elektromotoren.Auch die Aussage "Schnell laden schadet dem Akku" ist nicht allgemein gültig.
      1. Bei einem stärkeren Bremsvorgang rekuperiert der Ioniq BEV mit bis zu 90 kW! Das ist mehr, als er am HPC-Lader aufnehmen kann.
      2. Die Ladeleistung am Schnelllader fällt bereits ab 75% SOC und sinkt immer weiter je höher der Akku geladen ist. Dies wird so geregelt, um den Akku nicht unnötig zu belasten.
      3. Wenn das schnelle Laden wirklich die Lebensdauer des Akkus ernsthaft verkürzen würde, dann müsste Hyundai die Garantie, die speziell auf den Akku gegeben wird, mit einem Hinweis einschränken, z.B. dass die Garantie nicht gilt, wenn ein Akku ausschließlich am Schnelllader geladen wurde.
      4. Ab welcher Leistung gilt denn Laden überhaupt als "Schnell"? 10 kW, 20 kW, 30 kW, 40 kW.......?
      Ich bin kein Techniker, aber ich glaube man spricht ab 44 kW von einer Schnellladesäule. Deine 90 kW zweifle ich stark an. Selbst ein Model S kann mit max. 60 kW rekuperieren Quelle: Wikipedia). Was die Auswirkungen von (zu)schnellem und häufigem Laden angeht möchte ich auf ein Video von „Bloch erklärt“ #78 sowie diesen link: energie-experten.org/experte/m…ing-aufgeklaert-4431.html verweisen.Nach den Ausführungen von Bloch kann der HEV und PHEV (weil der Akku kleiner ist) nicht mit hoher Geschwindigkeit geladen werden. Wenn ich etwas falsch verstehe, möge man mich aufklären.

      Um zu zeigen wie unleserlich es dadurch wird, zitiere ich auch mal das Zitat eines Zitas eines Zitas - und das, obwohl ich direkt auf den Beitrag darüber antworte. :P
      Unnötiges Zitieren verstößt übrigens auch gegen die Foren-Regeln (Wichtig: Netiquette, Qualität der Inhalte und die Pflege der Gemeinschaft, Ziff. 6)

      Und nun zum Thema:
      Ich habe es bisher immer so verstanden, dass ein Laden mit Wechselstrom langsames Laden ist (bis max. 22 kW) und mit Gleichstrom (also am CHAdeMO- oder CSS-Schnelllader) habe ich schnelles Laden.
      - fahre seit 13.12.16 einen Ioniq Hybrid Premium (Polar White) -
    • Ähm, der Text der "Energie-Experten" bezieht sich auf Stromspeicher für PV-Anlagen und andere Anwendungsbereiche, nicht auf E-Autos. Im Übrigen steht unter dem Text:

      "Mechanismus des Lithium-Plating aufgeklärt" wurde am 04.09.2014 verfasst

      Die Technik für Stromspeicher und insbesondere jener für E-Autos hat sich seitdem stark weiter entwickelt. Der Ioniq z.B. hat einen Lithium-Polymer-Akku, bei welchem die in dem Text erwähnten Effekte weit weniger auftreten.

      Ioniq BEV Style, Phantom-Black mit Schiebedach und somit LED-Innenbeleuchtung EZ 11/18 - bei uns seit 17.07.19 :D:thumbup:
    • revolt schrieb:

      Um zu zeigen wie unleserlich es dadurch wird, zitiere ich auch mal das Zitat eines Zitas eines Zitas - und das, obwohl ich direkt auf den Beitrag darüber antworte. :P
      Unnötiges Zitieren verstößt übrigens auch gegen die Foren-Regeln (Wichtig: Netiquette, Qualität der Inhalte und die Pflege der Gemeinschaft, Ziff. 6)

      Und nun zum Thema:
      Ich habe es bisher immer so verstanden, dass ein Laden mit Wechselstrom langsames Laden ist (bis max. 22 kW) und mit Gleichstrom (also am CHAdeMO- oder CSS-Schnelllader) habe ich schnelles Laden.
      Ich musste zwar unheimlich weit wieder hoch scrollen, um dir dafür einen Like zu geben, aber der war's mir wert ;)

      - IONIQ Hybrid - | - Style - | - aurora silver -

    • thomas.b schrieb:


      Nach den Ausführungen von Bloch kann der HEV und PHEV (weil der Akku kleiner ist) nicht mit hoher Geschwindigkeit geladen werden.
      Am Stromnetz kann er nicht schnell geladen werden. Aber beim rekuperieren kann er. Also ist es prinzipiell ja möglich, den Akku schneller zu laden. Und wie will uns das der Bloch erklären?
      Was hat der Bloch eigentlich für eine Qualifikation? Also außer TV Moderator.

      Plug In 2019 in Phantom Schwarz

    • die Bloch-Ladelogik geht doch so: in jede Zelle des Akkus geht Strom mit einer definierten maximalen Leistung rein (oder raus). Ein Akku mit wenigen Zellen kann dann nur eine niedriegere Ladeleistung vertragen als einer mit mehr Zellen, verteilte Last usw.
      [Für mich als Elektrotechniknulpe entsteht da erstmal ein greifbares Bild, auch wenn ich zugestehe, dass das in Expertisch alles ganz falsch sein mag...]
      Ich denke mal, 'der Bloch' würde da zustimmen, dass man den Akku im Ioniq PHEV prinzipiell schnell laden kann - nur halt nicht lange bzw. halt nicht mit viel Strom und eben nur beim Rekuperieren. Eben dabei kann das Batteriemanagement dann abschätzen, wieviel Strom überhaupt in den Sekunden des Brems- bzw. Rekuperationsvorgangs anstehen wird, und ob genug Platz in den Zellen ist, den dort für die Zellchemie verträglich reinzustromern. Mit Blick auf die Beobachtung, dass die Rekuperation bei vollem Akku auch schonmal aussetzt und dann bei HEV und PHEV der Verbrenner mit seiner Motorbremse einspringt, kann man wohl sagen, dass der PHEV nur unter optimalen Bedingungen schnelladefähig ist - und dass die wohl nicht häufig genug vorkommen, als dass es bei der Fahrzeugkonzeption den Einbau eines CCS-Laders gerechtffertigt hätte. Beim BEV sind die optimalen Bedingungen fürs Schnellladen - gemäß Bloch-Logik - dann allein schon aufgrund der größeren Zahl an Batteriezellen häufiger.

      ioniq style hev platinum silver seit 17.08.2017 :thumbsup:

    • Die Zahl der Zellen spielt keine Rolle da sie ja alle in Reihe geschaltet sind. Es kommt auf die größe der einzelnen Zellen an wieviel Energie sie aufnehmen können.
      Auf Grund der Zellchemie muss man je näher man der max. Zellspannung kommt den Ladestrom zurücknehmen. Die Ladeelektronik sorgt dafür das alle Zellen gleichmäßig geladen werden also das z. Bsp. nicht eine Zelle ganz voll ist und durch den Ladestrom der nicht ganz vollen anderenZellen überladen wird was stark auf die Lebensdauer gehen würde. Beim rekuperieren wenn die Zellennicht ganz voll sind spielen ungleiche Ladezustände nur eine geringe Rolle. Übrigens werden ja die Zellen nicht ganz voll geladen. Die Maximalladung ist immer um einiges kleiner als die maximal mögliche Ladung der einzelnen Zelle. Nur so kann man die Lebendauer bzw. 80% Kapazität nach ca. 8 Jahren garantieren.

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      IONIQ Plug-In Premium, Iron grey, Glasschiebedach (seit 07.03.2018)

    • Plug-in-Fan schrieb:


      Die Ladeelektronik sorgt dafür das alle Zellen gleichmäßig geladen werden also das z. Bsp. nicht eine Zelle ganz voll ist und durch den Ladestrom der nicht ganz vollen anderenZellen überladen wird was stark auf die Lebensdauer gehen würde.
      Das stimmt so leider nicht. Die Ladeelektronik ist nicht in der Lage einzelne Zellen anzusteuern, da sie in Reihe geschaltet sind. Um Zellen einzeln anzusteuern, braucht man einen überwachsen Ladekanal zu jeder Zelle. Das wäre teuer und nur in einer Parallelschaltung möglich. Dann hätte man auch nur ca. 3,7-3,8V und riesige Ströme für die man armdicke Kabel bräuchte.

      Trotzdem ist die Ladung aber ausgeglichen, da sich dies über die Spannung automatisch regelt. Eine wenig geladene Zelle hat weniger Spannung als eine vollere und damit gibt ein höheres Potenzial zur Ladespannung. Durch den höheren Spannungsunterschied wird mehr geladen, bis sich die Spannungen ausgeglichen haben. Kritisch wird das ganze, wenn eine Zelle defekt ist und die Spannungen der anderen Zellen nicht mehr erreichen kann. Dann wirkt sich das auf den ganzen Akku negativ aus, die Zelle muss getauscht werden.
    • Jede einzelne der 96 Zellen ist separat ansteuerbar. Mit der Torque App kannst du die Spannung jeder einzelnen Zelle abrufen. Jede Zelle ist somit separat ansteuerbar und die Ladeelektronik kann nachhinkende Zellen sehr wohl einzeln nachladen.
      Hier ein Beispiel:
      Zellspannungen.jpg

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      IONIQ Plug-In Premium, Iron grey, Glasschiebedach (seit 07.03.2018)

    • Lies dir den Artikel durch dann bist du schlauer:

      Aktives-Battery-Balancing.jpg


      Hier der Link zu obigen Ausführungen

      elektronikpraxis.vogel.de/wora…n-akkus-ankommt-a-682080/

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      IONIQ Plug-In Premium, Iron grey, Glasschiebedach (seit 07.03.2018)